kaliban.org Apr 21 2004

by Gunnar on 21. April 2004 · 8 comments

Arbeit am Gefühl

Manchmal fühlt man sich, als sei man zu Gast in seinem Leben: Überall Regeln, überall ist alles definiert — durch andere oder, schlimmer noch, eine frühere Inkarnation von einem selbst, die nur Monate oder Jahre zurückliegt, aber dennoch weit, weit weg ist. Und alles ist temporär, man ist immer auf dem Sprung, und nicht einmal zu Hause ist man sicher, weil die Welt durch alle Ritzen dringt. Und obwohl einen alles was angeht, betrifft einen nichts wirklich — alles ist auslenkbar, einsteuerbar, verdrängbar.
Huch? Ich fasele, Schon wieder.

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