Oktober 2005

Die Totengräber der SPD

by Gunnar on 31. Oktober 2005 · 4 comments

Die deutsche Politik ist schlicht ein Schmierentheater. Ist da nicht wenigstens eine(r), der/die irgendwie den Wunsch hat, etwas zu erledigen? Dringende Aufgaben zum Beispiel?

In Hamburg…

by Gunnar on 31. Oktober 2005 · 8 comments

…sind die Frauen großblondundschlank
…sehen die Männer aus wie Oliver Korritke

Echt.

Jedenfalls fast alle. Oder zumindest ziemlich viele.

Kurze Begebenheit am Rande: Freitagabend, Kneipentour, Trinken, dann die Info: Punk-Karaoke im Indra, spontaner Entschluss, alle hin, fünf Euro Eintritt, Niklas handelt Rabatt aus, drinnen: coolerweise keine Karaoke-Maschine, sondern eine Liveband ohne Sänger, warum ist denn vorher noch niemand auf diese brillante Idee gekommen, dann überraschend: am Mikro ist Smudo und schmettert die letzten Takte eines Punkstücks, im spießigen Kashmir-Pulli, Jubel, nächster Sänger. Da kommt man sich als München-Bewohner wieder ganz un-szenig vor.

The Art of Retouching. Auf Start here klicken.

via unblogbar

Eben, im Zeitschriftenladen

by Gunnar on 29. Oktober 2005 · 7 comments

GameStar einsortiert?
Scherge: Hm. Wie sieht die aus?
Inhaberin: Hat vorne so’n Teufel drauf.
Scherge: Ah, die.

Huh? Teufel? Also bitte.

Hey, ein Witz

by Gunnar on 27. Oktober 2005 · 5 comments

Ich bin seit Ewigkeiten auf der Witzchen-Mailing-Liste von Al Lowe eingetragen und bekomme pro Tag zwei Witze zugeschickt. Die sind eigentlich nie so richtig witzig, was aber auch daran liegen mag, dass ich Witze fast nie lustig finde, es sei denn, sie wären gut erzählt. Heute aber fand ich einen halbwegs lustig:

Medicine thru the Ages
2000 BC: “Here, eat this root.” 1000 AD: “That root is heathen. Here, say this prayer.” 1850 AD: “That prayer is superstition. Here, drink this potion.” 1900 AD: “That potion is snake oil. Here, swallow this pill.” 1950 AD: “That pill is ineffective. Here, take this antibiotic.” 2000 AD: “That antibiotic is artificial. Here, eat this root.”

Abt. Kultur

by Gunnar on 26. Oktober 2005 · 16 comments

Sehr kurze Kurzrezensionen einiger Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Streng subjektiv und ohne Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Vielleicht fühlt sich ja dennoch jemand angeregt.

Neil Gaiman: Anansi Boys
Neil Gaimans Stärke sind große Romane nicht. Wie schon bei American Gods ist das Buch, obwohl schön geschrieben, zu lang für die Geschichte. Hübsche Ideen, solide Charaktere, nette Lektüre, aber ich fragte mich beim Lesen ständig, wann es nun endlich losgeht.
Gaimans Form bei Sandman bleibt unerreicht.

G.R.R. Martin: A Feast for Crows
Vierter Teil der “Song of Ice and Fire”-Serie. Ist im Prinzip wie die Vorgänger. Und die Vorgänger sind meiner Meinung nach die besten Fantasy-Romane seit Tolkien. Vor allem, weil sich Martin unglaubliche Figuren ausgedacht hat, aber auch weil das Genre sehr davon profitiert, wenn Magie und Fabelwesen nur dosiert vorkommen — Martin setzt weniger auf Drachen, dafür mehr auf Blut und Sperma: brutale Schlachten, brennende Städte, sinnlose Ehre, Verrat, Lügen, Hass, Liebe, Sex. Schlicht großartig.

Audrey Niffenegger: The Time Traveller’s Wife
Uh. Eine Zeitreisegeschichte — das ist ein Genre, das meiner Meinung nach per se nicht funktioniert. Frau N. tut sich denn auch ein bisschen schwer mit der Erklärung, aber: Wer so stimmige Szenen komponiert, mag auf (Pseudo-)Wissenschaft pfeifen. Ein schönere Liebesgeschichte habe zumindest ich noch nicht gelesen. Definitiver Weihnachtsgeschenk-Tipp für Frauen wie Männer.

Jeffrey Eugenides: Middlesex
Beliebtes Buch, vor allem bei Frauen. Wilde Familienerzählung, spannt sich über viele Jahre. Teilweise brillant geschrieben, aber… mich interessiert es irgendwie nicht. Für mich das gleiche Phänomen wie mit den Büchern von Irving: Ich fange fasziniert an, verliere aber in der Mitte irgendwie die Lust an den Details und den Figuren. Bin vermutlich durch die Science-Fiction verdorben oder so.

Orson Scott Card: Lost Boys
Bin ein großer Fan von OSC — und Ender’s Game ist einer meiner ewigen Favoriten. Lost Boys hat nicht ansatzweise das gleiche Kaliber, sondern ist ein kleines Buch mit einer stringent erzählten Geschichte, das hübsch das Leben eines Mormonen-Ehepaares beschreibt, mit einem übernatürlichen Touch. Bisschen maues Ende, aber nett für zwischendurch. Liest sich auch flott.


GS vs. GTA

by Gunnar on 25. Oktober 2005 · 1 comment

Soll man Spiele bei Tests in ihre Einzelteile zerlegen? Soll man Spiele testen wie die Stiftung Warentest Waschmaschinen? Was taugen Indie-Spiele? Fragen aus einem Interview, das ich dem Spiele-Blog Grind That Authority gegeben habe. Sehr GameStar-bezogen, also vermutlich nicht jedermanns cup of tea.

Flash-Götter aus, ahem, Schweden

by Gunnar on 24. Oktober 2005 · 7 comments

Einfach mal rechts oder links ins Bild klicken und die Maustaste festhalten.

Nerd-Klingeltöne

by Gunnar on 23. Oktober 2005 · 4 comments

Gerade in meinem Mail-Archiv gefunden (siehe Eintrag von gestern):
Another Visitor (Impossible Mission, ca. 300 KB)
GI Joe Theme (G.I. Joe, ca. 3 MB)
Hail to the King (Duke Nukem 3D, ca. 20 KB)

You’ve got mail

by Gunnar on 22. Oktober 2005 · 7 comments

Ich bin nicht gut im Führen von Notizbüchern, deshalb schicke ich mir ständig Mails, um mich an Dinge zu erinnern. Ich bin aber auch darin nicht besonders gut, wie ich feststelle, wenn ich nach langer Zeit mal wieder die Mails an mich durchgehe. In einer steht nix weiter als ein italienisches Sprichwort (chi dorme non piglia pesci) — ohne nähere Erklärung. Wollte ich mir damit was sagen? Wollte ich es bei einem Gespräch anwenden? Keine Ahnung mehr. Bei einer anderen lautet der Betreff “IDEE!” und der ganze Text “T-Shirts”. Hm. Hört sich nicht nach einem besonders guten Einfall an. Außerdem Links, unausgegorene Pläne, halbfertige Blogeinträge und absurderweise das Konzept für ein Esoterikbuch. Naja. Einiges in diesen Mails war noch brauchbar, daher habe ich mir wieder einen Haufen Mails geschickt. Ich lerne es nie.

kaliban.org Oct 21 2005

Oktober 21, 2005

Firetrap von den Walkabouts ist einer dieser brodelnden Mid-Tempo-Songs, der vor unterdrückter Kraft vibriert. Mit starker Männerstimme, präzisem Bass und klaren Gitarren. Schön. Begleitet mich seit vielen Jahren. Eignet sich perfekt, um dazu auf der Autobahn mit einem ordentlich motorisierten Kombi schnell zu fahren. Kein Sportwagen-Song, der mit dem Röhren eines Porsches harmonieren würde, eher […]

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kaliban.org Oct 20 2005

Oktober 20, 2005

MAd SkillZ Manche Leute können was: Der Herr H. z.B. behauptet, er könne die Silhouette von Italien in sein T-Shirt schwitzen. Nicht schlecht. MAd SkillZ Manche Leute können was: Der Herr H. z.B. behauptet, er könne die Silhouette von Italien in sein T-Shirt schwitzen. Nicht schlecht.

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