Dass es, zusätzlich zur Sprache, fundamentale Unterschiede zwischen England und Deutschland gibt, das habe ich erstmals so halbwegs verstanden, als mir eine Engländerin bei einer Party von ihrer Begeisterung über den Kölner Karneval erzählte. Sie fand dort alles toll, die Offenheit, die Musik, das Orgiastische, aber was sie immer wieder betonen musste, weil es ihr nahezu unwirklich vorkam, war that there were lots of drunken young men but no fights.
Ich fragte nach, weil es mir komisch vorkam, dass sie den Punkt mit den Prügeleien so strapazierte, sie versicherte, dass sie sich an nur wenige Gelegenheiten erinnern könne, an denen Begegnungen zwischen betrunkenen Männern nicht zum Austausch von Maulschellen geführt habe.
Uh. War mir so nicht klar.

schon sehr strange…also ich hab ein jahr in der nähe von london gewohnt und da war nie was mit schlägereien nachm suff…naja könnte auch am polizeiaufgebot vor den clubs liegen.
Eines der Probleme in England war (bzw. ist, denn viele Bars nutzen sie ja weiterhin) die Sperrstunde um 2300 Uhr. Das führt dazu, dass alle Betrunkenen aus allen Kneipen (nicht aber aus den Clubs) urplötzlich zeitgleich auf der Straße stehen. Und gerade auf den Straßen die viele Kneipen direkt nebeneinander haben, ist sowas prinzipiell keine gute Konstellation.
Wir deutschen Jungs wissen uns halt in Anwesenheit von Damen einfach zu benehmen ^^