Juli 2006

Das Ende der E3?

by Gunnar on 31. Juli 2006 · 11 comments

»E3 finished«? Hossa, die Electronic Entertainment Expo (gigantische Spielemesse in LA und Quelle unzähliger News, Previews und Babes-Galerien) wird…
dramatisch verkleinert, sagt Gamespot
»in dieser Form« nicht mehr stattfinden, sagt NexGen.biz

Absurde Entwicklung, deren Bedeutung ich noch gar nicht zu prognostizieren wage.

Update: Jetzt ist es tatsächlich offiziell: Die E3 bleibt in LA, heißt künftig »E3 Media Festival«, wird auf Juli verlegt und wesentlich verkleinert: Die ESA spricht von 5.000 statt 60.000 Besuchern. Keine Booth Babes mehr, keine Mega-Show, eher eine Reihe von Pressekonferenzen und Spielevorführungen, vermutlich verteilt über Konferenzräume in den Hotels der Stadt.

Uh. Limo. Mit Bier. Ein Selbstversuch.

by Gunnar on 31. Juli 2006 · 8 comments

alkopop

Kann jetzt ein bisschen verstehen, warum die Kinder alle auf Alkopops reinfallen. Habe, nur mal so, wegen der Hitze und des Sommergefühls, ein Sixpack von einem der neumodischen Bier-Brause-Mixe gekauft. Beck’s Chilled Orange, um genau zu sein. Und, ahem, das Zeug schmeckt ganz gut, spätestens ab der dritten Flasche. Nicht mal zu süß, erstaunlicherweise. Hinterlässt natürlich dieses etwas schmutzige, klebrige Gefühl des Unwahrhaftigen, das man auch hat, wenn man FC Bayern zujubelt oder Shakira hört. Aber da kann der Drink ja nichts für, das ist in meinem Kopf.

Coffee and Cigarettes

by Gunnar on 30. Juli 2006 · 2 comments

The women all control their men
With razors and with wrists
And the princess squeezes grape juice
On a torrid bloody kiss
What will you be wearing there
The lion or the raven hair?
The flesh will all be tearing
But the tail will be my own
In the colosseum tonight

Absurder Tagtraum: Sänger in einer Tom-Waits-Coverband sein, in einer Jazzbar auf einer zu kleinen Bühne melancholische Melodien ins Mikro röcheln, zwischen den Songs ein, zwei Whiskey hinterstürzen, nach dem Auftritt alkoholisierte Gespräche mit kleben gebliebenen Kleinbürgerphilosophen aus dem Publikum, dann vielleicht Sex mit einem leicht verwelkten Kleinbürgergroupie, am Morgen drauf Kaffee und Zigaretten. Ach. Blödsinn. Schlimmes Klischee. Muss an meinen Playlists arbeiten.

Wenn man einen Schlumpf würgt…

by Gunnar on 29. Juli 2006 · 1 comment

…läuft er dann weiß an? Jaja, alter Witz, weiß schon. Und alte Links hätte ich auch noch anzubieten. Sinnlos. Jaja. Aber ist es nicht die ureigenste Aufgabe von Blogs, Links zu posten? Alte wie neue? Für Alte wie Junge? Ach.

Die Fahrt der MS Fuckuall

Penisland.com

Stress, Musik und die Partei Gottes

by Gunnar on 19. Juli 2006 · 8 comments

Egal, wie hoch mein Stresslevel auch sein mag — ein paar Minuten Alleinsein mit dem Lied Immaculate von The Walkabouts können ihn fast immer auf ein halbwegs verträgliches Maß zurückführen. Langsam, schwer, schön, begleitet mich schon ewig, nutzt sich nicht ab.

joked this was our town / that someday we’d be thrilled /
by anything we loved / and everything we killed / but the biggest risk we’ll ever take / will be to stay here in one place / swearin’ gold is struck / on the way to givin’ up

Wo wir gerade bei Songs sind: Es ist immer wieder erstaunlich, wie einige Songtextfragmente in meinem Hirn verdrahtet sind — ich kann die aktuelle Berichterstattung über die Kämpfe im Libanon nicht verfolgen, ohne dass mir ein altes Lied von den Sisters of Mercy durch den Schädel zuckt. Weil da irgendwo die Zeile »We are the Hisbollah« vorkommt.

Und wo wir gerade bei Hisbollah sind: Kann es sein, dass die Kommentaren immer Fernsehen Moden unterworfen sind, was die Aussprache von arabischen Begriffen angeht? Haben die nicht mal eine Zeitlang alle korrekt »Hisb Allah« gesagt anstatt Hisbollah? Jetzt spricht das niemand mehr so aus. Komisch.

Show me. The Way. To the next…

by Gunnar on 17. Juli 2006 · 12 comments

Besoffener Ami I: Let’s go to a tittie bar!!!
Müder Gunnar: Aw, no. I don’t know even one.
Besoffener Ami II: C’mon. You live here, you must know plenty.
Besoffener Ami I: Get us to a tittie bar!!!
Müder Gunnar: Think. I live here and am married here. Obviously I know more topless bars in L.A. than in Munich.
Besoffene Amis I & II: Oh. That sounds plausible.

Aus der Abteilung »Absurde Dialoge mit Amerikanern, 2:00 nachts im Biergarten.« Unglaublich. Was vertragen die so viel? Was will man in Nacktbars? Gibt’s in München überhaupt welche? Habe die betrunkene Bande dann in ein Taxi gesetzt und dem Fahrer gesagt, er möge sie am Atomic Café rauslassen. Keine Ahnung, was dann passiert ist — weiß nur, dass einer der Amis am nächsten Tag seine Termine abgesagt hat und vor dem Abend nicht mehr gesehen wurde.

Jaja.

by Gunnar on 16. Juli 2006 · 8 comments

cartoon from www.weblogcartoons.com

Cartoon von Dave Walker. Entliehen von We Blog Cartoons.

Alte Gefühle

by Gunnar on 15. Juli 2006 · 6 comments

Viel zu tun, aber keine Lust. Wegen Hitze. Und so. Sitze nur hier und höre The Walkabouts im Loop. Drifte durch das Web, klappere Blogs ab. Ohne rechten Sinn. Müsste mich jetzt mal zum Sport aufraffen, aber mir klebt ja jetzt schon alles. Ach. Immerhin hätte ich ein paar Surftipps:
Katzen. Hitler. Ähnlich.
Dilemma 5000. Entscheiden lassen.
Handy-Dings. Nützlich. Möglicherweise.
Web2Null. Beeindruckend.

Betrachtung am Rande: Katzen werden bei hohen Temperaturen flacher — meine beiden liegen schon seit dem Morgen ganz platt auf dem Boden. Und fließen nur so über die Möbel. Und fressen kaum. Und kotzen mehr. Was ein paar Grad so mit Menschen- und Katzenpersönlichkeiten anstellen…

Ich hör’ jetzt auf, ich schwafele. Schon wieder.

System of Down

by Gunnar on 14. Juli 2006 · 34 comments

Titel Bravo Screenfun CBS OPM2 GameStar GamePro Games Aktuell N-Zone
Auflage II/2006 69.109 433.980 58.011 270.156 55.737 72.371 23.173
Auflage II/2005 132.065 536.390 68.433 303.392 68.818 81.220 29.924

Mal was berufliches: Der Trend zu bröckelnden Printauflagen hält an, in fast jedem Teilmarkt. Sogar die ewig kugelfeste C’T gibt diesmal ein paar Prozentpunkte ab, in ähnlicher Größenordnung verlieren die großen Tratschblätter Spiegel, Stern, Focus, Bunte. Besonders dramatisch sieht es aber bei den Jugendmagazinen aus (okay, Bravo hält sich auf einem Zwischenhoch dank Tokio Hotel) und bei uns, den Spieleheften, die wir mit immerhin einem Bein im Jugendmarkt stehen. Die Lesegewohnheiten (und Aufmerksamkeitsspannen) von Jugendlichen verändern sich, die zusätzlich für Kommunikation im Internet und über Mobilgeräte aufgewandte Zeit geht zu Lasten der klassischen Medien TV, Buch, Tageszeitung. Und auch der Zeitschrift, obwohl die noch am ehesten komplementär genutzt werden kann.
Die Spielehefte kämen sicher auch viel besser mit den Umbrüchen klar, wenn uns nicht zwei spielespezifische Phänomene gleichzeitig frontal treffen würden — die Konsolenhefte haben das so genannte Transitionsjahr (alte Konsolen raus, neue noch nicht drin), die PC-Titel haben World of WarCraft. Das Blizzardspiel liegt seit Erscheinen wie eine Bleidecke auf dem Markt, bindet Geld, bindet Zeit, verhindert die Beschäftigung mit Solospielen. Wer nur noch das spielt, braucht uns nicht mehr wirklich. Braucht vermutlich gar nichts mehr. Argh. Schwierige Zeiten.

Titel N-Zone PC Action PC Games PC Games HW PC Powerplay Play Playzone
Auflage II/2006 23.173 78.188 207.741 83.350 114.861 26.894 32.589
Auflage II/2005 29.924 72.577 222.034 97.932 133.767 41.275 39.772

Musste ja kommen

by Gunnar on 12. Juli 2006 · 13 comments

problembär

The Decreasing Value of Reality

Juli 11, 2006

Es mag in München, in Schicki-Micki-Central sozusagen, auffälliger sein als anderswo, aber… wie kommt es eigentlich zustande, dass sich das Schönheitsideal von manchen Leuten so in Richtung Schaufensterpuppe entwickelt hat? Man sieht hier ständig Frauen, auch Männer, aber vor allem Frauen, an denen nichts mehr echt ist — Hals geliftet, Fett abgesaugt, Brüste aufgeblasen, Haut […]

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Noch vier Jahre? Uh.

Juli 10, 2006

Mal offiziell: Irgendwie ist es auch ganz schön, dass die WM vorbei ist. Und dass ich wieder ein bisschen Zeit für andere Dinge habe. Das Wesen eines Rausches ist ja nun mal, dass er nicht ewig anhält. Gottseidank. Mal offiziell: Irgendwie ist es auch ganz schön, dass die WM vorbei ist. Und dass ich wieder […]

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