We shall win through, no matter the cost*

by Gunnar on 19. Mai 2007 · 15 comments

was soll man dazu noch sagen

Oh. Blizzard hat die Katze aus dem Sack gelassen. Starcraft 2, also. Wie wir ja auch alle vermutet haben. Weitere Infos hier oder hier. Allerdings wird’s wohl als Spiel offenbar relativ klassisch, ohne exotisches Beiwerk, nur Solokampagne und Battlenet. Noch nicht mal neue Rassen soll’s geben. Auf den ersten Screenshots hat’s nette Grafik, die aber, wir kennen das von Blizzard, bis zum Erscheinen des Spiels schon wieder dezent veraltet sein dürfte. Was aber, wir kennen das von Blizzard, dem Erfolg nicht im Wege steht, weil’s trotzdem jeder spielen wollen wird.

Egal, egal, egal, Hauptsache, Balance und Story stimmen.

Mich freut die Sache sehr, nicht nur, weil ich ein Starcraft-Fan war und bin, sondern weil’s in mehrfacher Hinsicht ein Bekenntnis ist: ein Bekenntnis zum Solospiel, ein Bekenntnis zum E-Sport, ein Bekenntnis zum PC und auch ein Bekenntnis zur Science Fiction (und damit zu den Nerd-Fans). Bravo.

Ich hätte gedacht, die Jungs aus Irvine würden vielleicht nach Welt of Geldcraft einen zweiten Welteroberungsversuch unternehmen, mit einem mega-mäßigen MMO-Strategiespiel, aber falsch gedacht. Das hier ist eine recht bescheidene Lösung, möglicherweise ein bisschen zu bescheiden, zu weit weg vom großen Wurf — vielleicht stimmt also tatsächlich, was Blizzard-COO Paul Sams mir einst im Interview sagte:Bei uns entscheidet das Team darüber, welche Spiele wir machen.Worauf ich *natürlich* fragte:Und wenn das Team Warcraft Adventures wieder auflegen will?Worauf er *natürlich* grinsend sagte:Das würde man ein bisschen diskutieren müssen.

* Das Zitat in der Überschrift entstammt der
End-Sequenz
der Terraner in Starcraft 1.

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