Dezember 2007

Bitte so werden, 2008

by Gunnar on 31. Dezember 2007 · 22 comments

Ich wünsche mir mehr Hirn bei den Medienschaffenden, weniger schiere Idiotie in der Politik. Den Wissenschaftlern, die sich in der “Killerspiele”-Debatte blamiert haben, mögen (Achtung! Symbolik!) die Zeigefinger verdorren. Insbesondere gilt das für Herrn Prof. Dr. Pfeiffer, von dem an anderer Stelle schon häufiger die Rede war. Wo ich gerade bei Herrn Pfeiffer bin: Ich möchte, dass Gott mir 2008 mehr Gelassenheit schenkt. Und dass mir die rapide ergrauenden Haare nicht auch noch ausfallen. Eine milde Aufwärtsbewegung der verkauften Auflage von GameStar würde mir schon aus ästhetischen Gründen gefallen, auch wenn ich gar nicht mehr so richtig zuständig bin. Ich wünsche mir zudem, dass mehr Sciencefiction-Filme in die Kinos kommen, gerne auch mit Dialogen statt Explosionen und dass irgendwer endlich Ender’s Game verfilmt. Dankbar wäre ich auch für eine neue Staffel von Firefly, aber das ist wohl ein bisschen viel verlangt. Hot Water Music sollen eine neue Platte machen und die ganzen alten Herren, die sich im Wesentlichen noch wiederholen, sollen mit dem Plattenmachen aufhören. Namentlich die Eagles.

Ich wünsche mir von den Produzenten von PC- und Videospielen, dass die besten Spiele noch besser werden, weil im Jahr 2007 gerade die besten Spiele ein Stück schlechter als nötig gewesen sind, insbesondere Bioshock, Mass Effect, Stalker und Assassin’s Creed. Die ohnehin beschissenen Spiele mögen ausgleichshalber dafür beschissener werden, das ist mir egal. Auch hätte ich gerne mal wieder ein Adventure, das wirklich, wirklich Freude macht. Aber woher soll das schon kommen? Und wenn Konami 2008 nicht endlich das aktuelle Pro Evo spielbar patcht, kann mir die ganze Serie gestohlen bleiben, was sozusagen eine schmutzige Scheidung nach vielen Jahren glücklicher Ehe wäre und somit irgendwie tragisch.

Desweiteren wünsche ich mir 2008, dass man von Matthias Matussek weniger liest, was vielleicht ein bisschen gemein ist, angesichts der aktuellen Ereignisse. Es ist aber nun einmal so, dass ich keine Zeile mehr von diesen selbstverliebten so genannten Edelfedern ertrage, die andauernd so tun, als würde die ganze Gesellschaft von politisch korrekten Gutmenschen erstickt und Meinungsfreiheit sei praktisch nur eine Farce und man müsse dringend mal wieder ein paar Flaggen hissen und Muslime beschimpfen, um sich überhaupt frei fühlen zu können. Also Fresse, Herr Matussek, Sie sind nicht Heinrich Heine, auch wenn Sie bestimmt glauben, dass Sie Deutschlands wichtigster Heine-Fan sind und Heine ohne Sie sicherlich bereits vergessen wäre, gerade unter Journalisten, die ja mit Heine bestimmt nichts am Hut haben. Grmpf. Und was die ach so schreckliche Political Correctness angeht, ja, deren Auswüchse zerren mir auch an den Nerven, aber ich bin insgesamt doch froh, wenn Leute in meiner Gegenwart nicht ständig den Hitlergruß zeigen oder von Negern reden und dabei Affengeräusche machen, vielen Dank.

Ich wünsche mir, dass alle Leute, die im weitesten Sinne in kundennahen Berufen zugange sind, Elektroden implantiert bekommen, mittels derer der Kunde bei schlechter Behandlung, unzureichender Auskunft und genereller Bärbeißigkeit einfach einen kleinen bis mittleren Elektroschock auslösen kann, damit besagte Leute regelmäßig daran erinnert werden, wer letzten Endes ihr Gehalt zahlt. A pro pos Gehalt: Mir ist durchaus egal, wie viel Euro Manager oder Politiker am Monatsende auf ihrem Konto haben, aber die elende Jammerei über sträfliche Unterbezahlung im Vergleich etwa zu US-Managern oder Verfassungsrichtern muss bitte sofort aufhören. Die Sache mit den Elektroden wäre bei diesen Berufsgruppen im Übrigen vielleicht auch angebracht, auch und gerade um an den Ursprung der zu niedrigen Gehälter zu erinnern.

Ganz andere Sache: Gesundheit hätte ich auch noch gern, eimerweise, für meine Frau, meine Freunde, meine Katzen und mich. Muss man ja in meinem Alter schon mal dran denken. Zudem wünsche ich mir ruhige zehn Wochen, bis zu diesem magischen Datum im März 2008, wo für mein Leben der große Reset-Knopf gedrückt wird. Und bitte: Weltfrieden, die Europameisterschaft, den US-Präsidenten Barak Obama, ein Ende der Umweltverschmutzung und dass endlich die freundlichen Aliens aus der nächsten Spiralgalaxie Kontakt aufnehmen und uns zeigen, wie das alles richtig geht mit der Zivilisation.

Ein spektakuläres 2008 uns allen. Guten Rutsch.

Bloggen auf dem Jakobsweg

by Gunnar on 30. Dezember 2007 · 3 comments

Gestern, in der Buchhandlung sprang mir, als ich mit schweifenden Blicken nach der mir in der Nähe der Kochbücher abhandenden gekommenen Liebe meines Lebens suchte, ein Krimi ins Auge. Tod auf dem Jakobsweg hieß er, ganz geschickte Schauplatzwahl, weil ja der Pilgerpfad Jakobsweg seit ein paar Jahren schwer angesagt ist, insbesondere in Deutschland, wo Hape Kerkeling knapp über zwei Millionen Exemplare seiner Jakobsweg-Reisebeschreibung namens Ich bin dann mal weg absetzen konnte, schwächelnder Buchmarkt hin oder her.

Also müsste man, dachte ich mir, einfach die Rechte an irgendwelchen Normalo-Krimis aus den 80ern kaufen und auf Halde liegen lassen, bis wieder irgendein Thema, eine Region oder eine Volksgruppe durch die Boulevard-Presse gezerrt wird — da schlägt man dann zu, schreibt schnell ein paar aktuelle Bezüge in den Roman, sucht sich einen passenden Namen und wirft das Zeug billig in Massen auf den gleichnamigen Markt. Sicheres Geschäftsmodell. Ich bin praktisch schon reich.

Meinnn Schatzzz…

by Gunnar on 29. Dezember 2007 · 12 comments

herr der ringe

Die Nerd-Falle: Ich habe gerade auf einer Autofahrt große Teile der grandiosen BBC-Hörspielfassung des Lord of the Rings (von 1981) nochmal angehört. Musste dann prompt mal wieder den ersten Film gucken, wenigstens den einen, dafür aber nebst Bonusmaterial. Und dann, logisch, konnte ich nicht umhin, zu Vergleichszwecken rasch wesentliche Abschnitte der Bücher noch einmal querzulesen. Grmpf. Typisch ich.

Wann, in Gottes Namen, soll ich denn dazu kommen, endlich neue Medien zu konsumieren?

Und obendrein: Es bleibt nicht beim Herrn der Ringe: Zusätzlich ist da der noch anhaltende Retro-Rückfall in Sachen Spiele — Call of Duty 4 rottet im Schrank, während ich, uh, Flight of the Amazon Queen und Legend of Kyrandia noch mal angehe. Schlimm. Was soll nur aus mir werden?

Use with Joystick Controllers

by Gunnar on 28. Dezember 2007 · 6 comments

Surftipp für langweilige Stunden: der Atari 2600 Labelmaker.

atari 2600 labelatari 2600 labelatari 2600 label

Ich bin Kunst

by Gunnar on 26. Dezember 2007 · 8 comments

Ich gehe zu selten in Museen. Wenn ich’s dann doch mal tu’, bin ich immer ganz begeistert und fühle mich tagelang irgendwie angenehm elitär. Hm. Was sagt das über mich? Egal: Die Pinakothek der Moderne in München hat derzeit eine spektakuläre Ausstellung mit Bildern von Max Beckmann. Und, was mir eher noch besser gefallen hat, ein paar clevere Werke von Roman Ondak. Ondaks Sachen sind pure Idee: Für die Installation “Passage” verteilte er 500 Tafeln Schokolade an japanische Fabrikarbeiter mit der Bitte, nach Verzehr aus dem Silberpapier Dinge zu basteln oder zu falten. Im Mutterland des Origami schon mal eine gute Idee. Die resultierenden Figürchen, sozusagen Volkskunst, füllen einen großen Tisch und sehen als Sammlung wirklich beeindruckend aus. Auch hübsch: Der leere Raum mit weißen Wänden, wo zwei Museumsdiener jeden Besucher an die Wand bitten, in Kopfhöhe (wie bei Kindern, deren Größe man misst) einen Strich machen und Namen sowie Datum des Besuchstages daneben schreiben. Über die Dauer der Ausstellung füllen sich die Wände, das Kunstwerk wächst durch die mitmachenden Besucher.

Schön.

Die Portale meines Lebens

by wir on 25. Dezember 2007 · 7 comments

Was rechtzeitig zu Weihnachten in den Läden sein sollte: die/der/das (?) Aperture Science Handheld Portal Device. Ich bekäme es geschenkt und: Kein Treppensteigen mehr, um am Sonntagmorgen die Zeitung zu holen — einfach flopp! vom Balkon aus ein Portal neben den Briefkasten. Nicht mehr auf die Werbepause warten, um Biernachschub zu besorgen — einfach flopp! ein Portal in der Kühlschranktür. Nicht mehr Müll runtertragen — flopp! die drei nach Papier, Glas, Restzeug getrennten Portale in der Küche führen in die jeweiligen Container. Schön. Bei allem persönlichen Komfortgewinn muss man aber als verantwortungsvoller Konsument heutzutage natürlich die Industrie im Auge behalten, wegen der Arbeitplätze — Trampolinproduzenten etwa würden zusammenbrechen, gäbe es die Portalkanone auf dem freien Markt. Ins Kino geht man immer mit einem Dutzend Freunde, die durchs Portal dazukommen. Und die Reisen: flopp!, ein Portal auf die Außenseite des Airbus 380, und wir steigen dort aus, wo der fette Vogel landet. Es wäre das Ende von Reisegesellschaften wie der TUI, und das geht ja nicht, weil die TUIfly ja bekanntlich Trikotsponsor von Gunnars Lieblingsverein ist. Vielleicht hätte ich lieber eine für mich, eine ganz persönliche, im Taschenformat, von der ich niemandem erzähle und die ich nur verwende, um Leute in den Wahnsinn zu treiben: flopp! ist der Swimmingpool des Nachbarn geleert, flopp! sind die Paviane im Zoo frei, flopp! öffnet sich vor den Füßen des inkompetenten Marketing-Professors ein Loch mit dem selben Ziel wie das ganz rechts in meiner Küche.

Natürlich schenken mir aber dieses Jahr wieder alle Leute nur Bücher und Socken.

[Achtung Gastautor: Jan, dem Herrn Kaliban sein geschätzter Bruder, nutzt von Zeit zu Zeit dieses Forum, um Anmerkungen zu Dingen des Lebens zu machen. Der Herr Kaliban ist oft, aber nicht immer Jans Meinung.]

Jaja, frohes Fest

by Gunnar on 24. Dezember 2007 · 3 comments

Wir wünschen hiermit offiziell allen, die das lesen, ein spektakuläres Weihnachten. Auch denen, die wir nicht leiden können würden, würden wir sie persönlich kennen und nicht nur ihre IP-Nummern. So großzügig sind wir, zumal am Fest der Liebe. Besonders aber allen, die wir nachweislich leiden können und denen, die wir leiden können würden, wenn wir sie nur persönlich… ach, schon gut.

In diesem Sinne: ein gutes Jahr, ein gutes Leben wünschen


die Herren Kaliban

Fresse, Herr Lammert

by Gunnar on 23. Dezember 2007 · 9 comments

Politiker verdienten “im Vergleich zu anderen Tätigkeiten sicher” zu wenig, sagte der Parlamentspräsident. Wenn man “die Besten auch für die Politik gewinnen will, darf sich die Bezahlung nicht beliebig weit von den übrigen Standards entfernen”. (focus.de)

So sprach zur Weihnacht der Dr. Norbert Lammert (CDU) in einer länglichen Tirade, in der er auch die übertriebenen Gehälter der Fußballprofis geißelte. Und mal abgesehen von der billigen Masche mit den Fußballern, deren Gehalt nun wirklich schlicht vom Markt bestimmt wird — das Argument mit der unattraktiven, weil unterbezahlten Politik hat der aufmerksame Zeitungsleser schon häufiger vernommen. Richtiger wird es dadurch nicht. Der Herr Lammert z.B. ist Doktor der Sozialwissenschaften, man mag mich ja voreingenommen schimpfen, aber das ist nicht die Art von Ausbildung, mit der man in der freien Wirtschaft einen fett dotierten Job landet, zumal Herr Lammert sich auch nach der Uni zumeist im Uni-Umfeld herumgetrieben hat. Wir können davon ausgehen, dass sein logisches Karriereendziel eine C4-Professur gewesen wäre, womit man einen guten Tausender pro Monat weniger verdient als ein einfacher Abgeordneter. Dr. Lammert ist aber kein einfacher Abgeordneter, sondern bekommt als Bundestagspräsident Zuschläge, eine großzügige Pension und sitzt nebenberuflich im Aufsichtsrat von Evonik Industries — ein kleiner Bonus, den er mit einer Karriere außerhalb der Politik nie erreicht hätte. Wir fassen zusammen: Herr Lammert verdient in der Politik weit mehr als er ohne die Politik jemals hätte erreichen können. Ähnliches gilt für Physikerinnen wie Frau Dr. Merkel, Förster wie Herrn Göppel (CSU), die ehemalige wissenschaftliche Uni-Mitarbeiterin Höhn (Grüne), Literaturwissenschaftlerinnen wie Frau Nahles (SPD) und sogar für einen Richter wie Herrn Wissing von der FDP.

Wo sind also die “übrigen Standards”, die gehalten werden müssen, damit potenzielle Politiker den schweren Verlockungen eines hoch dotierten Daseins als Unidozent, Arbeitsamtssachbearbeiter oder Anwalt für Sozialrecht widerstehen können? Klar gibt es unter den MdBs den einen oder anderen Geschäftsführer, ein paar Anwälte oder Ärzte mit eigenen Kanzleien oder Praxen, die vielleicht ein ähnliches Einkommen wie in der Politik hätten erzielen können. Die dürften aber die Minderheit sein, besonders wenn man die ausufernden Pensionen einrechnet. Und man einbezieht, dass die meisten Abgeordneten des Bundestages ihre Tätigkeit offenbar als Halbtagsjob verstehen: Anders lässt sich die schiere Anzahl der ehrenamtlichen oder bezahlten Nebenerwerbe nicht erklären. Ich denke, die Damen und Herren sind, auch in Relation zu den Gehältern von, sagen wir, Chefredakteuren von Spielemagazinen, recht ordentlich entlohnt. Und wenn der als Modell im Raum schwebende, aber niemals explizit genannte Management-Hotshot mit 500.000 Euro Jahresgehalt auf eine Politikkarriere verzichtet, dann liegt das sicher nicht primär an der Kohle, sondern an der absurden Tretmühle, durch die man heutzutage gehen muss, bis eine politische Partei einen in ein halbswegs passables Amt befördert.

Aber was soll’s. Es gilt dasselbe wie bei meinem Beitrag über Managergehälter neulich: Sollen sie’s in Gottes Namen verdienen, aber dann doch bitte mit dem würdelosen Gejaule und der Selbststilisierung als Opfer der öffentlichen Meinung aufhören.

life in hd

by Gunnar on 19. Dezember 2007 · 9 comments

erkenntnis des monats: HD-fernsehen führt übrigens lediglich ein bis zwei wochen lang zu einer erhöhung der empfundenen lebensqualität. anschließend ist HD normal. und PAL scheiße. das bleibt dann so. auch wenn man den HD-fernseher wieder wegwirft.

[Achtung Gastautor: Niklas nutzt von Zeit zu Zeit dieses Forum, das Leben zu erörtern. Der Herr Kaliban ist oft, aber nicht immer Niklas’ Meinung.]

Last Minute Panic

by Gunnar on 18. Dezember 2007 · 3 comments

Oh-oh, der 24. naht, lieber Leser, und ihr habt noch nicht alle Weihnachtsgeschenke zusammen? Und bei Herrn Kalibans Tipps
neulich war auch nichts dabei? Keine Angst, Hilfe ist nahe. Ehe ich aber zu weiteren konkreten Hinweisen komme, möchte ich kurz zur Anregung Kalibans 3,5 Gesetze der Erwachsenenbeschenkung vorstellen. So als Inspiration und so. Also:

1. Teuer geht immer. Egal, wie hoch der Etat ist: Wenn man für 25 Euro etwas kauft, das eigentlich 5 Euro kostet, hat man (falls man nicht auf durchreisende Schlawiner hereingefallen ist) eine Luxusware erworben, die auf jeden Fall mindestens beeindruckend verpackt ist. Das gilt hauptsächlich für Nahrungsmittel, Schleckereien, Alkohol und Rauchwaren. Gut für distanzierte Geschenkempfänger wie entfernte Onkel oder Geschäftspartner.

2. Regional geht immer.
Jede Region hat ihre Gimmicks, ihre Spezialitäten. Wer, sagen wir, in München wohnt und zur Weihnacht nach Hause ins Ruhrgebiet reist, kann leicht mit Weißwurstdelikatessen punkten. Oder dem spanischen Rotwein aus dem Malle-Urlaub. Diese Regel gilt insbesondere in gemeinsamer Anwendung mit Regel 1.
3. Selbstgemacht geht immer. Klar, nicht jeder kann basteln, malen oder dichten. Und nicht jeder, der die erforderliche Fingerfertigkeit hätte, hat ansprechende Ideen. Naja. Was aber immer funktioniert, sind Fotos. Selbst der stumpfeste Digicam-Besitzer bekommt pro Jahr ein, zwei schöne Bilder hin, die man nett auf Holz aufziehen lassen kann. Oder die Oma-Methode: Beim Fotografen eine schlichte Schwarzweiß-Serie von sich nebst Partner oder Geschwister machen und als Mini-Buch drucken lassen. Die Großmutter freut’s.
3,5. Wissen geht immer meist. Man darf natürlich nicht mit seinen Geschenken ostentativ auf vermutete Bildungslücken hinweisen, aber diese bestimmte Art von Triviallexika verschenkt sich eigentlich ganz gut, ihr wisst schon: Sowas wie Schotts Sammelsurium, Lexikon der populären Irrtümer oder das (brillante) Lexikon des Unwissens. Für Autofahrer gerne auch als Hörbuch.

Hm. Gibt bestimmt noch mehr Gesetze, aber mir fallen gerade keine ein. Ich kaufe ja als Weihnachtsgeschenke ohnehin immer hauptsächlich Dinge, die mir selber gefallen. Davon sammele ich in einem großen Korb am Ende des Jahres einen Haufen an und entscheide dann erst kurz vor’m Fest, was ich wem schenke — und was ich behalte. Hat sich als brauchbare Methode erwiesen. Habe auch schon Sachen aus dem Geschenke-Pool zwei Jahre später verwendet. Egal. Ich hätte noch rasch ein paar ungeordnete Tipps für Leute, die wirklich verzweifelt sind. Also: eine TaUsche mit Wechseldeckel, iPod Nano, ein ledergebundenes Notizbuch, lustige Wand-Monster oder ein absurdes Nerd-Buch. Oder was anderes. Vielleicht einen Gutschein? Ahem.

Die Herren Kaliban, im Dezember

Dezember 17, 2007

Gunnar: Gerade höre ich… alles, was bei Shuffle kommt Gerade spiele ich… Call of Duty 4 Gerade lese ich… Dan Simmons: The Terror Und wo wir gerade bei “Terror” sind… mir fehlen noch Weihnachtsgeschenke!!! Zuletzt auf DVD gesehen… Deadwood, die 3. Staffel Zuletzt als Hörbuch gehört… Tatort — Schneegestöber Komisches Ding in 2 m Entfernung… […]

Read the full article →

Steampunk: Dampf, Gaslicht, sonderbare Maschinen

Dezember 16, 2007

Seit inzwischen ein paar Jahren ist nun das Genre oder Setting des Steampunk (wieder) dabei, in der Science-Fiction Einzug zu halten. Weil es mir grad recht präsent scheint und obendrein ein ziemlich faszinierender Weltentwurf ist, dazu ein kurzer Text, quasi eine vorgespulte Einführung ins Thema. Zunächst ein paar Beispiele, erstmal Computerspiele: Die Thief-Reihe, Final Fantasy, […]

Read the full article →