This is an interesting question

by Gunnar on 17. November 2007 · 23 comments

Ich habe in meiner journalistischen Laufbahn nicht allzu oft wirkliche Interviews geführt. Viele Gespräche schon, aber meist ging es um Produkte und Produktdaten, Einzelinformationen, weniger um die Person an sich. Es folgt eine ganz persönliche Top 10 der Interviews, die aus meiner Sicht am besten, schlimmsten oder intensivsten waren. Ein Großteil davon wurde niemals gedruckt, weil das Leserinteresse an Interviews in einer Spielezeitschrift gering ist. Dennoch führt man ständig welche, weil die Pressesprecher das von einem erwarten. Außerdem sind Spieleentwickler oft geknickt, wenn sie nicht interviewt werden. Was erstaunlich ist, weil sie ja eh immer nur zum PR-Mann schielen und generell auf viele der interessanteren Fragen mit We’re not ready to reveal this yet. antworten. Egal. Also:

Der war ein ab-so-lu-ter Vollprofi: Terry Pratchett (Fantasy-Autor, Scheibenwelt)

Der brauchte ewig, bis er aufgetaut ist: Hideo Kojima (Spiele-Designer, Metal Gear Solid)

Die wollte ich spontan heiraten: Jade Raymond (Spiele-Producerin, Assassin’s Creed)

Der schafft es, dass man sich mit ihm wohl fühlt: Peter Molyneux (Spiele-Designer, Black & White)

Der hat nicht einen spontanen Satz gesagt: J Allard (Microsoft-VP)

Mit dem zu reden, das war wie mit einem älteren Bruder: Ken Levine (Spiele-Designer, Bioshock)

Mit dem wollte ich den Job tauschen: Andrew Stanton (Regisseur, Findet Nemo)

Der war ein arroganter Lackaffe: Bruce Campell (Schauspieler, Army of Darkness)

Der war einfach nett, aber kaum verständlich (Schotte!): Colin McRae (Rallyefahrer)

Die wollte ums Verrecken ach-so-locker sein: Anke Engelke (Entertainerin)

Denen war es wichtig, über-cool zu sein: Erkan & Stefan (Witzbolde)

Die Reihenfolge ist nur von begrenzter Aussagekraft.

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