September 2003

kaliban.org Sep 30 2003

by Gunnar on 30. September 2003 · 11 comments

Fingerübung: die fette Fähre

Die Weser ist angeschwollen, das dreckige Wasser reicht bis an den Steg. Kaliban wartet zunächst ganz nah an der Stegkante, dann durchnässt ihm eine überraschende Welle die Puma-Sneakers. Ärgerlich weicht er zurück. Die fette Fähre treibt über den Fluss als hätte sie keinen eigenen Antrieb, dabei kann Kaliban den Diesel stampfen hören.
Der Nebel vom Morgen hat sich zurückgezogen, die Luft ist klar. Irgendwer schreit auf der Fähre, Kaliban reisst den Kopf hoch. An Bord scheinen zwei Männer zu kämpfen. Der eine trägt Hut und grüne Joppe; er hat eine Boxerhaltung eingenommen. Der andere, in Jeansjacke, geht rückwärts. Von ihm kam der Schrei offenbar, den er jetzt wiederholt: einen Hilferuf. Kaliban schaut hinüber, während die Fähre näher kommt. Plötzlich macht der Mann mit Hut eine überraschend aggressive Attacke, der Jeansträger gerät aus dem Gleichgewicht und fällt über Bord. Das geht ja wohl zu weit, denkt Kaliban, und richtet seinen Blick auf die Stelle, wo der Fremde gleich wieder prustend und brüllend auftauchen wird. Hoffentlich gerät er nicht unter die Fähre. Aber mittlerweile hat der Fährenkapitän die Lage erkannt und den Motor abgestellt. Dennoch: Der Kerl taucht nicht auf.

Was das soll? Nun, da ich ja irgendwann nochmal meinen ersten Roman rausbringen will, mache ich zuweilen kleine Fingerübungen und schreibe kurze Szenen auf, die sich mir irgendwie aufdrängen. In der Hoffnung natürlich, sie irgendwann nochmal verwenden zu können. Naja, egal: Eigentlich wollte ich bloß irgendwas schreiben, in dem der Ausdruck fette Fähre vorkommt, weil ich den mal in einem Song gehört habe. Wer mag, kann mir Anregungen zu Stilfragen geben, auch Themenvorschläge sind willkommen.

kaliban.org Sep 30 2003

by Gunnar on 30. September 2003 · 6 comments

Dosenfleisch für alle

Sagte ja schon mal, dass ich an die Verstopft die Adressbücher der Spammer-Aktionen nicht recht glaube, aber da ich vor ein paar Tagen gesehen habe, dass einige Aufrechte immer noch mitmachen, will ich auch mal wieder was beitragen. Hier, ihr Bots, fresst das:
mopvnfffp@uxffffmjumydoq.dk, ghfsfdmidbn@rgsdvhgsdpyf.de, ozfdxcvp@zfsffgzoa.jp, czaberktfn@nqbneineyk.pl, lkpassibp@ruzwvurgljocxl.tv, gzlxppq@uoqatatz.ch, pololotymi@xvhsgsdgvt.de, xdeddnf@xoifw.com, rdddjax@zydddooatrmrki.biz, rrdsb_gbgbx@ruxgggjioddmkylhdb.com, cha.nuhj@ncoxtn.mil, udfffsa@hwipovsf.at, nvcsls@okywvypferhbgdfgredtr.org, kbw_nny@qtlvzpaj.net, zfzfz@zfzfz.de, hqp@tmcprietururteprwx.com, tttfizt@vvmrxpjpyv.ru, eitm@uewuxtttrh.com, gftyo@peettbrk.edu, cadhe-fhfhf@gbnodelxpjtteqpoftt.biz, ectt@skjeeekon.se, sdinfoi9gfuh@gsdfiuh.info, ulallala@uwundjhu.info

kaliban.org Sep 29 2003

by Gunnar on 29. September 2003 · 5 comments

Die Sexualität von Harry Potter

Purely in the interests of science, I have replaced the word wand with wang in the first Harry Potter Book. Let’s see the results…

A magic wang… this was what Harry had been really looking forward to.

“Yes,” Harry said, gripping his wang very tightly, and moving into the middle of the deserted classroom. He tried to keep his mind on flying, but something else kept intruding…. Any second now, he might hear his mother again… but he shouldn’t think that, or he would hear her again, and he didn’t want to… or did he? Something silver-white, something enormous, erupted from the end of his wang. Then, with a sigh, he raised his wang and prodded the silvery substance with its tip.

Harry took the wang. He felt a sudden warmth in his fingers. He raised the wang above his head, brought it swishing down through the dusty air and a stream of red and gold sparks shot from the end like a firework, throwing dancing spots of light on to the walls.

“Oh, move over,” Hermione snarled. She grabbed Harry’s wang, tapped the lock, and whispered, ‘Alohomora!”

He ran onto the field as you fell, waved his wang, and you sort of slowed down before you hit the ground. Then he whirled his wang at the dementors. Shot silver stuff at them.

“Get – off – me!” Harry gasped. For a few seconds they struggled, Harry pulling at his uncles sausage-like fingers with his left hand, his right maintaining a firm grip on his raised wang.

(übernommen von bash.org)

kaliban.org Sep 29 2003

by Gunnar on 29. September 2003 · 2 comments

Wer regelmäßig Signale aus dem All bekommt…

… darf hierhin surfen, da wird ihm geholfen. Für die meisten von uns dürfte es aber schon zu spät sein…

kaliban.org Sep 28 2003

by Gunnar on 28. September 2003 · 3 comments

Gestatten, mein Name ist…

… Lott. Dieser hierzulande relativ ungebräuchliche Name ist erstaunlicherweise in den USA unter den 1000 am häufigsten vorkommenden. Und eine Ortschaft, die so heißt wie ich, gibt’s auch. Huh.

(via holtmeier.de)

kaliban.org Sep 28 2003

by Gunnar on 28. September 2003 · 9 comments

Jedem Volk die Musik, die es verdient

Vor langer Zeit, bei der Bundeswehr, musste ich mal eine Woche lang den Spieß im VW-Lieferwagen durchs Gelände kutschieren. Die ganze Zeit wollte er volle Kanne Volksmusik im Radio hören. Nach sieben harten Tagen hatte ich mir eine Art unfreiwilliges Expertentum angeeignet: konnte schlechte von sehr schlechter unterscheiden, Strömungen voneinander abgrenzen u.a. Schrecklich. Noch heute fällt es mir besonders leicht, ganze Lieder auswendig zu können, nach einmaligem Weghören. Simpel-Melodie, Baukasten-Text, zack! Gunnar weiß es und hat wieder kostbaren Speicherplatz im Hirn verloren. Obendrein bin ich mit einem Abspielgerät im Kopf geschlagen, was nach dem Wies’n-Besuch dazu führte, dass ich ständig irgendwelche Flashbacks hatte, die mir dann beispielsweise eine halbe Stunde Herzilein im Kopf eingebracht haben. Grauselig.

kaliban.org Sep 27 2003

by Gunnar on 27. September 2003 · 11 comments

What referrers have to say about your page

Google ist ja bekanntlich nett zu Weblogs, daher kommen relativ viele Leute mit abstrusen Anliegen auf diese Seite. Erschreckend aber der Referrer-Eintrag von heute, 12:09: Petra Schmitz nackt hat jemand eingetippt und damit hierher gefunden. Fies, wie weit a) die Fanboy-Geschichte bei einigen GameStar-Lesern zu gehen scheint und b) wieviel Urvertrauen ins Internet dieser Mensch haben muss, um anzunehmen, von jeder Frau, deren Namen man kennt, gäbe es auch Nacktfotos. Unglaublich.

kaliban.org Sep 26 2003

by Gunnar on 26. September 2003 · 8 comments

Dinge, die ich auf dem Oktoberfest gelernt habe

1. Niemand überlebt ohne schmutzige Tricks.
2. Handys können nicht schwimmen.
3. Gegenüber Kameras sollte man eine gelassene Mimik wahren.
4. Fans absurder Fußballklubs wie Eintracht Braunschweig erkennen sich auch unter 10.000 Zeltbesuchern.
5. Lieder, die man in der 5. Klasse gelernt hat, vergisst man nie.

kaliban.org Sep 24 2003

by Gunnar on 24. September 2003 · 8 comments

Inspired by jetzt

10 Gründe, warum es sich diese Woche zu leben lohnt

1. Ein, zwei Urlaubstage werten eine Woche enorm auf
2. Einen neuen Bäcker ausprobieren
3. SW: KOTOR nochmal auf böse durchspielen
4. Band of Brothers auf DVD schauen
5. Mitten im ersten Band von einem 5-Bücher-Epos sein
6. Endlich mal alles auf einen Schlag erledigen: Friseur, Bank, Tanken u.a.
7. Neue Wesensarten an den eigenen Katzen entdecken
8. Ein langes Telefonat mit einem alten Freund
9. Kühles Wetter ohne Regen
10. Sinnlos Digicam-Fotos machen

kaliban.org Sep 23 2003

by Gunnar on 23. September 2003 · 8 comments

Lights out

Das ist jetzt das dritte Mal in kurzer Zeit, dass irgendwo in der zivilisierten Welt im großen Stil die Lichter ausgehen. Kann doch nicht sein. Verschwörungstheorie, anyone? Ich halte ja die folgenden beiden Varianten für wahrscheinlich:

1. Ein Alienschiff von Tau Ceti ist während einer Beobachtungsmission auf der abgewandten Seite des Mondes havariert. Ein Außenteam wurde auf die Erde geschafft, mit einem leistungsfähigen Energiekristall im Gepäck. Darin soll Strom gespeichert werden, um das Schiff wieder flott zu machen. Die Aliens sind in einer Art U-Boot unterwegs und nähern sich energiereichen Gegenden (hoher Verbrauch, hohe Erzeugungskapazitäten) von See her. Manchmal gelingt es ihnen, unbemerkt die Strommatrizen anzuzapfen, dreimal schlägt es fehl, und sie entnehmen zu viel. Daher fällt der Strom in Küstennähe oder an großen Flüssen aus.

2. Ein Terroristenteam der Al Quaida operiert im Westen und unternimmt chirugische Anschläge auf zentrale Stromversorgungseinrichtungen. Ganze Kraftwerke werden demoliert, aber die westlichen Regierungen wollen nicht angreifbar erscheinen und kehren die Sache unter den Tisch. Das geht so weit, dass man sich gegenseitig unbürokratisch mit Strom aushilft. Die erste Ziele der Terrorgruppe waren natürlich USA und England, beim dritten Anschlag hat man aber mit Absicht ein eher unbeteiligtes Land gewählt, um den Westen uneins zu machen und zu Reaktionen zu zwingen — schließlich haben die ersten beiden Attacken keine Wirkung in der öffentlichen Meinung gezeigt.

kaliban.org Sep 22 2003

September 22, 2003

Stoiber, der Füller und der schräge Typ Heute, im Bus, sitzt mir ein harter Bursche gegenüber: mit fetter Kette, Ringen an fünf Fingern, gefährlichen Tätowierungen und allerlei anderen Accessoires des urbanen Cool-Wirkers. Merkwürdig allerdings, dass er auf den Knien eine druckfrische Abendzeitung balanciert und in der Hand einen Füller umklammert. Und das Stoiber-Porträt auf Seite […]

Read the full article →

kaliban.org Sep 21 2003

September 21, 2003

News from Spam Central Hallo Leute vom Ernst Reuter Gymnasium, wie ich euch es versprochen habe, sind die Fotos nun online. Hat ne Weile gedauert, da ich mich mit Webseiten noch nicht so auskenne. Stefan (Wolle ;) ) hat mir da etwas weitergeholfen. Wenn Ihr wollt, könnt ihr hier schauen! Eure Sylvia (Schnatterinchen)… war der […]

Read the full article →