Kinder, Katzen, Kaliban

by Gunnar on 14. Januar 2009 · 11 comments

Das entzückende Goldkindtm, Licht meines Lebens und all das, kann, sie ist ja auch erst zehn Monate alt, im Wesentlichen nur zwei Spiele, das Weglaufen-Spiel und das Hinter-der-Ecke-Verstecken-Spiel. Die sind dafür aber leicht kombinierbar.

Besonders das mit den Ecken ist ihr ein steter Quell der Freude. Spitzbübisch grinsend guckt sie zwischen Mamas Beinen durch, hinter Ecken vor und von unter dem Tisch aus hoch, nur um nach erfolgtem Augenkontakt strahlend “Da!” zu rufen und kichernd wieder wegzugucken. Wenn sie besonders schlau sein will, geht sie hinter mich und hält sich an meinen Beinen fest. Dann muss ich, um meiner Rolle gerecht zu werden, scheinheilig “Wo ist eigentlich die Marleen?” fragen und ostentativ nach ihr Ausschau halten, während sie ausweicht und gnichelt.

Süß.

Absurd wurde es neulich, als sie versuchte, eine Kombination aus beiden Spielen mit der Katze zu spielen — und so ü-ber-haupt nicht verstehen konnte, warum dieses Familienmitglied jetzt als einziges nicht mitspielen will. Im Gegenteil, das komische Wesen rennt sogar weg, wenn man ihm die Regeln erklären will.

Ich bin sicher, dass unsere hohe Telefonrechnung daher rührt, dass die Katze heimlich nachts bei der Telefonseelsorge anruft.

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D@mien Januar 14, 2009 um 09:18

Je öfter ich solche Beiträge von dir lese, desto stärker wird der Wunsch nach einem eigenen Kind. Doch das muss definitv noch einige Jahre warten.

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Gunnar Januar 14, 2009 um 09:40

Je früher, desto besser.

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Kelloggs Januar 14, 2009 um 11:17

Unsere Kleine ist 2 Monate älter und spielt e x a k t die gleichen Spiele. Macht Spaß, hoffe allerdings, dass sie auch bald alt genug für eine kleine Runde Bomberman ist. ;)

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Merian Januar 14, 2009 um 12:27

Ich komme wohl nicht drumherum mir auch so ein Wesen zuzulegen.

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WhiteWolf Januar 14, 2009 um 14:04

Stimmt @Merian:
So ne süße Katze wie der Gunnar hat will ich auch ^^

Das Kind dürfen aber andere behalten, auch wenn ich die Erzählungen ansprechend finde, bin ich trotzdem froh das abends Gunnar mit ihr einschlafen muss (und er bestimmt auch :D)

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Thearcadier Januar 14, 2009 um 15:15

Ähm, hast Du Dir ne neue Katze zugelegt?

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Gunnar Januar 14, 2009 um 17:05

“Ähm, hast Du Dir ne neue Katze zugelegt?”

Nein. Die haben wir schon lange. Es waren nur früher mal zwei.

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Thearcadier Januar 14, 2009 um 20:06

Achso, ok. An den Eintrag mit Zorro konnte ich mich nämlich noch erinnern. Deswegen stutzte ich. Ja, ich lese hier schon länger und regelmäßig, aber meist still…hoffe, die Katze bleibt Euch noch eine Weile erhalten. Vielleicht lernt sie das ja noch mit dem Versteck-Spiel.

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Publikumsliebling Januar 14, 2009 um 20:09

Mein Kater wird dieses jahr 19,ein echter Methusalem!

Ich wünsche Ihnen,dass Ihrer noch die Pubertät Ihrer Tochter miterlebt!

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Alex Januar 15, 2009 um 17:46

Niedlich :)
Gratuliere!

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Sebastian Januar 17, 2009 um 23:13

Solltest du einen guten Tierpsychologen gefunden haben, wären wir für Tips dankbar. Unsere Katze hat nämlich auch feststellen müssen, daß die jetzt fünfeinhalb Monate alte neue Mitbewohnerin erstens nicht mehr verschwindet, und zweitens gesteigertes Interesse an sich bewegenden Fellknäueln hat… :-)

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