kaliban.org Dec 30 2003

by Gunnar on 30. Dezember 2003 · 6 comments

Sex, Ducks and Rock’n’Roll

Nachdem ich neulich überraschend bei einem Arbeitsessen (!) in eine Diskussion über Jugenderlebnisse mit Hasch geraten bin — und mangels Eigenerfahrung nichts zum Gespräch beitragen konnte, habe ich über das Thema noch das eine oder andere Mal nachgedacht. Vermutlich resultiert mein Verzicht auf Drogen außerhalb des Spannungsfeldes Alkohol-Nikotin-Koffein von dem Bewusstsein her, dass ich jemand bin, der mit Drogen eben nicht umgehen kann. Und sich daher fern halten muss. Außerdem hatte ich immer Schiss vor etwaigen Kontrollverlusten. Kann bei Alkohol auch passieren, klar, da hatte ich aber schon ausreichend Erfahrung ehe sich die Frage nach anderen Suchtmitteln überhaupt stellte. Hm. Das mit der Kontrolle über sich selbst kann man offenbar aber auch ganz anders angehen. Ich zitiere aus einem Posting auf imloop.de:

Warum brauche ich meine white lines und meine Drinks?
Zuerst mal: ich brauche sie gar nicht. Es ist meine freie Entscheidung. Ich überlasse es nämlich nicht dem Wirken eines Zufalls, wie mein nervlicher Zustand aussieht. Ich justiere mich ein, so habe ich die volle Kontrolle über mich. Das ist doch ganz einfach.
Du wirst außerdem einsehen, dass manche Zeitgenossen nur zu ertragen sind, wenn man sich wappnet. Mit einer kleinen Dosis im Blut halte ich stand. Komme, was da wolle.

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