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Krieg den Kriegsspielen: Der “Kölner Aufruf”

21. Dezember 2008

in Die Bosheit der Welt

Krieg den Kriegsspielen: Der “Kölner Aufruf”

Wenn’s nicht so traurig wäre, wäre es rührend — im “Kölner Aufruf” wendet sich die hilflose deutsche Mainstreampädagogik mit Macht gegen das Phänomen der “Killerspiele”, dem sie großäugig und haareraufend gegenübersteht und es einfach nicht begreifen kann. Wie es so ist mit unverständlichen Dingen, die der Zeitgeist einem noch kurz vor der Pensionierung in den Weg legt: Man wünscht sie sich weg und hofft, dass damit auch noch allerlei anderes verschwindet, die Jugendgewalt etwa, das Desinteresse der Kids an christlichem Liedgut, die Klingeltöne und die Tatsache, dass die eigene Enkelin den DVD-Rekorder bedienen kann, während man selber schon für den Projektor im Unterrichtsraum den Hausmeister rufen muss.

Den Text muss man sich in Ruhe zu Gemüte führen, es lohnt sich, zu analysieren, was da für eine Geisteshaltung am Werke ist. Ich zitiere ein paar Auszüge, erstmal zum Thema Krieg:


[...] Killerspiele entstammen den professionellen Trainingsprogrammen der US-Armee. [...] Der „Spielraum“ unserer Kinder und Jugendlichen entspricht der Wirklichkeit des Kampfes von Soldaten in den völkerrechtswidrigen Kriegen z.B. im Irak und in Afghanistan. [...] Games-Konzerne dienen [...] als Teil des militärisch-industriell-medialen Komplexes dazu, mit „Spielen“ die künftigen Soldaten heranzuziehen. Das Alltagsleben wird vom Krieg durchdrungen, um Akzeptanz für die derzeitigen und künftigen Kriege zu schaffen. Diese Spiele sind somit massive Angriffe auf Menschenrechte, Völkerrecht und Grundgesetz. [...]

Der Zusammenhang, der da hergestellt wird, ist perfide, denn er hat eine, wenn auch minimale, Unterfütterung im Realen — die US-Armee betreibt mit dem Spiel America’s Army Rekrutierung, das Spiel Full Spectrum Warrior wurde in einer spezielle Fassung zum Taktiktraining eingesetzt. Daraus aber weltverschwörerisch einen “Komplex” zu konstruieren, der die Kinder der Welt auf ihre Soldatenrolle vorbereiten soll, liegt von Sprache und Denkweise her irgendwo zwischen DKP und RAF. Aber es hat durchaus seinen Charme, am Ende einer Kette aus haltlosen Behauptungen die hehren Menschenrechte im Munde zu führen — damit hat man ja automatisch recht.

Aber erst in den nächsten Sätzen wird deutlich, wo der Feind wirklich steht — im eigenen Lager. Klar sind die Spiele direkt vom Teufel inspirirert, aber wenn die FALSCHEN PÄDAGOGEN nicht wären, würde man der Plage schon Herr werden:


[...]Mit Nebelbegriffen wie „Medienkompetenz“ und „Rahmungskompetenz“ wird pseudo-wissenschaftlich suggeriert, dass Kinder und Jugendliche mit Killerspielen sinnvoll „umgehen“ könnten, ohne seelischen und körperlichen Schaden zu nehmen. Die Spiele sind aber gerade so angelegt, dass dies nicht möglich ist.[...]

Hier wird pauschal jeder unter Generalverdacht gestellt, der sich dem Thema mit weniger Ideologie nähert. Und die “körperlichen Schäden” werden den Spielen gleich mit unterstellt. Aber weiter:

[...]Verantwortlich sind also nicht Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, denen die Bewältigung der Folgen immer zugeschoben wird. Verantwortlich sind Hersteller und Kriegsindustrie; die inflationäre Verbreitung der Spiele ist politisch gewollt und wird von „Wissenschaft“ und Medien bereitwillig vorangetrieben.[...]

Aha. Eine komplette und durchgängige Absage an Individualverantwortung, schuld ist das System. Und im Zweifel die gesichtslose Kriegsindustrie, die alles und jeden instrumentiert, um unsere Kinder zu unbarmherzigen Killern zu machen. Da kann Familie X ihre Kinder noch so demütigen oder verwahrlosen lassen, da kann die Schule noch so viele frustrierte Außenseiter produzieren, schuld sind nie die Beteiligten und schon gar nicht die überforderten Pädagogen. Das ist natürlich eine Haltung, mit der man abends gut einschlafen kann.

Der Aufruf endet mit ein paar grammatikalisch fragwürdigen Aufrüttelzeilen wie Wir lassen nicht zu, dass neue Feindbilder geschaffen und Fremdenfeindlichkeit verbreitet wird, womit den Spielen nebenbei auch noch Ausländerhass unterstellt wird. Und der Forderung nach dem Verbot von Herstellung und Verbreitung von “Killerspielen”, nicht nur für Kinder, auch für Erwachsene.

Wow.

Die Unterzeichner sind ein paar Professoren, Religionslehrer, einer der Bürgermeister von Erlangen, Leiterinnen von Frauenhäusern und Kindertagesstätten, katholische Theologen, ein Vertreter von attac, ein Feuerwehrmann, Prof. Dr. Christian Pfeiffer und seine Schwester Regine Pfeiffer, Manfred Spitzer, ein paar Altlinke (wie die Initiatorin und Ökofeministin Maria Mies), eine Reihe pensionierter Weltverbesserer (wie die Kinderbuchautorin Gudrun Pausewang oder der Ex-Manager Willy Wahl) und ein paar Privatpersonen.

Insgesamt tendenziell ältere Leute, die dem ganzen Thema “neue Medien” nicht sehr nahestehen. Kaum jemand dabei, der sein Geld in der freien Wirtschaft verdient. Relativ viele Menschen von den Rändern des Bildungsapparats, allerdings niemand aus der Jugendarbeit. Irritierend ist ein bisschen, dass sich das ganze Ding liest, als sei es von einer Gruppe übriggebliebener K-Grüppler aus den Siebzigern verfasst, Pfeiffer (der politisch eher im Mainstream liegt) aber trotzdem unterzeichnet hat. Dass die ganze Argumentation Humbug und von seiner Forschung so weit weg ist wie Ziegenzucht von der Erschlüsselung des Humangenoms, dürfte ihm sicher klar sein.

Aber was so richtige Kreuzzügler sind, die nehmen eben jeden mit, der eine Waffe tragen kann.

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1 grobi 21. Dezember 2008 um 18:48

attac in dieser Aufzählung zu finden, schockiert mich jetzt doch. Naja, ein bißchen.

“Falsche Pädagogen” ist übrigens ein spitzen Name für eine Band…

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2 Fabs 21. Dezember 2008 um 18:59

der spitzer ist ein interessanter typ, habe mir damals in der technikerschule einen film von ihm anschauen dürfen, erst erklärt er vieles und stellt theorien über lernen und charakterbildung auf die man durchaus nachvollziehen kann, dann aufeinmal schwenkt er um und erklärt das man ja an seinen folgerungen erkennen kann das genau deshalb computerspiele und fernsehen gift sind. von reflektion und faktoren im umfeld geht er da nimmer ein

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3 Niklas 21. Dezember 2008 um 19:10

der spitzer ist ein reger geist, den sollte man nicht verteufeln.

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4 Alphager 21. Dezember 2008 um 19:57

Ich hoffe, das wird in der Spielepresse diskutiert (direkt neben der Liste der 10 besten Shooter 2009 ;-) ).

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5 Dr. 7 21. Dezember 2008 um 21:47

Was kann man denn gegen so etwas tun?

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6 Lucky Luke 21. Dezember 2008 um 23:20

Bemitleiden.

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7 Der mit dem Gnu im Schuh 22. Dezember 2008 um 00:03

Spitzer kenne ich nur von seiner Sendung auf BR-Alpha und da habe ich nicht den Eindruck, dass er ein Idiot ist. Auf der anderen Seite, lag auch Einstein nicht immer richtig.

Gibt es eigentlich schon einen Gegenaufruf, den man unterschreiben könnte?

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8 dschinges 22. Dezember 2008 um 00:18

Dr. 7:

Was kann man gegen so etwas tun?

Öffentlich Diskutieren. Nicht nur in der Genre Presse, sondern auch in den Mainstream Medien.
Und natürlich Gedult haben. Die Rolling Stones werden ja mittlerweile auch im Radio gespielt.

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9 Taluien 22. Dezember 2008 um 01:49

Ach… wie gerne würde ich über dieses Thema eine öffentliche Diskussion in Gang bringen. Allerdings schreckt mich der Gedanke ab, mit Menschen zu diskutieren, für die ich von vornherein der Teufel in Person (Killerspielspieler) bin und die mich aufgrund dessen gar nicht für voll nehmen. Und die auch nicht bereit sind meiner Position irgendeinen Daseinsanspruch einzuräumen. Somit ist für mich diese Diskussion tot bevor sie beginnt, da mindestens von einer Seite (auf Spielerseite gibt es genügend Leute, die genauso verbohrt sind) kein Wille zur Diskussion vorhanden wäre.

Allerdings wäre ich trotzdem noch bereit an solch einer Diskussion teilzunehmen. Ich hoffe ja immer noch auf Wunder, ich Trottel…

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10 Merian 22. Dezember 2008 um 08:38

“…körperlichen Schaden…” Jetzt weiß ich endlich wo mein Bandscheibenvorfall herkommt. Und die schlechten Zähne.

Nicht etwas weil mein Zahnschmelz von Geburt an beschissen war, ich habe beim zocken wohl einfach ohne nachzudenken zuviel Süßkram gefressen. Der Krieg…ihr wisst schon. Und der Rücken? Nun meine Haltung war vermutlich 20 Jahre lang mehr als falsch und schuld war nicht etwa die knochenharte Ausbildung…

Ich muß da wohl auch unterschreiben, eine andere Möglichkeit habe ich nicht.

:)

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11 Traveller 22. Dezember 2008 um 11:43

Besonders amüsant finde ich, dass diese Marktschreier ihre Gegner mit dem Wort “pseudo-wissenschaftlich” brandmarken wollen. Wer im Glashaus sitzt…

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12 Alex 22. Dezember 2008 um 14:09

Das wirklich erschreckende daran ist ja nicht nur der Einfallsreichtum dieser Menschen, sondern die Tatsache, dass sie von dieser Einstellung so sehr überzeugt sind, dass sie auch vor dem Erfinden haltloser Argumente nicht halt machen.

Da niemand von denen selbst ernstgemeinter Spezialist zu sein scheint (und das ist NIEMAND, der nicht selbst spielt), ist es beeindruckend, wie bereitwillig die Menschen den Unsinn anderer “Spezialisten” glauben, solang er nur mit der eigenen Meinung d’accord geht.

Wirklich schädlich ist in der heutigen Zeit nur, das Erstbeste, was man zu einem Thema hört zu glauben.

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13 siR 22. Dezember 2008 um 14:29

Toller Schlusssatz, Gunnar! :D

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14 e-freak 22. Dezember 2008 um 15:23

In der Sache richtig, in der Formulierung gewagt was Herr Lott hier sagt:

Die Kritik am Kölner Aufruf ist in der Darstellung richtig, auf Teufel-komm-raus dann aber religiöse und politische Züge herein zu ziehen lässt eigene Verbitterung, wie sie den Autoren und Unterzeichnern des Aufrufs unterstellt wird, vermuten. Referenzen zum “christlichen Liedgut” (man möge hier u.a. nach dem kommerziellen Erfolg von As I Lay Dying fragen, der genau wie in jedem anderen Medium und Genre die Fächerung und Differenziertheit zeigt, die notwendig ist um sachgerecht zu argumentieren), genauso wie die Verbindung von attac und Ex-CDU-Regierung (die Unterzeichner sind Privatpersonen und in ihren Entscheidungen weder repräsentativ noch stellvertretend für eventuelle Vereinigungen und Parteien, denen sie angehören).

Klar ist ein Blog immer eine subjektive Betrachtung und darf und muss sogar polarisieren, die Frage ist nur ob man damit die eigene Position u.U. beschädigt.

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15 Tim 22. Dezember 2008 um 15:23

Ich unterstelle den Autoren des Kölner aufrufes mal ebend eine Stark Anti-Amerikanische Tendenz. Die Beispiele Irak, Afghanistan, das fehlen anderer Beispiele (Iranisches Kriegspiel in dem Israelis getötet werden). Der Vorwurf der Verschwörung und die Beschuldigung das alle die nicht den selben Mist machen
nicht für den frieden stehen. Das sind Typische merkmale von Anti-Amerikanischen Agitatoren.

Naja, es fehlen auch alle Deutschen Beispiele. Es gibt auch Deutsche Kriegsspiele. Aber das scheint den Autoren egal zu sein. Ich Glaube, ihnen geht es nur um den Angeblich so verderblichen Einfluß der Staaten. Egal ob Spiele, Hollywood oder Militär. Das Ziel der USA scheint doch immer die Weltherschaft und die Zersetzung anderer Kulturen zu sein…….

Scheiss Text, die Autoren sollten Zurücktreten. Alleine weil sie Erwachsenen Menschen verbieten wollen zu Spielen was sie wollen (Bevormundung x199999) und anderen Vorträge über Menschenrechte halten.

Haut ab!

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16 SevTrek 22. Dezember 2008 um 15:28

Ja ja, so ist das eben mit der Demokratie. Sie sichert jedem zu seine Meinung frei in die Welt hinaus zu schreien. Allerdings sichert sie uns auch zu, frei jedes Spiel spielen zu dürfen, solange wir damit nicht die Rechte eines Anderen einschränken.
Aber mal zum Thema Glaubwürdigkeit: ob die wissen, dass es da einige UN Resolutionen (zuletzt die 1806 des Sicherheitsrates) gibt, nach denen der Einsatz in Afghanistan eben nicht völkerrechtswidrig ist? Ob unsere Beteiligung da super ist, oder nicht, überlass ich mal der Meinung des Einzelnen… es geht mir nur um die Fakten.

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17 Pyri 22. Dezember 2008 um 15:31

Warum Christian Pfeiffer das einfach so unterschrieben hat kann ich mir auch nicht erklären. Möglicherweise wusste er über den genauen Inhalt aber auch gar nicht Bescheid…
Ich sehe diesen Aufruf als Ergebnis einer fehlgeleiteten Friedensbewegung, mit in der Sache geeinter Leute aus einem nur scheinbar sehr heterogenen Spannungsfeld zwischen attac und katholischer Theologie: so hat sich ein gewisser Peter Bürger schon einen Namen gemacht mit tendenziell in dieselbe Richtung gehenden Veröffentlichungen zur (Unterhaltungs-)Filmindustrie, auch hier in Österreich.
Vor ein paar Jahren erhielt ein Buch sogar den Bertha-von-Suttner-Friedenspreis: http://www.friedensbilder.de/kriegsfilme/
Den scheinbaren Zuspruch den am Kongress in München vor kurzem derlei Ansichten auch oder gerade unter jungen Menschen, Nachwuchs-WissenschafterInnen in diese Richtungen, erhalten hat, sollte aber auch nicht zur Annahme verleiten, dabei handelt es sich bloß um ein paar Ewiggestrige meine ich

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18 Georg 22. Dezember 2008 um 15:38

Die Frage, die bleibt, und unter Spielen schon oft genug erörtert wurde, ist: Wann wehren wir uns endlich?
Da die Verbreitung dieses Hetzartikels zweifelsohne die Gremien in der Politik und den gängigen Medienlobbys weiter anspornen und in ihrem Tun bestärken wird, sodass wir uns wahrscheinlich, trotz der “Abdankung” des Herren Oberspieleantipropagandaministers Beckstein, einer wahren Flut neuer Kampagnen und pseudoseriöser Dokumentationen und Reportagen über den die Gesellschaft unterwandernden tötungsgeilen, jenseits jeglicher Ordnung und bar jeder Vernunft agierenden Spieler gefasst machen können.
Es wäre interessant, und dies mag ruhig als Anreiz dienen, bei einem Rechtsanwalt in Erfahrung zu bringen, inwiefern die im “Kölner Aufruf” sich sogar namentlich profilierenden Demagogen, denn keine andere Rolle spielen sie, rechtlich zu belangen wären – denn ich persönlich bin es leid, mich öffentlihc denunzieren, mich als Mörder, verrohte Tötungsmaschine, Kinderschänder, Nazi, Faschist und was man sonst noch an den Haaren herbei ziehen mag, beschimpfen zu lassen. Da das ganze ja schriftlich verfasst, im Internet publiziert und noch namentlich unterzeichnet wurde, müsste sich doch ein Ansatzpunkt für ein bisschen Hebelei finden lassen, werden ja quasi auch Händler und Produzenten con Hard- und Software als Motivatoren zum Massenmord tituliert? Herr Lott, in Ihrer Eigenschaft als GameStar-Obermufti, möchte ich Sie zu einem Schulterschluss mit anderen deutschen Spielemagazinen und Internetplattformen, ja sogar mit den Herstellern aufrufen. Bei einer Petition oder großangelegten Informationskampagne wäre ich sofort Feuer und Flamme. Denn, aus Spielersicht, wird es Zeit, um einmal sprachlich in das selbe Horn wie die Herren Pfeiffer und Co zu stoßen: Zurückzuschießen! Und zwar nicht um 5:45 Uhr, denn bei uns ist es schon fünf vor Zwölf.

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19 Hadi 22. Dezember 2008 um 16:05

Wirklich schlimm daran ist doch eigentlich, das dieses pseudo-intellektuelle Gewäsch als fundiertes Wissen präsentiert wird.

Wir, die wir Spieler sind bzw. beruflich damit zu tun haben können solche Argumentationen nur irritiert und verärgert über uns ergehen lassen, denn tun kann man dagegen wohl nur sehr wenig (außer in dem einen oder anderen Blog seinen Unmut zu äußern und Richtigstellungen anzubringen, auch wenn sie auf taube Ohren stoßen werden).

Aber was ist mit all den Menschen, die Computerspiele nicht selbst erleben und keinen Bezug dazu haben, denen nichts anderes übrig bleibt als das dargebotene als wahr hinzunehmen. Wenn ich ohne Vorwissen diesen Bericht gelesen hätte, mir würden auch die Haare zu Berge stehen ob der hoffnungslosen Situation unserer spielenden Mitbürger.
Und wenn dann noch ein Herr Doktor X und ein Professor Y so etwas schreiben und unterschreiben, dann muß es doch der Wahrheit entsprechen…oder doch nicht?!

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20 Da Boss 22. Dezember 2008 um 18:02

Naja, ich sag mal abwarten und Tee trinken. Auch wenn sich das
jetzt ziemlich hart anhören mag und von dem einen oder anderem
falsch verstanden werden könnte, so ist es doch Tatsache, das die
jetztigen “Killerspieldebattenhetzer” früher oder später das
Zeitliche segnen werden. Die jetzige “Zockergeneration” wird dann
auchmal in dem Alter sein, in dem sie sich mit neuen Medien oder
Trends außeinandersetzen müssen, die dieser zukünftigen Generation
nicht ganz geheuer sein werden. Der Mensch hat immer Angst vor dem
Unbekannten und das dann so eine Kolumne im Kölner Aufruf auftaucht
ist für mich nicht verwunderlich. Wir Zocker werden uns noch eine
ganze Weile diesen Mist anhören müssen, das ja allein die Computer-
und Videospiele schuld an unseren gesellschaftlichen Problemen sind.
Ich persönlich gehöre auch nicht zur sozial bestgestellen Schicht
aber seit über zehn Jahren zockens hab ich NIE das Bedürfniss gehabt
irgendjemandem aufgrund gewalttätiger Spiele Leid zuzufügen oder
mich beim Militär zu melden, da ich jetzt ja ach so gut trainiert
bin.
Die zukünftige Generation, die mit dem Medium Computerspiele auf-
wachsen wird, wird die ganze Situation lockerer sehen. Die früheren
Generationen durften sich sicherlich auch einen ähnlichen Müll an-
hören, seinerzeit aber eher so etwas wie : “Rockmusik ist eine
Ausgeburt des Teufels” oder “Fersehen macht die Menschen zu ver-
blödeten Zombies” ( Was beim deutschen Fernsehen nicht ganz unwahr
sein mag ^^).

Also hiermit nochmal: abwarten und Tee trinken.

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21 Dan 22. Dezember 2008 um 18:19

Guter Kommentar.
Nur der Richtigkeit halber: Pfeiffer war Justizminister für die Spd in Niedersachen von 2000-2003 und nicht für die Cdu.

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22 Wutosa 22. Dezember 2008 um 18:27

Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass heutige Computerspiele körperliche Schäden verursachen können, aber nur am Spieler selbst. Jäger- und Schützenvereine werden bis heute als Traditionsgut betrachtet und nicht als Horte für potentielles Durch-die-Gegend-ballern, gutgeheissen von gerade solchen Menschen höheren Alters, die nun ihrem Ärger gegen Computerspiele Luft machen.
Wo waren denn die Herren, als der C-64 Einzug in die Haushalte gehalten hatte, wo Kinder, Jugendliche und Erwachsene Millionen von Menschen virtuell getötet hatten (und dazu wahrscheinlich noch dadurch eine fremdenfeindliche Gesinnung erlernt hatten)?
Klar ist in diesem Schreiben mehr heisse Luft verbraucht worden als gut argumentiert, man sollte es nicht überbewerten, allerdings zeigt sich hier wieder, dass auch Menschen, wenn man ihnen den letzten Funken Hoffnung auf Änderung genommen hat, trotzdem noch Luft zum Schreien haben.

Mich ärgert eben die Art des Schreibstils, der jeden und alles anprangert, der auch nur beim Zuschauen eines Computerspiels symphatische Gefühlsregungen verrät.

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23 Mario 22. Dezember 2008 um 21:59

Besonders interessant finde ich den Satz, dass nicht mehr die Eltern verantwortlich sind, sollte so ein Spiel doch mal zum Schaden führen, was aber eigentlich nur der Fall sein dürfte, wenn man sich überhaupt nicht mit seinen Kindern auseinander setzt und auch nicht alleine aufgrund der Spiele zustande kommt. Dieses aus der Affäre Stehlen regt mich echt auf, damit sprechen sie die Eltern und Pädagogen doch von jeder Verantwortung, die einfach getragen werden muss, frei.

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24 Gunnar 22. Dezember 2008 um 23:06

@e-freak:

die Unterzeichner sind Privatpersonen und in ihren Entscheidungen weder repräsentativ noch stellvertretend für eventuelle Vereinigungen und Parteien, denen sie angehören

wenn jemand einen aufruf unterzeichnet mit…
“wolfgang schäfer, attac mainz”
…dann hat er das nicht als privatperson unterschrieben, sondern als repräsentant von attac.

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25 Max 22. Dezember 2008 um 23:12

Unglaublich… es macht garkein Sinn über den (verzweifelten) “Köllner Aufruf” zu diskutieren.
Von Vorne bis Hinten unseriöse unrealistische und unbelegbare Hetzerei und mit solch einer erbarmungslosen, egoistischen verbittertheit und intolleranz…

Diese Leute sollte man meiner Meinung nach weder angreifen, noch Gegenthesen aufstellen oder mit ihnen diskutieren sondern einfach ignorieren. wenn sie ignoriert werden, haben sie kein Pulver, das sie anzünden können (mal dähmlich ausgedrückt) und keine Gegenargumente, die sie zu ihren Gunsten verdrehen können.
Alles andere würde glaube ich nur in die falsche Richtung treiben und die Dikussion noch mehr anstacheln.

Was die dazu bewegt, sich gezielt ALLE Spieler und die gesamte Spieleindustrie als Feinde dazustellen… Kommt mir vor wie eine herbeigezogene Riesenverschwöhrung gegen die Spieleindustrie. Oder besser “Hassindustrie” ^^ …Soclh verzweifelte Seelen :(

Mit was für Wörtern die umsich werfen. Das ist ja nicht normal. Ohne auch nur ein bisschen tolleranz und akzeptanz. Wahrlose Unterstellungen… nene Wurde ja eigentlich alles schon gesagt aber ehrlich. Ignorieren und weiter Spiele kaufen.

MfG, Max

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26 Patrik 23. Dezember 2008 um 00:05

Ich bin mal gespannt. Als ich den Artikel am Sonntag auf Heise.de gefunden habe, kam ich nicht drum herum eine Mail an die angegebene Adresse zu schicken – und ich musste mich beim Tippen schon sehr zurückhalten. Vielleicht bekomme ich ja ne Antwort, ich glaube aber mal nicht.

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27 Rick 23. Dezember 2008 um 07:27
28 redy. 23. Dezember 2008 um 11:48

Es stimmt ja irgendwie schon. Es wird hass geschürrt und es gibt einen großen Fanatismus und Extremismus. Allerdings nicht bei der Spieleindustire oder deren Fans. Nein. Diese üble Nachrede, die Verschwörungstheorien und der Rufmord der hier betrieben wird geht einzig und alleine von den Personen aus, die unseren Kindern in der Kirche, der Schule oder den Universitäten etwas beibringen sollen.

Super gemacht liebe verfasser des “Kölner Aufrufs”

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29 Phil 23. Dezember 2008 um 12:37

Unglaublich,unglaublich,da hab ich das Gefühl dass die Aufklärung an manchen Leuten völlig vorbeigezogen ist und sie immer noch im weltanschaulichen Mustopf leben (frei nach Loriot)
Sapere aude,ein Spruch,der bei solchen geblendeten Narren leider nicht mehr zutrifft.
Der einzige Trost ist,das sich solche Proteste über kurz oder lang eh nicht durchsetzten werden,das hat sich ja schon beim Fernsehen oder bei der Rockmusik gezeigt

Antworten

30 redy. 23. Dezember 2008 um 12:56

Die Killerspiele erklären auch das schlechte abschneiden der Schüler bei Pisa!
Von wegen da ist das System, die Leherer oder die Profs dran schuld.

Jetzt wird mir alles klar. Ahhh…

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31 vindexsinenomine 23. Dezember 2008 um 13:06

Attac ist der Anfang der ganzen Aktion. Bei der Attac und ihren Befürwortern sind stumpfsinnige Lügen und Vorurteile ja ohnehin Gang und Gebe, daß diverse Politiker auch außerhalb der CDU/CSU diese Haßkampagne unterstützen. In Fürth scheint ja die ganze SPD dahinter zu stehen. Macht Haß und Dummheit wirklich so viel Spaß?

Diese Leute sind echte Fanatiker, für die mögliche Vernichtung eines Feindes wird alles geopfert, Menschenwürde, die Wahrheit, die Rechtschaffenheit und die Wissenschaftlichkeit.

Es ist mir unbegreiflich, wie zahlreiche Wissenschaftler und Akademiker so eine Sammlung aus Lügen, Falschdarstellung, Vorurteile und Desinformation unterstützen können, an der Uni ist solches Verhalten, so eine Blindheit und Stumpfsinnigkeit normalerweise unerwünscht, doch sind da jede Menge Profs zu finden. Unbewiesene Aussagen, Falschaussagen, lausige, unwissenschaftliche Quellen und Vorurteile sind keine Grundlagen für eine wissenschaftliche Meinungsbildung.

Allein Pfeifer ist mit seiner “Ich zitiere aus Quellen, die ich nicht angebe oder herausgebe”, “Ich mache Studien, deren Ergebnisse ich nicht herausgebe und nicht überprüfen lasse”, ” Ich nehme die falschen Methoden um meine Statistiken auszuwerten”, “Ich pfeiffe auf wissenschaftliche Neutralität, Selbstkontrolle und bin bestimmt nicht mein größter Kritiker.” und ” Wer mich kritisiert, ist ein böser, böser verkommender Mensch, der andere zu Verbrechern macht.”

Diese Angriffe und Diffamierung von Kritikern und Gegnern ist eines Wissenschaftlers unwürdig und normalerweise unerwünscht. Einseitigkeit und Kritikunfähigkeit sind KO-Kriterien für die Akzeptanz als Wissenschaftler. Auch wenn man Partei ergreift, muß man immer offen für Kritik von jeder Seite sein und sich selbst am stärksten kritisieren.

Dieser Aufruf ist ja die reinste Hetzjagd, nur daß statt Türken, Juden, kleinen Dicken oder schüchternen Großen oder Behinderten, Jagd auf ein Medium, seine berechtigte Verteidigung und seine Befürworter gemacht wird.

Ein Vergleich mit Holocaust ist auf jeden Fall angebracht, die Gründe dafür hatten ja ebenso viel Substanz, wie hier.

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32 lain 23. Dezember 2008 um 13:12

Huh, da freut man sich ja fast auf die nächste GC in Köln, ketten die sich dann an die Eingangstore, veranstalten Schweigeminuten, verbrennen DVDs und singen?

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33 Pyri 23. Dezember 2008 um 19:02

Hier im Deutschlandradio: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/895093/
wirft ein Pädagoge andersdenkenden Wissenschaftern etwa vor, dass die Spieleindustrie mit “guten Honoraren” deren “Gewissen geschmeidig” gemacht hätte…
Ich kann es ja mit meinem Gewissen moralisch nicht (mehr) vereinbaren, mit solchen Pädagogen in eine Diskussion einzutreten – so bin ich froh, dass wenigstens eine Gewissensfreiheit so noch nicht beanstandet wurde, denn aus den Staaten kenne ich einen Spruch, wonach einem zuerst die Fiktion, danach das Denken und schließlich das Leben selbst streitig gemacht werden. “Gewissen” gehört so ja schon immerhin zu zweiterem…

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34 shOgun 24. Dezember 2008 um 00:59

oh mein gott..mehr kann ich dazu nicht sagen

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35 ben_ 24. Dezember 2008 um 14:17

Es gab im vorletzten Jahr schon einen Satz. Der stand in der Jubiläumsausgabe der Tempo. Schon bevor ich den Satz gelesen hatte, war ich eigentlich die Diskussionen um Killerspiele leid. Nachdem ich ihn las, hatte sich das Thema für mich einfürallemal erledigt.

“Es gibt mal wieder eine Jugendkultur, die kein Mensch begreift.”

Der Geist, der sich hinter dem “Kölner Aufruf” verbrigt, ist der Gleiche, der einst die Beatles und lange Haare verurteilte; jener Geist, der stets verneint.

Umso bedankens- und bemerkenswerter ist Deine Mühe Deiner Analyse. Denn auch, wenn dieser Geist von alleine wieder verschwinden wird, lohnt es doch, sein Unwesen zu entschleiern.

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36 AZ 26. Dezember 2008 um 13:22

Sollen sie Spiele doch mal für fünf oder zehn Jahre in Deutschland verbieten. Wenn sie dann sehen, dass sich überhaupt nichts geändert hat, kommen sie hoffentlich zur Einsicht. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass sie sich dann einen neuen Sündenbock suchen. *Augen roll*
Aber während den fünf-zehn Jahren geh ich erstmal nach Ö-Land oder Kanada. Denn ich lass mir doch mein HOBBY (!) nicht verbieten.

Antworten

37 Alex 10. Januar 2009 um 13:35

“Es gibt mal wieder eine Jugendkultur, die kein Mensch begreift.”

Guter Punkt, ben_ :)
Das in diesem Fall tragische ist bloß, dass es längst keine Jugendkultur mehr ist und es in diesem Fall schon lange nicht mehr nur um Jugendschutz sondern um Bevormundung aller zu gehen scheint. Bei Rockmusik wurde hauptsächlich kritisiert, dass sie die Jugend verderbe und Kinder zu leichten Zugang hätten. Bei den Spielen wird schon von Herstellungs- und Verkaufsverboten gelabert. Vielleicht liegt das daran, dass irgendeiner dieser sogenannten Spezialisten davon Wind bekommen hat, dass es auch in Deutschland hersteller gibt und sich einbildet, er hätte nun eine rechtliche Handhabe gegen Entwickler :P

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38 Yoss 13. Januar 2009 um 18:52

Ich wage zu bezweifeln dass der Kölner Aufruf tatsächlich die Meinung der “Mainstreampädagogik” darstellt. Siehe auch hier!

Bin schwer dafür nicht gleiches mit gleichen zu vergelten! In den letzten Jahren hat sich, die Hartliner ausgrenzend, ein gesellschaftlicher Diskurs entwickelt, der zur Anerkennung von Spielen als Kulturgut geführt hat. Anders als manchmal in Spielemagazinen dargestellt wird, kommt dies nicht nur durch unermütlichen Einsatz von Branche und Spielern zustande, sondern wird auch von oben pauschal angeprangerten demnächst Rentnern und Nichtspielern getragen.
In diesem Zusammenhang sei darauf verwiesen das das Kulturgut Film für dieses Prädikat fast 100 Jahre gebraucht hat. Ich finde die meisten “alten Herren” dafür ganz schön geistig flexibel. Sicher wäre es zu einfach die unterzeichner des Kölner Aufrufs als vereinzelte ewig gestrige zu bezeichnen – aber man sollte angesichts eines solch überzogenen und für einen demokratischen Prozess schwierigen Papiers nicht gleich wieder in Panik verfallen.
Ich jedenfalls sehe die Entwicklung angesichts eines Gamespreises des Bundes, der Anerkennung voN Spielen als Kulturgut und der diversen aktivitäten der einzelnen Länder die Gamesindustrie zu fördern(man denke nur an das Hauen und Stechen um die Gamesconvention) eher positiv.

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39 Tom Carvallo 23. März 2009 um 23:43

Hunderte von psychilogischen Schlaumeiern im Internet wissen wieder alles besser als Wissenschaftler… wie konnte man nur zur Zeit von Pac-Man ohne Ego-Shooter leben ? Hier wird getan als wären diese Spiele für die Existenz notwendig. Ich schäme mich, dass wir Menschen zu nichts Besserem mehr fähig sind… wir entzetzen uns über reale Kriege und spielen sie ungehemmt zuhause nach. Gibt es keine andere Form der Unterhaltung mehr. Und jetzt wo Gefahr für den Ertrag droht hetzt die Killerspiel Industrie mit Slogans wie “keine Bevormundung”, ” Veralteter Zeitgeist” …merkt den keiner dass es hier nur um Profit geht …..spielt Schach …macht was mit Eurem Leben, aber lasst Euch nicht von der Spiele Industrie missbrauchen und aufhetzen …sowas hatten wir schon mal…. und es war alles andere als gut ….

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