Abends, im Internet

by Gunnar on 22. Januar 2008 · 5 comments

Wie sich unser aller Freund Roland Koch in Hessen neue Kriminalität herbeispart, steht bei Andrea aus Frankfurt:

Geld für den Niederräder Pferderennclub und die Vertriebenenverbände. Kein Geld hingegen für Frauenhäuser, Integrationsmaßnahmen, Erziehungsberatung, Schuldnerberatung, Qualifizierungsmaßnahmen für Erwerbslose und die Resozialisierung Strafgefangener.

Der englische Guardian unternimmt einen ganz ordentlichen Versuch, die Unterschiede zwischen englischem und deutschen Humor zu erklären:

In English we surround a noun with adjectives to try to clarify it. In German, they merely bolt more words on to an existing word. Thus a federal constitutional court, which in English exists as three weak fragments, becomes Bundesverfassungsgericht, a vast impregnable structure that is difficult to penetrate linguistically, like that Nazi castle in Where Eagles Dare. The German language provides fully functional clarity. English humour thrives on confusion.

Hm. Jetzt bräuchte ich einen dritten Lesetipp, der Symmetrie wegen. Meine Notizen kennen aber bloß die beiden, die jetzt hier schon stehen. Entweder in der deutschen Blogosphäre und drumherum ist nicht viel passiert — oder ich hatte zuwenig Zeit zum Surfen. Naja. Es gibt immerhin einen tollen Artikel (Akim macht böse) auf einestages.de, aber auf Töchter von SpOn linken, das ist ja ein bisschen lame. Und ein mir unbekannter Mensch namens Christian hat ein ganz nettes Schaubild online gestellt, sehr Blogger-nabelschauig allerdings. Muss wohl so sein, wenn man Links von Blogs einsammeln will. Was ja auch gerade wieder geklappt hat — ich bin zu berechenbar. Egal, wer mit Blog-Schaubildern wenig anfangen kann und auch sonst keinen Bock zum Lesen hat, der möge sich das großartige Monkey Island-Hörspiel anhören, das Majus schon vor einiger Zeit verfertigt hat. Kann man Hörspiele eigentlich “verfertigen”? Und ist das überhaupt ein Wort?

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