Mir geht’s gut, danke

by Gunnar on 11. Februar 2007 · 4 comments

Ich werde, wie alle anderen Leute auch, häufig gefragt, wie’s mir geht. Von Menschen aus dem weiteren beruflichen Umfeld, private Fragen unterliegen anderen Regeln, darum geht’s mir hier grade nicht. Was antwortet man da nun am besten? Ein schlichtes Gut, danke, und selbst? erscheint mir zu wenig, zu unhöflich auch. Also bemühe ich mich, ein bisschen Details zu versprühen. Da ich da aber auch nicht zu kleinteilig werden will und nicht angeberisch ‘rüberkommen mag, klingt das dann meistens so: Ach, mir geht’s wie immer: schmerzhafte Märkte, hoher Veränderungsdruck, Stress. Aber im Grunde kann ich nicht klagen. Ist schon wahr, so als Zusammenfassung, aber nicht wahrer als: Gut, eigentlich. Habe einen Haufen spannender Projekte in der Pipeline, die Auflagen liegen stabil über der Konkurrenz, und die Kollegen in der Redaktion sind eine Freude. Hm. Entweder Nörgelhansel oder Angeber.
Muss mir dafür eine neue Strategie überlegen. Oder mal drauf achten, wie das andere Leute so handhaben.

Als Bonus, und weil Sonntag ist, zwei Surftipps: erstmal News of the Future, ein Nachrichtenblog mit News aus der Zukunft, ganz nett. Spannender aber ist dieses: Yahoo hat diese Woche Pipes veröffentlicht, ein WebZwoNull-Mashup-Dings, mit dem sich beliebige RSS-Quellen verbinden und verarbeiten und an Sites mit offener API (etwa Flickr) anbinden lassen. Braucht ein bisschen Einarbeitung, ist aber hübsch.

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