Einer, Zehner, Hunderter und Tausender

by Gunnar on 4. August 2006 · 5 comments

Das persönliche Leben dreht sich bekanntlich oft ums Geld. Letztens fiel mir auf,
dass es sich um logarithmisches Geld dreht, abhängig von Lebensphase,
Beruf, sozialem Stand.
In meinem Leben ging es vom 3. bis zum 16. Lebensjahr um Einer, vom 16. bis zum, naja, so 27. um Zehner, manchmal Hunderter, vom 28. bis letztens um Hunderter und selten Tausender, und seit meiner Hypothek geht’s um Tausender, Zehntausender, ähm, Hunderttausender. Für’s Tageschgeschäft geht’s natürlich immernoch um Hunderter. Nun war ich heute morgen unter Dusche noch drauf und dran, dies zur universellen Lebensphilosophie zu erklären, wäre da nicht das lästige Problem mit den Währungen und so — aber auch das lässt sich über gedachte Wechselkurse stets wieder auf diese Skala raduzieren. Ich finde auch, dass man am Referenzbereich für Geld ganz gut ablesen kann, in welcher Lebensphase (bei den Eltern, außer Haus, eigenes Geld, Start eigene Familie, Karrierehöhepunkt und -ende) man sich befindet ablesen kann und ein Wechsel in eine neue Lebensphase auch recht zuverlässig mit einem Wechsel in der Geldreferenz zusammengeht.
Halt so ein Gedanke unter der Dusche…

anmerkung von niklas: viel spannender ist die transformation der freien zeit in den unterschiedlichen lebensphasen:


1) langeweile

2) abhängen

3) freizeit

4) ausgleich

5) erholung

6) reha

ps: und ob der gute alte herr logarithmus ohne seinen kumpel dekade hier in seinem sinne zitiert wird wage ich zu bezweifeln…

{ 5 comments… read them below or add one }

Leave a Comment

Previous post:

Next post: