kaliban.org Nov 12 2003

by Gunnar on 12. November 2003 · 8 comments

Horror

Bonn (dpa) – Im Zuge der wirtschaftlichen Krise der Medien mit geringeren Werbeeinnahmen hat sich der Arbeitsmarkt für Journalisten drastisch verschlechtert. Mehrere tausend ausgebildete Journalisten sind arbeitslos, wie aus einer am Mittwoch von der Zentralstelle für Arbeitsvermittlung (ZAV) in Bonn vorgelegten Studie hervorgeht. Während 1997 noch rund 72 Prozent aller Journalisten in Deutschland fest angestellt waren, waren es laut Studie 2003 nur noch 65 Prozent. Um Kosten zu sparen, griffen Verlage immer häufiger auf freie Mitarbeiter zurück.

Sehr, sehr gruselig. Und wohin führt das? Zu Überstunden. Also: Endkunden, kauft mehr Zeitschriften! Marketingleiter, schaltet mehr Anzeigen!
Falls ihr, liebe Endkunden (fieses Wort), nicht wisst, welche Magazine aus dem überbordenden Angebot ihr euch kaufen sollt – hier meine persönliche Top 5 (IDG-Hefte nicht aufgeführt): 1. Brand Eins / 2. Der Spiegel / 3. Manager Magazin / 4. Allegra / 5. Visions

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