Der Bart ist ab und andere Gedanken zu Fallout 3

by Gunnar on 11. November 2008 · 8 comments

Eigentlich wollte ich einen längeren Beitrag zu Fallout 3 schreiben, der artete dann aber in eine etwas wirre Tirade über Bärte aus (denn das Spiel glänzt besonders im Gesichtsbehaarungssektor) und endete schließlich hier, bei meinem Arbeitgeber. Immerhin mit Bartgalerie.

Daher bleibt mir für’s Blog nicht allzu viel übrig.

Also nur rasch ein paar Gedanken zum Spiel, in bewährt ungeordneter Weise (Angeberwort: Stream of Consciousness-Technik):

Coolster Anfang EVAR ++ schöne Integration der Charaktererschaffung in die Story ++ nette Eskalation kurz vor Verlassen des Vaults ++ müssen die Megaton so unübersichtlich bauen und den wichtigsten Ort auf die obere Ebene legen? ++ argh, von einer Klippe ein paar Meter gefallen und gleich Exitus, was soll das denn? ++ Kopfschuss, Kopfschuss, Kopfschuss, die Kämpfe sind trotz VATS echt stumpf ++ oh, eine coole Quest: ich soll mich verletzen, beißen und vergiften lassen, damit eine Frau einen Überlebensführer schreiben kann ++ hmm, die 3rd-Person-Ansicht ist doof — die Figur sieht nicht gut aus, übersichtlich isses auch nicht ++ schöne Dialoge, wirklich schöne Dialoge ++ Mann, ist das unbalanciert –> mit dem Vorschlaghammer bin ich besser als mit dem Sturmgewehr ++ uh, das Gelatsche, das endlose Gelatsche ++ und schon wieder verirrt, wo muss ich hin? ++ jetzt aber: sehr geil, die Vampirquest, keine Herausforderung, aber schön.

Insgesamt ist alles wie erwartet und wie von den einschlägigen Postillen so auch korrekt erkannt: Story, Welt, Quests, Entscheidungsfreiheit sind super, es fehlt ein bisschen Führung, ein bisschen Pep in den Kämpfen, ein bisschen Balance, ein bisschen Flow.

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