Irgendwie hatte ich mich in letzter Zeit schon ein bisschen gewundert, dass der Impetus in der “Killerspiel”-Debatte aus Niedersachsen kommt. Klar, Bayern, die sind immer gut für ein “Holier than thou”, aber Niedersachsen? Hm. Was treibt den Innenminister Schünemann an? Sorge um die Jugend? Möglich. Egal: Immer wenn einen etwas wundert am Verhalten von gesellschaftlichen Akteuren, sollte man mal jegliche Emotion beiseite lassen und nachdenken, ob es nicht am Ende einen kalten, rationalen Grund gibt, warum derjenige so und nicht anders handelt. Und, naja, eigentlich liegt es auf der Hand. Welche Gruppe hat, ähnlich wie die Spieler, unter dem Fallout der “Amokläufe” zu leiden? Achja, die Sportschützen. Die Schützenvereine. Da gab es doch eine von der CDU/CSU bekämpfte Verschärfung des Waffengesetzes. Und allerlei Solidaritätsnoten von Unionspolitikern. Namentlich von Günther Beckstein (der auch forderte, man müsse schon mit zehn Jahren in einen Schützenverein eintreten können, nicht erst mit zwölf) und, achja, Uwe Schünemann. Ich zitiere:
Zur Reduzierung unnötiger Belastungen für den Waffenbesitzer [...] ist es weiterhin notwendig, etwa auf die obligatorische periodische Überprüfung des Bedürfnisses 3 und 6 Jahre nach Erteilung waffenrechtlicher Erlaubnisse zu verzichten, das Mindestalter für den Umgang mit geprüften Reizstoffsprühgeräten von 18 auf etwa 14 Jahre zu senken sowie erleichterte Regelungen für Brauchtumsschützen zum Führen von Schusswaffen im Zusammenhang mit öffentlichen Veranstaltungen zu schaffen. (Günther Beckstein)
Bei allen Regelungen wurde jedoch auch darauf geachtet, die Interessen der legalen
Waffenbesitzer, insbesondere der Sportschützen [...]zu berücksichtigen und sie nicht unnötigen oder schikanösen Erschwernissen auszusetzen. (Uwe Schünemann)
Die Vermittlung von Werten durch den Schießsport an unsere Kinder und Jugendlichen trägt zur Integration in die örtliche Gemeinschaft bei. (Uwe Schünemann)
Vor allem für den Missbrauch von Schusswaffen insbesondere durch
Jugendliche gibt es ein ganzes Bündel anderer Ursachen als den legalen
Waffenbesitz. Dazu zählt etwa der unkontrollierten Konsum von
gewaltverherrlichenden und schwer jugendgefährdenden Videofilmen und die
Beschäftigung mit sogenannten Killerspielen, die in menschenverachtender
Weise Todeshandlungen am Mitspieler simulieren.(Günther Beckstein)
Schon recht, Schützenvereine sind irgendwie hübsch volkstümlich, gut organisiert und wählen schwarz. Und der private Waffenbesitz ist ein hehres Gut. Da wirft man sich natürlich schützend davor, auch wenn das bedeutet, dass man die Debatte mit Gewalt drehen muss, indem man einen potenziellen anderen Sündenbock, die Spiele, difffamiert. Mit gezielten Lügen, mit einer Schmutzkampagne, mit dem ganzen Innenministerinstrumentarium. Und stellt damit die Spieler auf die Stufe von Kinderpornografen. Egal, Kollateralschäden halt. Hauptsache, die Schützen dürfen ihre Waffen weiterhin zuhause im Schrank haben. Die sind ja nur zum Sport da.

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Oh, dann bin ich also nicht der einzige, der an “Beckstein Beckstein, alles muss versteckt sein” denkt..
Da werde ich doch gleich motiviert, auch hier mein geändertes “Eckstein Eckstein” zu posten, welches ich schon vor ein paar Tagen im GSPB gepostet habe :p
————
Beckstein Beckstein alles muss versteckt sein
Beckstein Beckstein alles muss versteckt sein
Wieder sitz’ ich nur zuhaus,
denn wir spielen unser Spiel
wieder beweg’ ich nur die Maus,
wieder steh ich kurz vorm Ziel
Und ich höre deine Schritte
Und ich sehe deinen Kopf
Nur ein klick, oh es klingelt
Mist es ist die Polizei – So ein Rotz
Beckstein Beckstein alles muss versteckt sein
Beckstein Beckstein alles muss versteckt sein
————
Naja Gunnar, hauptsache den Kyffhäuser Gemeinschaften geht’s gut ;)
Das sind doch sicher alles potenzielle Wähler vom Beckstein.
Ist schon sehr schizophren einerseits Ballerspiele zu verteufeln, andererseits Schützenvereine als gesellschaftlich besonders wertvoll einzustufen.
Seid \”Hart aber Fair\” beschäftige ich mich eigentlich weniger mit dem Thema… Die Diskussion wird eh im Sand verlaufen.
Klar, diese Bigotterie ist (besonders in einem Land wo die Politikverdrossenheit so groß ist wie Deutschland) alles andere gut, aber ich und meine Kumpels pfeifen ab jetzt auf Schwarz und wählen bei der nächsten Wahl für wen anders.
Außerdem treffen wir uns ab jetzt nicht mehr zu privaten LAN-Parties, sondern nennen sie jetzt (ganz medien- und politikgerecht) \”Gewaltspieleverkabelung\”.
Damit das BKA auch direkt weiß wo die neuen Amokläufer sitzen… *hier bitte ein ironisches Hochziehen der Augenbrauen einfügen*
Ich hab über 5 Jahre auf Schützenfesten gezapft um mir mein Studium zu finfnazieren und ich kann sagen, dass Schützenfeste in allererster Regel der Vermittlung von Alkohol und Alkoholimus an Jugendliche dient und auch sonst wenig feinsinniges oder friedliches hat. Prügeleien, Messerstechereien sind durchaus üblich. Und auf dem Volksfest “Pollhans” in Ostwestfalen, das immerhin 250.000 Besucher hat jedes Jahr, gibt es das Sprichwort, dass jedes Jahr einer Sterben muss auf Pollhans.
@ben
Alkoholismus gibt es auch anderswo, und Alkohol-Ausschank sowieso.
Es ist doch auch bewiesen, daß die Gewaltbereitschaft bei manchen Menschen durch Alkoholkonsum steigt. Ich denke nicht, daß man die Gewaltbereitschaft und den Alkoholismus bzw. die “Vermittlung” von Alkohol den Schützenfesten ankreiden kann.
@gunnar:Endlich mal jemand der klar gegen diese Verurteilung von sogenannte “Killerspielen” (ich kann dieses Wort eigentlich nimmer hören) ist.Du könntest doch mal in eine Gesprächsrunde(wie hart aber fair) als Vertreter der Spielergemeinschaft gehen.
Also ich halte Sie für qualifiziert genug,um dem Senf von denen entgegenreden zu können!
Ein Einwurf: Ich finde es irgendwie verwunderlich, auf der einen Seite die Anprangerung von Computerspielen zu verurteilen und gleichzeitig gegen eine andere Gruppe zu schiessen (Wortspiel nicht beabsichtigt).
Ich verstehe, dass es hier primär um die Herren Schünemann und Beckstein geht (so hoffe ich zumindest), jedoch finde ich die Verallgemeinerung unpassend.
ich jetzt? gegen wen schieße ich denn? ich bemühe mich, die motivation von leuten wie schünemann offen zu legen. das ist doch kein “schießen gegen eine gruppe”.
Waffenbesitz ist so oder so ein totales Unding. Wenn Polizisten und Förster (Echte, nicht die Hobbyhochsitzkauerer) Waffen besitzen und nutzen können, reicht das.
Aber nein. Jeder hat das Recht, mit Tötungsgegenständen rumzulaufen. EINMAL bin Ich auf einem Schießstand gewesen und ob die Personen da irgendwie gesellschaftlich integriert sind … Ich weiß nicht …
Wäre bei Zitaten nur immer schön, wenn da auch die entsprechenden Quellen angegeben würden, nach denen zitiert wird. Das machts dann irgendwie noch ein wenig glaubwürdiger.
Ansonsten zeigen Deine Beispiele wieder einmal sehr schön die Doppelmoral unserer lieben Politiker, die keine Chance ungenutzt lassen, sich in der Öffentlichkeit zu profilieren.
war zu faul, sorry.
beckstein ist: http://www.stmi.bayern.de/presse/archiv/2002/105.php
(beide zitate)
schünemann:
http://cdl.niedersachsen.de/blob/images/C9596826_L20.pdf
und
http://cdl.niedersachsen.de/blob/images/C9897863_L20.pdf
War mir ja klar, dass es primär um die Herren Politiker geht. Ich bezog dass auf die letzten beiden Zeilen. Die fand ich sehr ironisch. “Hauptsache, die Schützen dürfen ihre Waffen weiterhin zuhause im Schrank haben. Die sind ja nur zum Sport da.”
Und zu McKenna: Siehste, dass mit der Integration in der Gesellschaft. Ist DAS nicht geanu DER Vorbehalt, den Otto Normalverbraucher gegenüber Computerspielern hat?
Den Satz mit den Himbeerförstern unterstütze ich allerdings vorbehaltlos. Da ist es mir lieber es wird auf irgendwelche Scheiben geschossen.
Ausserdem hat hier niemand das Recht, mit Tötungsgegenständen rumzulaufen. Das dürfen wirklich nur Polizisten und Förster. Und dann auch nur im jeweiligen “Einsatzbereich”. Zuhause sind die Waffen im Panzerschrank, die Munition getrennt gelagert.
Eine sehr interessante Zahl zum privaten Waffenbesitz. Seitdem die Briten den privaten Besitz von Schusswaffen verboten haben, haben Raubüberfälle in Wohnungn und Häusern um etwa 70% zugenommen.
Finnland erlaubt zum Beispiel den Besitz von vollautomatischen Waffen. Und da laufen auch nicht alle mordend umher.
Polizisten, Förster und alle Besitzer eines Waffenscheins.
Und Ich sagte auch lediglich, dass Ich an der Integration einiger zweifle. Nicht, dass es überhaupt keine geben würde.
Dass Munition und Waffe getrennt sind, ist bekannt. Kein angehender Mörder reißt am Waffenschrank herum und schreit nach dem Schlüssel. Das wird besser geplant. Außerdem hält sich noch lange nicht jeder Waffenbesitzer an diese Regel.
Und in Finnland bemerke man bitte, dass man bis zum Mordopfer durchschnittlich 15km laufen muss. Das ist viel.
Na dann gebe ich auch mal meinen Senf dazu…
Bin selber Computerspieler und finde, dass diese ganze Diskussion über “Killerspiele” irgendwie am Ziel vorbeigeht. Schließlich sollte man die Medien ansich mal in die Pflicht nehmen. Werden nämlich “Killerspiele ” verboten, müßte man dann folglich auch alle gewaltverherrlichenden Filme aus Fernsehprogramm und Kino streichen. Da können sich schließlich schon Kleinkinder jeden Tag bilden ;-).
Aber jetzt zum eigentlichen Thema: Schade finde ich, dass Gunnar nun das gleiche macht, wie die Politiker. Sich einen anderen Bereich (Waffenbesitzer) heraussucht und wahllos attackiert (auch wenn es, wie die Vorredner bereits feststellten, eher um die Politiker geht). Schließlich gibt es auch da Unterschiede. Ich zähle mich zu der Gruppe der Sportschützen, die sich nun wirklich nur für das Schießen interessieren und nicht für diese Folklore und diesen komischen Brauchtum. Beim Brauchtum muß ich gestehen, kommen dann auch leider zwei Dinge zusammen, die meiner Meinung nach nicht zusammengehören: Waffen und Alkohol. Dazu kommt, dass die Sportschützen und Schützenvereine im übrigen auch nur ein Spiegelbild der Gesellschaft sind. Genauso wie Computerspieler. Schwarze Schafe wird es immer geben. Und diese wird man von ihren Taten nicht abbringen können, egal ob man Waffen oder Computerspiele verbietet!
In diesem Sinne…
argh. ich mache ü-ber-haupt nicht das gleiche “wie die politiker” und schon gar nicht habe ich “wahllos attackiert”. mir sind die schützen herzlich egal, mal abgesehen davon, dass ich waffenbesitz daheim für eine einladung zum missbrauch halte. mir geht’s bloß drum zu zeigen, dass die eine gruppe eine funktionierende lobby hat, die andere nicht.
Sorry Gunnar, aber dein Beitrag ist genauso einseitig und vorurteilsbehaftet wie die momentane Berichterstattung der Mainstream-Medien über Videospiele.
Du schreibst:
“Mit gezielten Lügen, mit einer Schmutzkampagne, mit dem ganzen Innenministerinstrumentarium. Und stellt damit die Spieler auf die Stufe von Kinderpornografen. Egal, Kollateralschäden halt.”
Glaubst du denn ernsthaft, die Sportschützen wären vor solchen Feldzügen gefeit? Du hast ja überhaupt keine Ahnung wie sehr die Sportschützen (die erwiesenermaßen zu den gesetzestreuesten Bürgern Deutschlands gehören)unter einseitiger Berichterstattung und populistischen Aktionen von geltungssüchtigen Politikern zu leiden haben.
Dass du jetzt versuchst, den schwarzen Peter an eine andere Bevölkerungsgruppe abzuschieben, über die du augenscheinlich nicht richtig informiert bist, ist wirklich traurig.
PS: Beckstein hat vor kurzem ein schärferes Waffenrecht gefordert.
“mir sind die schützen herzlich egal, mal abgesehen davon, dass ich waffenbesitz daheim für eine einladung zum missbrauch halte. ”
Einladung zum Missbrauch?
Was für einem Missbrauch?
Die Waffe ist Besitztum des Sportschützen und demnach wird die Waffe zu Hause -nach allen gesetzlichen Vorschriften- verwahrt. Sonst nichts.
Warum gehen eigentlich immer alle von einer “magischen Anziehungskraft” durch Waffen aus?
Eine Waffe ist für den Sportschützen vielmehr eine art hochtechnisches “Interface” zum “Fernlochen” der Scheiben. Würden sich einige Personen mal die Mühe machen sich mit dem Interesse am Schießen auseinanderzusetzen so wären sie überrascht wie viele unterschiedliche Facetten dazu führen, daß ein Schütze die Mitte der Scheibe trifft… Oder auch nicht.
Und selbst wenn wir nicht so hochgestochen reden: Einfach nurmal rumballern macht auch Spaß. Wenn ich auf’m Stand bin und meine vierzig Wertungsschüsse fertig habe, so wandern die letzten Murmeln ins Magazin und werden maxikanisch entladen…
Falls es jetzt losgeht nach dem Motto “Du hast keine Ahnung”: Ich bin seit etwas über einem Jahr Sportschütze, seit ca. 6-7 Monaten auf den Geschmack des Großkaliberschießens gekommen und nein: Ich bin nicht irre, schieße nur auf Scheiben (Den Metall-Kugelfang dahinter mal ausgenommen) und habe mordsmäßigen Spaß dabei! ;-)
Habe gerade auf Spiegel.de gelesen, dass “Killerspiel”-Besitzer (Spieler und Verkäufer) per Gesetz kriminalisiert werden sollen. Ich habe in der Vergangenheit reichlich DOOM (Vers. 1) gespielt, und bin mit Sicherheit kein Amokläufer oder Massenmörder. Somit fühle ich mich durch diese Initiative kriminalisiert.
Ich kann auch den Sinn nicht wirklich verstehen. Die exesszive Darstellung von Gewalt ist bereits verboten. Wir haben bereits die stärkste Indizierung in Europa, und nicht nur bei Spielen.
Durch die Nutzung von Ego-Shootern oder anderen Spielen werden Menschen nicht zu Mördern. Die echte Zahl von Menschen, die v.a. durch diesen Einfluss zu Amokläufern werden, ist nahe null. Ich meine, dass hier Ursache und Wirkung vertauscht werden: aggressivere Menschen werden durch Gewalt angezogen und suchen sich solche Spiele, sie werden nicht durch die Spiele gewalttätig.
Und die Nutzung einer Tastatur oder Maus schult einen aggressiven Menschen weniger darin, jemanden umzubringen, als andere Betätigungen oder Sportarten.
“Gotcha” und “Paintball”, sowie andere Sportarten, in denen der Umgang mit gefährlichem Werkzeug gelehrt wird, sind m.E. für die Ausführung eines Amoklaufes “nützlicher”, als Stunden vor dem PC.
Ein gut trainierter Kampfsportler könnte selbst ohne Waffen zum Amokläufer werden – ausgebildet ist er dafür.
Ich sage einfach – WAFFEN TÖTEN, SPIELE NICHT! Also, weg mit den Waffen!
Hallo Gunnar,
ich finde es sehr traurig das Du nicht siehst wie Du es den Politikern die Du anprangerst leicht machst.
Die freuen sich doch über solche Feindseligkeiten zwischen den verschiedenen Intressengruppen.
Ich selbst spiele gerne Ego-shooter und Strategiespiele am Pc, bin Kampfsportler und Sportschütze. Zudem dem habe ich auch nicht die CDU/CSU gewählt und schon garnicht weiter rechts davon.
Eine Bitte habe ich an Dich. Informiere Dich richtig und umfassend bevor Du einen Artikel wie den verfasst.
Und noch etwas,
“NICHT WAFFEN, SONDERN MENSCHEN TÖTEN”!
@olafd: ah. der übliche einwurf. “ich bin sportschütze, wähle nicht rechts — damit ist gunnars these widerlegt.”
unsinn. bitte nachdenken. willst du wirklich sagen, die schützenvereine stünden nicht der cdu nahe und umgekehrt. es ist also immer nur zufall, dass auf den schützentagen cdu-leute die reden halten und die tolle brauchtumspflege loben? bitte…
zudem: ich greife nicht die schützen an, ich stelle die vermutung an, dass es kein zufall, sondern kalkül ist, wenn ausgerechnet zwei politiker, die dem schützenwesen nahestehen mit besonderer verve auf die spiele losgehen.
kann man diskutieren, ist aber als annahme legitim.
dazu hat noch niemand was gesagt, alle ignorieren das was ich geschrieben habe, um mir irgendwelche attacken auf die schützen zu unterstellen.
@beastyb:
willkommen ;-)
ich schiebe den schwarzen peter nicht an die schützen ab, ich schreibe hier über ZWEI POLITIKER. willst du das nicht verstehen?
und zu becksteins initiative mit dem “schärferen waffenrecht” — bitte mal nachlesen, was der WIRKLICH gesagt hat, ehe du das hier in den raum wirfst.
@matthias:
“Warum gehen eigentlich immer alle von einer “magischen Anziehungskraft” durch Waffen aus?”
ja. warum wohl?
zitat: “Überraschend ist der hohe Anteil von Personen mit Verbindungen zu “waffentragenden” Berufen oder mit besonderem Bezug zu Waffen (“Waffennarren”), nämlich 26% Soldaten und 7% Polizisten. Diese Prozentsätze sind deutlich höher als der Anteil an der entsprechenden männlichen Bevölkerung (so beträgt in Deutschland der Anteil der Soldaten an der männlichen Bevölkerung über 20 Jahre ca. 1,13%, derjenige der Polizisten ca. 1,07%). In den Vereinigten Staaten mit ihrem besonders liberalen Zugang zum Waffenerwerb wird deshalb immer wieder auf die überdurchschnittliche Zeit hingewiesen, die gerade jugendliche Amoktäter mit Schusswaffen verbracht haben oder durch eine erhöhte Faszination charakterisiert waren, was Gewalt und vor allem Waffen anbelangt. Ein schneller Zugriff zu Waffen – so die allseits anerkannte allgemeine Erkenntnis – erhöht die Wahrscheinlichkeit von Suiziden mittels Waffen aber auch von Amoktaten.”
ich vermag auch hier, wie bei den spielen, nicht wirklich zu sagen, ob die waffen nicht eher symptom als ursache sind, aber am ende sind es immer noch waffen. mit waffen kann man töten.
@Gunnar
Die Waffenrechtsverschärfung, die Beckstein fordert, basiert für Kenner des Waffenrechts auf der gleichen Strategie, wie die momentanen Angriffe auf die Videospielindustrie.
In beiden Fällen werden der Öffentlichkeit vermeintliche Probleme und unbewiesene Zusammenhänge präsentiert, die anschließend aufgrund von neuen Gesetzgebungen behoben werden sollen.
Dass Beckstein in der Öffentlichkeit unterstellt, das Internet wäre ein rechtsfreier Raum für Waffenkäufer ist völlig haltlos.
Er sagt: “Online-Anbieter könnten nach derzeitiger Gesetzeslage nicht dazu gezwungen werden, die Identität des Käufers sowie die zum Kauf erforderlichen Lizenzen zu prüfen. Dies sei eine Sicherheitslücke, warnte Beckstein.”
Glaub mir als langjährigem Sportschützen und “Studenten” des Waffenrechts bitte eines: Diese Sicherheitslücke gibt es nicht.
Kein einziger Waffenhändler in Deutschland wäre so dumm und würde eine Waffe an einen Käufer ohne entsprechende Erwerbserlaubnis verkaufen.
Natürlich könnte man theoretisch über das Internet in Kontakt mit einem Schwarzmarkthändler im Ausland kommen, doch dieser wird sich mit Sicherheit nicht für das deutsche Waffengesetz interessieren, mit dem Beckstein diese “Lücke” schließen will.
Was bleibt also: Ein nichtexistentes Problem und ein geltungssüchtiger Politiker, der sich ohne jede Fachkenntnis profilieren möchte. Kommt dir diese Situation nicht bekannt vor?
Ich möchte dir damit nur zeigen, dass die Sportschützen unter genau den gleichen, haltlosen und unfairen Angriffen durch Politik und Medien leiden müssen, wie die Videospieler.
@ BeastyBoy
Sicher haben es beide Gruppen nicht leicht. Allerdings haben es die Gamer noch etwas schwerer als die Sportschützen. Beispiel gefällig ?
Der Amoklauf in Erfurt: Robert S. war sowohl CS-Fan als auch Mitglied im Schützenverein. Woran lag es da wohl, dass er seine Waffen so treffsicher handhaben konnte ? Nun, das MUSS er einfach bei Counterstrike gelernt haben …
ist es nicht fakt das die Amokläufer in der letzten Zeit alle im Schützenverein sind?
Ich möcht auch nicht primär den Schützenverein als schwarzen Peter darstellen. Waffen im Schützenverein zu benutzen ist die eine Sache. Es gibt doch auch möglichkeiten die Waffen im Schützenverein zu lagern sodass man diese nicht extra nach Hause nehmen muss oder?
Aber das andere wäre das es zu einfach ist an Schusswaffen dran zu kommen.
Mir ist es egal wenn alle nur noch Shooter spielen am PC oder Schützenvereinsmitglieder sind. Doch was das Problem am Ende ist, das man einfach zu leicht an Waffen dran kommt.
In Schützenvereinen müssten die Waffen (die scharfe Munition laden können) nach gebrauch so eingezogen werden, wie bei der Bundeswehr. Da wird auch nach den Schussübungen die Waffen wieder in die Waffenkammer eingelagert und wenn mal eine fehlt wird sofort nachgeguckt warum das so ist.
Alle sonstigen Schusswaffen die man privat mitführt sollte unter min. 5 Jahre Haft bestraft werden OHNE wenn und aber.
Für Leute die Waffen transportieren dürfen, gibt es auch entsprechende Berufe (Polizei, Förster usw).
Aber es kann nicht sein das jemand mit einer 9mm Pistole durch die Gegend rennt (und erwischt wird) und nicht vom Gesetz härter bestraft wird.
Es müsste eigentlich per Gesetz verbreitet werden das privater Besitz von scharfen Schusswaffen so illegal ist, das man dafür ohne Verwarnung direkt ins Gefängnis wandert.
Wer bitte schön rennt denn mit einer Schusswaffe rum, ohne dafür die entsprechenden Dokumente zu besitzen über Sinn und Zweck des Transportes ?! Wenn jemand das macht, dann gehört der auch weggesperrt. Wer das nicht versteht wird auf diese Art direkt lernen was es heisst ein Gesetz zu brechen. Das Rechtssystem in Punkto Strafen ist eh viel zu lasch. Allerdings schrauben sie an Strafgebühren wie wild. Aber bloss nicht auch mal direkt mit Gefängis drohen. Man könnte sich ja seine Kuh einsperren die man eigentlich nur melken wollte.
Sorry IrishCoffee, aber dein Kommentar ist typisch für Leute, die das Wort Schützenverein hören und sich dann sofort eine Meinung bilden.
1) Du schreibst: “ist es nicht fakt das die Amokläufer in der letzten Zeit alle im Schützenverein sind?”
Robert Steinhäuser war zwar Mitglied eines Schützenvereins, hätte seine Waffen aber am Tag der Morde nicht mehr gehabt, wenn das damalige Waffengesetz auch durch die zuständige Behörde in Erfurt vollstreckt worden wäre. Dies steht im offiziellen Untersuchungsbericht, wurde aber in den Medien verschwiegen.
Der Kerl aus Emsdetten war meines Wissens in keinem Schützenverein.
2) Du schreibst: “Es gibt doch auch möglichkeiten die Waffen im Schützenverein zu lagern sodass man diese nicht extra nach Hause nehmen muss oder?”
Denk mal genau darüber nach. Schützenhäuser sind aufgrund der Lärmemission meist in abgelegener Lage und wären damit ein willkommenes Ziel für Einbrecher, die sich so gleich ein ganzes Arsenal verschaffen könnten. Willst du vielleicht die Bundeswehr für die Bewachung dieser Objekte abstellen.
Abgesehen davon, wäre eine solche Regelung in der Praxis nicht durchsetzbar.
*Wer soll den Schlüssel zur Waffenkammer haben?
*Was mache ich, wenn ich auf einen Wettkampf muss?
*Was ist, wenn die Waffe zur Reparatur bzw. zum Tuning (ja, so etwas gibt es auch bei Waffen) muss?
Du darfst außerdem nicht unterschätzen, dass das sogenannte Trockentraining, bei dem die Schützen zu Hause mit einer ungeladenen Waffe das Handling (z.B. Abzugsverhalten) trainieren können, einen wichtigen Teil des Trainings darstellt.
3) Du schreibst: “Doch was das Problem am Ende ist, das man einfach zu leicht an Waffen dran kommt.”
Über einen Schützenverein in den Besitz einer Waffe zu kommen, ist alles andere als leicht:
*Du musst ein Jahr lang mindestens 1x pro Monat (und noch öfter) am Training teilnehmen
*Du musst evtl. ein psychologisches Gutachten von dir erstellen lassen
*Du musst drei Jahre nach dem Waffenerwerb noch einmal deine Sportschützentätigkeit nachweisen (genauso aufwändig wie bei der Antragsstellung)
…
Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen.
4) Du schreibst: “Alle sonstigen Schusswaffen die man privat mitführt sollte unter min. 5 Jahre Haft bestraft werden OHNE wenn und aber.”
Da stimme ich dir absolut zu. Was du wahrscheinlich nicht weisst, ist dass Sportschützen ihre Waffen nur auf der direkten Verbindung zwischen Wohnsitz und Schützenhaus transportieren dürfen. Ein Sportschütze hat nicht das Recht, seine Waffe mit sich zu führen (und tut es dementsprechend auch nicht, denn die Strafe für ein solches Führen wäre mindestens der dauerhafte Entzug aller Waffen).
>ist es nicht fakt das die Amokläufer in der letzten Zeit alle im Schützenverein sind?
Da muss ich BeastyBoy recht geben. Das ist zu kurzsichtig. Fakt ist auch, dass die meisten Amokläufer Brot vorher aßen. Wie die cT anprangerte, alle Amokläufer haben Eltern… stimmt!
Sagt aber doch recht wenig aus, da die Menge der Leute die Eltern haben die eben nicht Amok-laufen auch nicht gerade gering ist.
Die der nicht amoklaufenden Computerspieler übrigens auch.
Die der Sportschützen kann ich grad nicht einschätzen.
Der wesentlich Punkt ist aber auch garnicht, dass die Sportschützen nun schuld haben sollen.
Der springende Punkt ist doch der, dass hier eine Möglichkeit aufgedeckt wird, WARUM sich eben eine Politiker (die ich persöhnlich als popularistisch bezeichnen würde) so verhalten, wie sie es nunmal tun.
Die maßgebliche Aussage, die Gunnar auch verstärkt in den Kommentaren betont ist die, dass es vielleicht einen einfachen Grund gibt, warum die Dinge so dargestellt werden, wie sie es momentan halt werden.
Kaltes Kalkül? Vielleicht!
Wahrscheinlich? Für mich durchaus so denkbar!
Meine Güte, meines Erachtens sollte der Waffenbesitz generell verboten sein – “Sport”, na klar?!
Wenn es um den Sport ginge, könnte man auch Laserpistolen nehmen.
Brauchtumspflege… na und? Auch Bräuche und Traditionen sollte man kritisch hinterfragen – Waffen zu tragen ist für mich keine Legitimation um Tötungswerkzeuge (nichts anderes sind Waffen für mich) zu tragen.
Nun gut, das ist meine persöhnliche Meinung, die ich noch nichtmal zur Diskussion stellen möchte – wer mich daraufhin ansprechen mag, nutze bitte die eMail.
Jedenfalls auch wenn ich nichts gegen ein Verbot der Waffen und damit der Schützenvereine hätte (und ich hoffe ich habe glaubhaft gemacht, dass ich das nicht habe!) – so sehr sträube ich mich auch dagegen nun die “Schuld” abzuschieben.
Diese “einfach Schuld” bzw. diesen einfachen “Zusammenhang” der hier versucht wird in den Köpfen der Menschen (erschreckend effizient übrigens) zu verankern, den gibt es m.E. nicht.
Folglich sollte niemand “diesen schwarzen Peter” zugeschoben bekommen.
Ich hoffe, ich habe vielleicht dem ein oder anderen auf die eigentlich wichtige Aussage dieses Beitrags wieder aufmerksam gemacht.
Und wenn mir das nicht gelungen ist, so möchte ich wenigstens Gunnar für diesen Blogeintrag danken, die (für mich) neu aufgedeckten Fakten über gewisse 2 Politiker haben mir immerhin ein trauriges Lachen geschenkt.
“ich vermag auch hier, wie bei den spielen, nicht wirklich zu sagen, ob die waffen nicht eher symptom als ursache sind, aber am ende sind es immer noch waffen. mit waffen kann man töten.”
@gunnar: Mit Autos kann man auch töten. Ich kann mit meinem Frühstücksmesserchen töten- oder mit den bloßen Händen.
Mit einer Schußwaffe jedoch kann man sich wunderbar im Sportlichen Wettkampf gegeneinender beim Fernlochen messen. Versuch das mal mit einem Auto oder einem Brotmesser… ;-) (Nichts gegen Messerwerfer oder Formel 1 Piloten)
Mal eine Frage an dich: Schonmal selber Geschossen? Ich meine damit nichtmal so eben “bumm bumm- ja ganz witzig” sondern richtig: Mit einem Bekannten z.B., der einen gründlich einweist und einem zeigt, worauf es ankommt und einem die gesamte Thematik näher bringt.
Kurzwaffenschießen bringt im Großkaliberbereich (ab 9mm gehts so langsam richtig los) eine Menge Spaß- Wenn man sich dann anguckt, wie schwer es in Deutschland ist an eine Waffe zum Sportlichen schießen zu kommen, vergeht der Spaß leider fast schon wieder….
Grüße
-Matthias-
“Wenn es um den Sport ginge, könnte man auch Laserpistolen nehmen.
Brauchtumspflege… na und? Auch Bräuche und Traditionen sollte man kritisch hinterfragen – Waffen zu tragen ist für mich keine Legitimation um Tötungswerkzeuge (nichts anderes sind Waffen für mich) zu tragen.”
@ Tyrfing: Laserpistolen? Schonmal einen Rückschlag bei einer Laserpistole gehabt? Ich glaube kaum, daß man (Du) das vergleichen kann(st)…
Das Verhalten der Waffe im Schuß ist eben auch teil des Sports… Ich kann da aus Erfahrung reden… Angst vor dem Schuß bei einer 30-06 ist schon was interessantes…
Zu “Tötungswerkzeuge”-> Siehe oben…
Was das tragen angeht: Nein. Nein, nein, nein! Dem Inhaber einer Waffenbesitzkarte ist es nie und nimmer gestattet die Waffe einfach so in der Öffentlichkeit (Auch nicht entladen) zugrifftbereit mitzuschleppen!
“Meine Güte, meines Erachtens sollte der Waffenbesitz generell verboten sein.”
@ Tyrfing: Schonmal was davon gehört, daß jeder das Recht auf freie Entfaltung seiner Persönlichkeit hat?
Und wenn ich es für richtig halte ‘ne Schußwaffe zu Hause zu haben und damit auf’m Stand ballern zu gehen, so sei es. Es ist mein gutes Recht, denn ich schränke damit niemanden in seinem Recht ein.
Autos sind zum fahren gemacht, mit Autos soll man sich von A nach B bewegen.
Das mit einer Geschwindigkeit, die heutzutage notwendig aber eben auch gefährlich ist.
Waffen sind in erster Linie zum töten erstellt und entworfen worden.
Diese nachträglich “verniedlichen” zu wollen und daraus einen Sport zu machen ist für mich unverständlich.
Was “Ballern” angeht: Ich hab mit dem “Standardrepertoire” der Bundeswehr üben “dürfen”.
Ob man durch Sportschießen zum Amoklauf angeregt wird, ist aber ebenso wie die “Killerspiele” ein Zusammenhang, der eben höchst spekulativ ist.
Ganz im Gegenteil zum eigentlichen Blog-
Inhalt, der über 2 “Schießsport freundliche Politiker” geht, dessen Zusammenhalt schon wesentlich weniger spekulativ ist.
Wir bewegen uns langsam auf doch sehr abwegigen Pfaden und diskutieren eher die moralische Legitimation Waffen zu tragen und damit “Sport” zu treiben (und ob das überhaupt Sport schimpfen dürfte) als den eigentlichen Titel.
Sind die Kommentare hierfür gedacht? Ich denke nicht.
Was denkt denn der Autor? ;)
“Waffen sind in erster Linie zum töten erstellt und entworfen worden.”
Hmmm… Und warum habe ich dann vor kurzem einen Waffentuner beauftragt mir eine gute Pistole auszusuchen, die eine vernünftige Präzision aufweist und den Abzug tunen lassen anstatt ein 0815-Eisen zu nehmen, daß möglichst weite Passungen hat, damit es auch voll Dreck noch schießt?? Komisch. Sollte der Bestimmungszweck dieser Waffe vielleicht in höchstmöglicher Präzision zum sportlichen Schießen liegen? Verniedlicht wird trotzdem nichts- Wichtigstes Kommando auf dem Stand ist nicht umsonst “Sicherheit!”
“Was “Ballern” angeht: Ich hab mit dem “Standardrepertoire” der Bundeswehr üben “dürfen”.”
“dürfen”? Wie meinst Du das? Scheint so, als wenn Du nicht überzeugt bist vom Bund. Warum nicht verweigert? Bzw: Warum nun -nach dem Bund-Besuch- das Sportschießen verneinen? Ich hab’ nicht gelernt, wie man eine Waffe zum töten gebraucht…
Abgesehen davon glaube ich nicht, daß die BW zu vergleichen ist mit dem Schießsportwesen…
“…Waffen zu tragen …”
*seufz* Ich kann ja mal versuchen ‘ne Präzisionspistole mit 24 cm Gesamtlänge verdeckt zu tragen… Bei dem Versuch wird es wohl bleiben…
Mal abgesehen davon, daß man eine Waffe ohne Waffenschein in Deutschland nicht tragen darf…
Auch wenn die Diskussion langsam abdriftet, möchte ich doch ein Wort zu dem Vergleich Auto-Waffe sagen.
Im Grunde ist das ein guter Vergleich, doch er wird leider sehr oft falsch verwendet.
Für viele Menschen ist das Auto ein Muss, um zu ihrem Arbeitsplatz zu kommen, um einkaufen zu können usw.
Insofern hinkt der Vergleich mit der Waffe stark, weil diese ausschließlich für den Sport, d.h. das eigene Hobby eingesetzt wird.
Wenn wir aber wirklich darüber diskutieren wollen, welche Einzelinteressen dem Allgemeininteresse geopfert werden können, dann müssen wir den Vergleich ausweiten und auch die “unnötigen” Fahrten miteinbeziehen.
Ich frage mal ganz frech: Wenn mir jemand verbieten will, Waffen für das Sportschießen zu besitzen, nur damit er sich sicherer fühlt, kann ich dann mit dem gleichen Recht verlangen, dass man z.B. nur noch mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Disco darf und jede Autofahrt dorthin unter Strafe gestellt wird?
Rein von der Gefährdung der öffentlichen Sicherheit sind diese Autofahrten schließlich sogar gefährlicher als das Hobby Sportschießen.
PS: Wer vorschlägt, das Sportschießen nur noch mit Laserwaffen zu betreiben, soll sich doch bitte auch mal dafür engagieren, dass die Formel 1 nur noch an der Playstation ausgetragen wird.
“PS: Wer vorschlägt, das Sportschießen nur noch mit Laserwaffen zu betreiben, soll sich doch bitte auch mal dafür engagieren, dass die Formel 1 nur noch an der Playstation ausgetragen wird.”
Fänd ich ehrlich gesagt sehr gut. Letztendlich ist die Formel 1 eine unheimliche Ressourcenverschwendung, trägt auch vollkommen unnötig zur weiteren Klimaerwärmung bei, und das Verletzungsrisiko strebt gegen null.
Filmebemerkung:
Affe tötet Affe
Private Schneewitchen
Zum Thema Töten:
Eine Frage ist: “warum ist töten so begreiflich für den mörder(oder auch nicht)und so unbergreiflich für mich(dich). Welche Welt hat sich in ihm aufgebaut, das töten sein letzter ausweg wird.Ich denke es fehlt im an wärme und geborgenheit, die in einer zeit der augenwischerei(aber-glaube, Glück ist käulich) und der orietierungslosigkeit (Wertlosigkeit)immer weniger ausgelebt wird. Einer Welt, die nicht zum nachdenken kommen darf was sie tut. Eine welt die immer mehr dahin strömt, wo das Streben nach “Gewinn”(Macht,Geld als Glücksersatz) Vorrang hat, während das Innere nach Freiheit nach Leben ringt.
Früher stand der Mensch näher zur Natur und diese zufriedenheit der Natur etwas abgeringt zu haben ist ein anderes Gefühl als von der Fabrik nach hause zu kommen. Mit der Technik kam der Wohlstand, doch nicht gleich das Glück. anstatt die zeit zu nutzen sein innerstes zu erforschen sucht der mensch zerstreuung und ablenkung sei es durch Arbeit oder “Spinnerei”.
Räuber u. Gendarm / Cowboy u. Indianer… wer wollte als kleines Kind nicht mal seien Eltern den Tod wünschen?
Wenn das, was sich jeder von uns in seinem Kopf schon mal ausgemahlen hat sich ins wirkliche Leben übertragen hätte, würde wohl keiner lebend bleiben.
(Gedanken sind so unkontrolliert und keiner weiß wo sie herkommen)
Jeder wie er es für nötig hält. Meine Grenzen hören da auf, wo die eines anderen beginnen.
Es ist wichtig das der Staat die Rechte des Einzelnen beachtet und es ist wichtig zu erfahren, wenn Poltiker, die in unserem Namen Entscheidungen(Gesetze)treffen jemandens Rechte aufgrund des Machterhalts und/oderVerbindlichkeit durch eine lobby einzuschränken.
In diesem Sinne: “Ah kscheide Watschen hoad noh nehrmehrt gschad!?
Oh je, oh je.
Es gibt in Deutschland über 40 Mio. illegale Feuerwaffen, die nicht registriert sind. Jeder Sportschütze muss über seine Waffenbesitzkarte seine Waffe voreintagen lassen, bevor er damit ausschließlich auf einem Schießstand (gem. den Regeln) schießen darf. Damit ist der Weg (samt Nutzer wie Käufer und Verkäufer) dieser Waffe jederzeit nachvollziehbar – im Gegenzug zur illegalen Waffe, die irgend Jemand für eine strafbare Tat jederzeit nutzen kann (siehe Amokläufer). Hier weiter auf die Sportschützen einzuschlagen macht überhaupt keinen Sinn, da weitere Verbote oder Schikanen keine einzige illegale Waffe aus dem Verkehr ziehen wird.
P.S. Jeder Sportschütze muss eine Waffensachkundeprüfung ablegen, bevor man ihm eine Waffe zugesteht. Wird er ohne geeigneten Tresor erwischt, ist die Waffe und die WBK futsch. Das riskiert keiner, zumal dann auch noch ein Strafverfahren anhänig ist. Dies gilt ebenso für den Transport der Waffe, die nicht zugriffsfähig transportiert werden muss. D.h. abgeschlossener Koffer, Magazin leer und entnommen, Sicherheitfahne im Lauf, gesichert und entspannt.
Nur mal so zur Info.
So. Und nun bin ich schon seit über einem Jahr Waffenbesitzer, besitze 4 Kurzwaffen in Kalibern 9mm bis .45 ACP…
Und nun?
Nix. Richtig… Ich habe meinen Spaß und fördere die innere Sicherheit nebenbei auchnoch.
Also… Cool down.
Grüße
-Matthias-
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