April 2004

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kaliban.org Apr 29 2004

29. April 2004 · 4 comments

Schreiben

Obwohl ich schon immer einen lockeren Schreibstil pflegte, zwang man mich an der Uni, derlei Ungeheuerlichkeiten zu verfassen:

Die Feststellung des Bedarfs hingegen erfordert mehr als die Auswertung einer Bedürfnisanalyse und deren Umsetzung in Planungskategorien. Weitere Elemente müssen ihren Niederschlag in der Bedarfsplanung finden: rechtliche Vorgaben und Anforderungen im jeweiligen Feld; Richtwerte aus dem fachlichen Kontext bzw. von übergeordneten Institutionen und Behörden; Zielvorgaben (auch und besonders finanzieller Art ) der öffentliche Jugendhilfeträger; Prioritätensetzung der politisch verantwortlichen Gremien. Bedarfsfeststellung ist demzufolge das Resultat einer Gewichtung, Bewertung und Interpretation von Bedürfnissen im politischen Kontext.
Und man warf mir dennoch “journalistischen Stil” vor. Warum immer das auch ein Vorwurf sein sollte. Gruselig jedenfalls, was in der deutschen Wissenschaft so verfasst wird. Gut auch, dass ich mein Auskommen in der freien Wirtschaft gefunden habe und nicht auf Arbeitgeber des Öffentlichen Rechts angewiesen bin.

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kaliban.org Apr 28 2004

28. April 2004 · 18 comments

Die Jugend…

verdummt. Ogott.

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kaliban.org Apr 27 2004

27. April 2004 · 5 comments

10 Gründe, warum es sich diese Woche zu leben lohnt

1. Gutes Wetter. Schadet nie.
2. Kurzurlaub ab Freitag. Juhu!
3. Benny bei PES 3 schlagen!
4. An Dinge denken, an die man lange nicht gedacht hat.
5. Ausschlafen. Und nochmal ausschlafen.
6. Teuer italienisch essen gehen.
7. Neue Turnschuhe kaufen. Konsum macht glücklich.
8. Mit der Katze im Schoß auf dem Sofa einnicken.
9. Allein sein, mit DVDs, Pizza und Bier.
10. Alkaline Trio bei voller Lautstärke im Auto hören.

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kaliban.org Apr 27 2004

27. April 2004 · 8 comments

An die lieben verwirrten…

…Leute, die hier über Google ‘reinschneien:
Die Metal-Kombo Caliban findet ihr nicht hier, sondern hier. Die Hemdenmarke Caliban ebenfalls nicht hier, sondern keineahnungwo. Und warum Google Menschen hierher leitet, die Nacktfotos von Christina Stürmer suchen, ist mir ganz und gar unklar.

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kaliban.org Apr 26 2004

26. April 2004 · 8 comments

Mode ist doof

Ian Anderson sagte einmal, man müsse nur seinem Stil treu bleiben, dann käme man automatisch alle sieben Jahre wieder in Mode. Ich bin da weniger dogmatisch, trage aber gerne leichte Turnschuhe (solche beispielsweise) und bin in den letzten Jahren fast wahnsinning geworden, weil die nirgends zu vernünftigen Preisen und Farben zu bekommen waren. Habe mich immer mit einem, schon leicht angeschlagenen, Paar Nikes gerettet. Und was ist jetzt: Plötzlich gibt es Sneakers nach meinem Geschmack plötzlich überall, zu fairen Preisen. Muss ich jetzt drei, vier Paar hamstern, für die nächste Dürreperiode? Seltsam ist die Modewelt.

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kaliban.org Apr 24 2004

24. April 2004 · 11 comments

On a lighter note:

Schlimm ist’s, wenn man sich gerade an die 25 Grad gewöhnt hat, die anderswo herrschen und München einen dann bereits am Flughafen mit 12 Grad und bezogenem Himmel empfängt.

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kaliban.org Apr 21 2004

21. April 2004 · 8 comments

Arbeit am Gefühl

Manchmal fühlt man sich, als sei man zu Gast in seinem Leben: Überall Regeln, überall ist alles definiert — durch andere oder, schlimmer noch, eine frühere Inkarnation von einem selbst, die nur Monate oder Jahre zurückliegt, aber dennoch weit, weit weg ist. Und alles ist temporär, man ist immer auf dem Sprung, und nicht einmal zu Hause ist man sicher, weil die Welt durch alle Ritzen dringt. Und obwohl einen alles was angeht, betrifft einen nichts wirklich — alles ist auslenkbar, einsteuerbar, verdrängbar.
Huch? Ich fasele, Schon wieder.

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kaliban.org Apr 20 2004

20. April 2004 · 10 comments

Ist Bi-Sexualität nicht bloß eine Raststätte an der Straße nach Gaytown?

fragte gerade die Heldin in Sex and the City. Die witzigen Dialoge reißen die Serie zwar nicht ganz raus, machen sie aber partiell erträglich.

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kaliban.org Apr 19 2004

19. April 2004 · 0 comments

Fundstück

Was für ein brillanter Blogeintrag:
Tonight for dinner I ate both pasta and antipasta. When they collided in my stomach it set off a chain reaction that annihilated the universe.
So if you were wondering who had done that .. yeah, it was me. Sorry everyone. I’ll make sure it doesn’t happen again.

Leider nicht von mir, sondern bloß abgepinnt bei Matthew Baldwin. Der ist überhaupt sehr lesenswert, wie ich schon ein, zwei Mal erwähnt habe. Besonders schön: Spam Composition.

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kaliban.org Apr 19 2004

19. April 2004 · 5 comments

Surftipp für Blogbauer

Vorgefertigte CSS-Templates auf der CSS-Intensivstation. Praktisch.