The Royal Extender

by Gunnar on 10. Februar 2007 · 5 comments

extend royally

Männer sind so: Einerseits gehen sie jahrelang nicht zum Zahnarzt, andererseits rennen manche freiwillig zum Urologen, weil sie der Meinung sind, dass ihr Penis zu klein ist und der Doktor das mit Doktor-Magie richten soll. Solche Fälle werden gern an das Uni-Krankenhaus verwiesen, dabei ist das wissenschaftlich gesehen (von ein paar Ausnahmen abgesehen) völliger Unsinn. Fast alle der geknickten Kerle haben denn auch keinen zu kleinen Penis sondern, Fremdwort zum Merken, eine so genannte penile Dysmorphophobie, das ist die Angst, einen zu kleinen Penis zu haben. So werden diese Herren dann im Zuge einer
gemeinsamen Sprechstunde an einen (psychologischen) Sexualtherapeuten
verwiesen. Außerdem ist eine operative
Korrektur gar nicht so einfach und meistens nicht ohne technische Probleme
(vulgo: Komplikationen) hinzukriegen.
Anyway: Letztens besuchte ein Mann meine Sprechstunde mit einer verblüffenden
Geschichte und (zunächst) überzeugender Logik: nicht sein Penis sei zu
klein, sondern seine Frau sei zu, ahem, tief geschaffen. Hierzu wollte er einen Streck-den-Penis-Apparat verschrieben haben, der in
einem kleinen Mahagoni-Kästchen daherkommt und, mwuhaaa, 300 € kostet. Und dafür aber auch The Royal Extender heißt.

Manche wollen sich eben sogar beim Penis-Stretching wie Könige fühlen.

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