Und am Samstag: auf’s Maul

by Gunnar on 25. Oktober 2008 · 3 comments

Dass es, zusätzlich zur Sprache, fundamentale Unterschiede zwischen England und Deutschland gibt, das habe ich erstmals so halbwegs verstanden, als mir eine Engländerin bei einer Party von ihrer Begeisterung über den Kölner Karneval erzählte. Sie fand dort alles toll, die Offenheit, die Musik, das Orgiastische, aber was sie immer wieder betonen musste, weil es ihr nahezu unwirklich vorkam, war that there were lots of drunken young men but no fights.

Ich fragte nach, weil es mir komisch vorkam, dass sie den Punkt mit den Prügeleien so strapazierte, sie versicherte, dass sie sich an nur wenige Gelegenheiten erinnern könne, an denen Begegnungen zwischen betrunkenen Männern nicht zum Austausch von Maulschellen geführt habe.

Uh. War mir so nicht klar.

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