Ogott, es ist 30B! (UPDATE!)

by Gunnar on 17. März 2007 · 4 comments

Vor ein paar Tagen gab es hier den Text Ogott, es ist 30B!, eine fiese kleine Polemik über das Problem, im Flieger einen Mittelplatz zu erwischen. Ihr wisst schon, ich saß zwischen Jabba the Hut und einer parfümierten bulgarischen Großfürstin, die vielleicht sogar eine Hexe war. Habe den Text mittlerweile in meinem Blog auf stern.de wiederverwertet. Das hat zu folgenden hübschen Erwiderungen geführt, die ich hier gerne der Öffentlichkeit präsentieren möchte:

Also ehrlich gestanden, ich finde Ihre Erfahrung gar nicht so schlimm, viel schlimmer ist, wenn sich eine attraktive Dame Ihres Alters neben Sie setzt, an die Sie aber nicht rankommen, weil die beispielsweise nicht ihre Sprache spricht oder sehr verheiratet wirkt. Die Konsequenzen im Einzelnen:
* Sie können NICHT sofort Ihre Schuhe ausziehen und das Wohlfühl-Sweatshirt aus dem Handgepäck ziehen.

* Sie können NICHT South Park auf Ihren Video-iPod ansehen, sondern müssen sich mit dem intellektuellen Drama rumquälen, das von der Lufthansa angeboten wird.
* Das Rausziehen des Flachmannes, um den in der Holzklasse nicht angebotenen Pre Take Off-Drink zu ersetzen, würde Ihr Impression Management völlig zerstören, ebenso das sofortige Runterkippen des ersten Weines um dann mit leicht forderndem Unterton bei der kostümierten Dame hinter der Saftbar nonstop den nächsten anzufordern.

* Zum Thema Armlehnenverteilung braucht man dann auch nichts mehr sagen.

Solche Gedanken brauchen Sie sich bei Jabba the Hut weniger zu machen, und in den bulgarischen verarmten Adel wollen Sie ja auch nicht einheiraten.
(KingCole)

Ogott, es ist 30C! Zwischen mir und dem freundlichen Amerikaner sitzt ausgerechnet einer diese superdynamischen Jungspunde, vermutlich “Chefredakteur” bei dieser komischen “Zeitschrift”, die er überall verteilt. Mit schriller Stimme, schwacher Blase, ausufernder Gestik und zahllosen Sonderwünschen ans verzweifelt freundliche Servicepersonal. Sein penetrant sportives Aftershave nimmt den Umsitzenden nicht nur den Atem, sondern auch noch fast die Sicht. Außerdem räuspert er sich pausenlos, bohrt in der Nase und drängt unablässig seine Ellbogen auf die Armlehnen. Jetzt stopft er auch noch tütenweise Gummibärchen in sich hinein und spült die ganze Gelatine mit billigem Rotwein herunter. Kurz danach gibt er laute Schnarchgeräusche von sich. Na, wenigstens macht er nicht den Versuch einer Unterhaltung…
(hevosenkuva)

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