Italienerinnen allein zu Haus

by Gunnar on 29. September 2008 · 10 comments

Dass am zweiten Wochenende der Wiesn München voller Italiener ist, das ist eine wohldokumentierte Tatsache. In den U-Bahnen und Frühstückscafés und auf dem Marienplatz wird praktisch kein Deutsch mehr gesprochen.

Dass es sich dabei vornehmlich um Männer in kleinen und mittleren Gruppen handelt, die zum Saufen herkommen, liegt in der Natur der Sache.

Komischerweise habe ich daraus noch nie gefolgert, dass in Venedig und Mailand und Verona und all diesen schönen Städten zum betreffenden Zeitpunkt tausende glutäugige italienische Strohwitwen herumsitzen müssen. Dabei liegt der Gedanke nahe — die Damen begleiten ihre Kerle ja nicht auf die Sauftour. Mein Freund Marc konstatiert also folgerichtig: Als männlicher Single in Italien wäre man an diesem Wochenende quasi konkurrenzlos.

Was zu tun bleibt: Ich gründe ein kleines Reiseunternehmen, miete ein paar Busse und verschicke aus Deutschland rottenweise Single-Männer in die Lombardei, Piemont und den Veneto.

Todsichere Geschäftsidee. Ich bin praktisch schon reich.

Allerdings muss man als Zielgruppe vermutlich mit norddeutschen Männern arbeiten, das bayrische Mannsvolk ist ja mit den Italienern auf dem Oktoberfest.

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