kaliban.org Aug 9 2005

by Gunnar on 9. August 2005 · 1 comment

Irisches Tagebuch, Teil 7

Aran und Achill
Ein Tipp: Wenn es einen schon, aus welchen Gründen auch immer, nach dem irischen Westen verschlagen hat, sollte man schönes Wetter abpassen und von Galway nach Inishmore übersetzen, der größten der Aran Islands. Dort zeigt sich, wenn man ein bisschen Mühe mit Radfahren oder Wandern auf sich nimmt, Irland von einer seiner schönsten Seiten: steile Klippen, brausende Wellen, saftige Wiesen, malerische Wege, schroffe Felsen und ein unglaublicher, unglaublicher Himmel. Ist einem das zu touristisch oder kommt man aus anderen Gründen da nicht hin: Die zweitbeste Lösung ist der Atlantic Drive, eine Küstenstraße von Cloghmore nach Dooega auf Achill Island. Schönes Wetter abwarten, Picknickkorb einpacken und hinfahren. Es gelten ähnliche Attribute wie bei der Beschreibung der Aran Islands weiter oben, nur dass die insgesamt spektakulärer sind, nicht nur punktuell schön wie Achill Island. Beides ist in seiner harten Schönheit aber eine Grenzerfahrung, die auch hartgesottene Großstädter zur Inneren Ruhe finden lässt. Nehme ich an.

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