Jaja, heutzutage wissen auch ansonsten Killerspiele-vorurteilsbehaftete Mainstream-Medien, dass all diese Spiele mit diesen Gitarren irgendwie der letzte Schrei sind. Und sogar die alte Musikindustrie hat neulich kurz mal den müden Dinosaurierkopf gehoben, um zu gucken, ob aus diesem Phänomen nicht ein bisschen mehr Geld zu wringen ist.
Man muss nur lange genug mit Ausdrucken der Verkaufszahlen wedeln, dann nehmen einen alle ernst. Woran sich aber kaum jemand erinnert, ist wie mühsam und peinlich die Anfänge waren.
Kennt noch jemand Quest for Fame von 1995? Es ging um stumpfes Rhythmus-Halten und dem Spiel lag keine Gitarre, sonder eine Art Plektrum bei, welches man mit dem Parallelport verbinden konnte und das, ahem, aus jedem Tennisschläger ein Instrument machte. Auf dem Screen sah man Videosequenzen aus Konzerten (Aerosmith hatten einen legendären Auftritt) und eine schlichte Anzeige, die einem verriet, wann man anschlagen musste.
War absurd, machte aber auf eine leicht beschämende Art ein bisschen Spaß.
Cover (c) mobygames.com
Jaja, heutzutage wissen auch ansonsten Killerspiele-vorurteilsbehaftete Mainstream-Medien, dass all diese Spiele mit diesen Gitarren irgendwie der letzte Schrei sind. Und sogar die alte Musikindustrie hat neulich kurz mal den müden Dinosaurierkopf gehoben, um zu gucken, ob aus diesem Phänomen nicht ein bisschen mehr Geld zu wringen ist.
Man muss nur lange genug mit Ausdrucken der ...
### Weites Feld, aber eine ganz ordentliche Auswahl: die 10 coolesten Eröffnungssätze in der Literatur. ###
### Ganz brauchbare Bildbearbeitung, die man online verwenden kann, ohne Download. ###
### Postsecret ist ein (schon was älteres) Projekt, bei dem Menschen eines ihrer Geheimnisse auf eine Postkarte schreiben und die anonym einschicken. Hübsch. Menschen sind ja immer spannend. ###
### Den Schauspieler sagen, dass du nicht wählen gehen sollst-Spot kennt schon jeder, oder? ###
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Liebes Leben,
ich bin ja guten Willens, ich möchte meine innere Mitte finden und ein Rudel Kinder zeugen und sie aufziehen und generell ein ausgeglichener, besserer Mensch werden.
Du musst mir aber ein bisschen entgegen kommen: Ich fordere von Dir ein Haus am See. An einem Ort, der infrastrukturell gut angebunden ist, aber trotzdem einen Sommer wie in Italien veranstalten kann und Frühling wie an der Nordsee und den Herbst der französischen Westküste und, nun denn, meinetwegen auch noch einen Schweizer Winter, aber den nur einen Monat lang, gerne so um Weihnachten rum.
Das sollte doch auch in Deinem Interesse sein.
Es ist doch niemandem geholfen, wenn ich unter der Lohnarbeit gebeugt und grau werde und irgendwann, nicht unwahrscheinlich mit meinem Hang zur Cholerik, so eine Sache veranstalte wie weiland William ‘D-Fens’ Foster.
Also. Bitte. Ein Haus. Am See. Oder, um die Sache nicht zu verkomplizieren, rasch einen Lottogewinn in entsprechender Höhe. Von da aus können wir uns ja dann gemeinsam weiter vortasten.
Liebes Leben,
ich bin ja guten Willens, ich möchte meine innere Mitte finden und ein Rudel Kinder zeugen und sie aufziehen und generell ein ausgeglichener, besserer Mensch werden.
Du musst mir aber ein bisschen entgegen kommen: Ich fordere von Dir ein Haus am See. An einem Ort, der infrastrukturell gut angebunden ist, aber trotzdem einen Sommer ...
Dass es, zusätzlich zur Sprache, fundamentale Unterschiede zwischen England und Deutschland gibt, das habe ich erstmals so halbwegs verstanden, als mir eine Engländerin bei einer Party von ihrer Begeisterung über den Kölner Karneval erzählte. Sie fand dort alles toll, die Offenheit, die Musik, das Orgiastische, aber was sie immer wieder betonen musste, weil es ihr nahezu unwirklich vorkam, war that there were lots of drunken young men but no fights.
Ich fragte nach, weil es mir komisch vorkam, dass sie den Punkt mit den Prügeleien so strapazierte, sie versicherte, dass sie sich an nur wenige Gelegenheiten erinnern könne, an denen Begegnungen zwischen betrunkenen Männern nicht zum Austausch von Maulschellen geführt habe.
Uh. War mir so nicht klar.
Dass es, zusätzlich zur Sprache, fundamentale Unterschiede zwischen England und Deutschland gibt, das habe ich erstmals so halbwegs verstanden, als mir eine Engländerin bei einer Party von ihrer Begeisterung über den Kölner Karneval erzählte. Sie fand dort alles toll, die Offenheit, die Musik, das Orgiastische, aber was sie immer wieder betonen musste, weil es ...
Ich bin kein ganz großer Fan all dieser sozialen Netzwerke, aber meinen Facebook-Account pflege ich ein bisschen. Dort fand ich kürzlich eine Frage von einem waldschratigen Kanadier in meinem Postfach, der den sehr coolen Namen GORD LOTT trägt — den kann man nur in Großbuchstaben schreiben, der klingt wie ein Bossgegner in einem Videospiel. Der Herr erkundigte sich, ob wir nicht möglicherweise verwandt seien, von wegen gleicher Nachname und so. Nun, sind wir nicht, soweit ich meinen Stammbaum im Blick habe, obwohl GORD LOTT behauptete, dass ich eine ziemliche Familienähnlichkeit hätte (?). Es entspann sich ein kleines Mail-Gespräch, am Ende lud er mich sehr freundlich auf ein Bier nach Kanada ein.
Nicht, dass ich die Einladung jemals wahrnehmen würde, aber es ist doch herzerwärmend, wenn diese ganze kühle Webwelt mal eine menschelnde Seite zeigt.

Ich bin kein ganz großer Fan all dieser sozialen Netzwerke, aber meinen Facebook-Account pflege ich ein bisschen. Dort fand ich kürzlich eine Frage von einem waldschratigen Kanadier in meinem Postfach, der den sehr coolen Namen GORD LOTT trägt -- den kann man nur in Großbuchstaben schreiben, der klingt wie ein Bossgegner in einem Videospiel. ...