Sir Arthur C. Clarke ist gestorben. Ich bitte um eine Schweigeminute.
Da die heutige ungewaschene Jugend diesen Giganten der Science-Fiction vielleicht nicht mehr kennt, erinnere ich hier mal an seine hübschen Drei Gesetze:
1. Wenn ein angesehener aber älterer Wissenschaftler behauptet, dass etwas möglich ist, hat er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit recht. Wenn er behauptet, dass etwas unmöglich ist, hat er höchstwahrscheinlich unrecht.
2. Der einzige Weg, die Grenzen des Möglichen zu finden, ist ein klein wenig über diese hinaus in das Unmögliche vorzustoßen.
3. Jede hinreichend fortschrittliche Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden.
Außerdem hat er beispielsweise mit Kubrick das Drehbuch zu 2001: Odyssee im Weltraum geschrieben und ist somit der Erfinder von
HAL.
Aber bin ich die Wikipedia? Schaut selber
nach. Wer mal ein Buch von ihm ausprobieren möchte, dem sei Rendezvous with Rama empfohlen. Das war mein Erstkontakt. Und nur weil es dazu, nun, auch ein PC-Spiel gab. Meine halbe Medienbiographie ist irgendwie spielebezogen. Jedenfalls, mir gefiel die Story, ich wollte mehr über die Welt wissen und zack! war ich Fan von Clarke. Jedenfalls für diese eine Phase, in der ich die eher technokratische Richtung der SF sehr geliebt habe.

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Ein letztes sehr kratziges Interview
http://spectrum.ieee.org/radio?id=2518
Schön wäre es, wenn man ihm zu Ehren ein Denkmal bauen würde: Der Weltraumlift böte sich an.
Der Schweigeminute schließe ich mich gerne an. Mir hat z.B. auch das 1975 erschienene “Imperial Earth” sehr gut gefallen, in dem u.a. das Internet und die globale Kommunikation sehr treffend vorhergesagt wurden.
Unbedingt “Die letzte Generation” lesen, wer den Autor noch nicht kennt.
Hallo Die letzte Generation, hab ich schon mal gehört, aber der Autor ist mir entfalllen, kannst Du mir den noch mal nennen?