Da sag’ noch einer, es seien schlechte Zeiten für Leute, die ihre Rollenspiele gerne ohne Chatkontakt mit fremden Menschen spielen.
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Da sag’ noch einer, es seien schlechte Zeiten für Leute, die ihre Rollenspiele gerne ohne Chatkontakt mit fremden Menschen spielen.
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Here be teh Sonntagslinks. Mit Dank an Gnu. Gentlemen, start your browsers.
VIDEO: Poetry Slammer Nico Semsrott spricht über die FDP. Und Spenden. Legal! Illegal! Liberal! Zum gleichen Thema was mit mehr Ernst gefällig? Hier. ###
VIDEO: Ein kurzer Text über das Freuen, von Volker Strübing. ###
VIDEO: Tom Lehrer ist hierzulande immer noch zu unbekannt. ###
VIDEO: Hinter den Kulissen des Videospiels God of War 3. ###
BILD: Wenn man’s einmal gesehen hat, kann man’s nicht mehr ungesehen machen: Bioshock/Bomberman. ###
BILD: Hm, ist das Ding nur Weltraumschrott oder doch ein klingonischer Bird of Prey? ###
BILD: Wer verwendet eigentlich dieses Internet? ###
BILD: Die Kunstgeschichte als Poster. Mit Text in einfacher Sprache. ###
BILD: Wenn Leute im Internet die Wahrheit sagen würden…
BILDER: Russen stehen auf Bilder von Tieren im Schnee. ###
BILDER: Wie man ein Semicolon richtig verwendet. ###
CARTOON: Ahoi Polloi über das iPad und seine Nutzer. ###
TEXT: Die beklopptesten Schwachstellen von Superhelden. ###
TOOL: Das Univerum im Größenvergleich. ###
TOOL: Neiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiinnnnnnnnnnnnnnnnnn! ###
QUIZ: Wer weiß alles über Star Trek? ###
DING: Diese Schuhe twittern jeden Schritt, den man tut. Absurd. ###
DING: Wer würde nicht Eiswürfel in Hirnform gerne in seinem Whiskey sehen? ###
GAME: Pixelhäuser zerstören mit diversen Werkzeugen. Immer gut, sowas. ###
GAME: Time Fcuk is ein kurzweiliges Flashspiel. ###
SITE: Wenn man ab-so-lut nichts zu tun hat, könnte man ein paar Minuten/Stunden auf lamebook verbrennen. ###
SITE: Eine sehr coole Historie der Videospiele. ###
SITE: Wenn’s einem schlecht geht, könnte man eine Flaschenpost absenden. ###
SITE: Das Museum der Gegenstände, die auf vom Hersteller nicht vorgesehene Arten verwendet werden. ###
SITE: Fool for Food durchsucht deutschsprachige Foodblogs nach Rezepten. ###
Und jetzt entlasse ich euch in den Sonntag mit diesem VIDEO:
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Es folgen ein paar eher persönliche Zeilen, die aufzuschreiben dem Herrn Kaliban aber wichtig genug war, dass er sogar bereit war, für ein paar Minuten das aktuelle Gemetzel in Mass Effect 2 zu unterbrechen.
Wenn man ein Kind bekommt, gibt es eine Reihe von Männern, die einen beiseite nehmen und auf das unvermeidliche Schicksal vorbereiten: Dieses Kind, das ist eines von den Projekten, wo die Frau des Hauses alles bestimmt und männliche Mitsprache nur sehr eingeschränkt zulässt. Wie bei der Haushaltskasse, der Wahl der Vorhangfarbe und dem Sex. Als Mann könne man da überhaupt erst später so richtig eingreifen, vielleicht so im Alter von drei, vier Jahren und dann auch eigentlich so richtig nur bei Jungen — die überlässt einem die Frau zähneknirschend hin und wieder, weil sie in einem Erziehungsberater gelesen hat, dass die männliche Rollenmodelle brauchen. Männer erzählen einem immer von der Freude des Beim-Aufwachsen-Zusehens, von dem Stolz, die Fortschritte des Kindes zu sehen, den täglichen wachsenden Möglichkeiten der Kommunikation. Lineare Progression ist ja eh so ein Männerding.
Frauen hingegen beschreiben gerne das Glück des Innehaltes, des Genießens der Kindlichkeit, die ja Tag für Tag Stück für Stück verloren geht. Bis irgendwann das Balg nur noch nach Hause kommt, um die Wäsche zu wechseln und das iPhone aufzuladen.
Heute war so ein Tag, wo ich beides verstehen konnte: Meine Tochter zählte die Tiere in ihrem neuen Puzzle auf: Chameleon, Mingo, Bär, Elafant, Schdildköte, Eule, Affe, Gaffe, Wal, Pingué. Und ich war (männlich) stolz, dass sie die ganzen Tiernamen schon so gut kann — und (sozusagen weiblich) berührt von der Erkenntnis, dass sie das entzückende Wort “Pingué” schon bald durch den korrekten “Pinguin” ersetzen und dann vergessen wird, dass eh je eine Zeit gab, wo sie das noch nicht richtig konnte.
Ach. Ist schon schön, Kinder zu haben. Das öffnet Türen im Haus des eigenen Ich, von denen man immer gedacht hat, sie wären bloß Deko und würden nie aufgehen. Oder so.
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