TV is called a medium,’cos it’s neither rare nor well-done

by Gunnar on 17. Dezember 2006 · 9 comments

Das TV-Programm ist bekanntlich doof, deswegen gucke ich auch nie. Mein Bildschirm ist exklusiv von Konsolen und DVD-Player mit Beschlag belegt. Der Samstag aber ist das Einfallstor des Fernsehens in meine ansonsten gut bewachte Woche, wegen, nunja, der Bundesliga. So auch gestern. Und so habe ich, auch nach der Sportschau, zwischendurch ein paar Mal die Sensorkapazitäten eines dreiviertel Auges und ein halben Ohres auf das Gerät gelenkt. Zwei Fragen ergaben sich aus dem Gesehenen, die mir seithin auf der Seele brennen:

1. Warum, in Gottes Namen, strahlt man sowas wie Verstehen Sie Spaß? in DD 5.1 aus? Damit die Zielgruppe, die Rente verzehrende Landbevölkerung, mit ihren Highend-Hifi-Systemen das Johlen des Rente verzehrenden Studiopublikums besser räumlich zuordnen kann? Was hat das für einen Sinn?
2. Warum kann nicht irgendwer mal den Moderatoren gewisser Live-Sendungen beibringen, dass der Spruch Wir machen jetzt ein bisschen Verbraucherkino schon seit vielen, vielen Jahren nicht mehr charmant oder witzig ist, sondern auf eine sehr altväterliche Art doof klingt? Okay, das ist nicht wirklich eine Frage. Ich hätte eine andere: Warum arbeitet die immens Gebührengelder verschlingende Sportschau nicht ein bisschen an ihrer Kerndisziplin, den kommentierten Spielen (da gäbe es, wie man bei uns in der Firma sagt, room for improvement), anstatt den Zuschauern alberne gespielte Witze mit einem schlechten Klinsmann-Voice-Double vorzusetzen? Argh. Aber das ist eigentlich auch keine Frage. Ach egal.

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