München ist ja so ein Dörfer-Konglomerat, richtig städtisch wirkt es nur an wenigen Stellen. Auch in Haidhausen, meinem Lieblingsviertel, sieht man noch an vielen Stellen das eingemeindete Dorf durchschimmern. Trotzdem (oder deswegen) ist das ehemalige Armenquartier zwischen Au und Bogenhausen eine der charmantesten Ecken, die München zu bieten hat.
Haidhausen ist ein lebendiges Viertel mit vielen jungen Leuten, aber dennoch kein Szene-Kiez, wo sich das Flair aus der Nähe der Kneipen zueinander errechnet und wochenends die Jeunesse Dorée auf Abenteuersuche geht.
Egal, die Bilder sollen für sich selber sprechen — wer mag, kann mich auf meinem Spaziergang begleiten. Die Fotos sind chronologisch, kundige Haidhausener (so welche mitlesen) können also sogar meinen Weg nachvollziehen.

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Ach, Haidhausen. Immer eine gute Zeit… obwohl die Schließung des Weltbestestesten Gitarrenladens Evah™ die Faszination ein wenig geschmälert hat. Trotzdem.
Hm. Irgendwas ist mit der Site komisch – diesen Beitrag kann man z.B. nur über den Feed erreichen, nicht über die Frontseite. Und mein gestriger Kommentar zu einem anderen Post ist nirgends zu finden. Vielleicht musst Du die Page-rebuilds anders einstellen oder so..
Und: Sehr schöne Fotos!
In der Tat ein wirklich schönes Viertel. Da fühlt man sich sogar als stets der Arroganz und dem urbanen Grössenwahn verdächtiger Berliner wirklich wohl.
Und im Preysinggarten kann man sogar als Vater entspannt verweilen, eines der wenigen Lokale, wo Kinder wirklich g gerne gesehen sind.
@jan: wenn man mit strg+f5 einen reload erzwingt, ist alles da. keine ahnung, wo das problem liegt. hat noch wer das gefühl, dass die seite unaktueller ist als der feed?
@Gunnar
Hab dasselbe Problem, ich glaube es liegt am Cache, nachdem ich den geleert hatte gings erst mal wieder.
Schöner Beitrag zum 1.200jährigen Geburtstag von Haidhausen mit tollen Herbstbildern. Allerdings muss ich sagen, dass der Stadtteil zwar hübsch ist, miettechnisch für Otto Normalverdiener aber immer unbezahlbarer wird. 14,0% im Wahlkreis für die “geföhnten Arschlöcher” sprechen Bände. Das ist fast Starnberg-Niveau. Wohl aber auch der Tatsache geschuldet, dass Bogenhausen zum gleichen Wahlkreis zählt.
ach, wenn man nicht direkt ins zentrum von haidhausen zieht, geht’s noch: unsere letzte wohnung (liegt erst drei jahre zurück) war 899 euro für 107 qm. kalt, okay, aber für münchen super.
Also das mit den genauen Position ließe sich ja mit Geotags sehr leicht machen, dann kann man die Bilder z.B. auf Karten einblenden lassen und auch unkundige haben eine Möglichkeit den Weg nachzuvollziehen… wobei das natürlich massiv Privatsphäre kostet (wenn man nicht zumindest die Zeiten ändert, zu denen das Bild aufgenommen wurde). Aber grundsätzlich lösbar wäre es, das Problem. ;)
Grüße,
Drizzt
P.S.: Wer übrigens nicht viel von JavaScript & Flash hält, findet die Bilder auch unter http://flickr.com/photos/kaliban/sets/72157608174564843/ ;)
das mit dem geotagging war mir zu nervig. mache ich vielleicht noch.
Als Aufforderung war das mit dem Geotaggen nicht gemeint. Mehr als Ergänzung/Hinweis zur Aussage, dass Ortskundige den Weg dank der Sortierung nachvollziehen können. Sollte aber Interesse am Geotaggen bestehen, kann ich [0] empfehlen.
Grüße,
Drizzt
[0] c’t 19/2008, S. 98ff (der Artikel von Seite 98 ist unter http://www.heise.de/ct/08/19/098/ verfügbar, der Rest im Heft (kann man auch nachbestellen) oder im Online-Kiosk [1] verfügbar.
[1] http://www.heise.de/kiosk/archiv/ct/2008/19 (Dort dann die Artikel auf Seite 98 [2], 106 [3], 112 [4] und 118 [5] (dürfte für diesen Zweck am uninteressantesten sein).)
[2] http://www.heise.de/kiosk/archiv/ct/2008/19/98
[3] http://www.heise.de/kiosk/archiv/ct/2008/19/106
[4] http://www.heise.de/kiosk/archiv/ct/2008/19/112
[5] http://www.heise.de/kiosk/archiv/ct/2008/19/118