Februar 2009

Dieses Band Cover Meme Dings

by Gunnar on 28. Februar 2009 · 50 comments

1 – Go to http://en.wikipedia.org/wiki/Special:Random
The first random wikipedia article you get is the name of your band.

2 – Go to http://www.quotationspage.com/random.php3
The last four or five words of the very last quote of the page is the title of your first album.

3 – Go to http://www.flickr.com/explore/interesting/7days
Third picture, no matter what it is, will be your album cover.

4 – Use photoshop or similar to put it all together.

5 – Publish somewhere.

Das Debütalbum
[Tau Librae, Herrn Kalibans zufällige Band] Bild: Clairebears

Vorsicht Photosynthese!

by Gunnar on 27. Februar 2009 · 8 comments

Ist das eigentlich schon länger so, dass hierzulande auf den Beipackzetteln von Zimmerpflanzen, auch solchen, die nicht allzusehr nach Rüben aussehen, angemahnt werden muss, dass man das Grünzeug nicht essen soll? Komisch. Ich hätte ja eher gedacht, dass die Leute heutzutage eh nichts mehr freiwillig zu sich nehmen, was nicht aus einer Plastikschale kommt oder nach Bratenfett riecht, da ist es doch unwahrscheinlich, dass Mitbürger spontan in ihre Orchideen beißen.

pflanze

In Frankfurt was Sinnvolles tun?

by Gunnar on 26. Februar 2009 · 6 comments

mgtHatte ja neulich schon mal erwähnt, dass wir in Frankfurt am 2. Märzwochenende eine Art Konferenz für Leute veranstalten, die in die Spielebranche wollen. Das Format heißt Making Games Talents und geht über zwei Tage: Am Samstag stellen sich Ausbildungseinrichtungen vor, am Sonntag geht es um Entwicklerstudios als Arbeitgeber. Infos finden sich hier.

Ich hätte jetzt, so hier Menschen mitlesen, die sich für die Veranstaltung interessieren, 3 Freikarten für den Samstag zu verlosen. Wer die haben will, möge mir eine formlose Nachricht über das Kontaktformular schicken, bis spätestens Sonntag abend (1.3.09), 18:00.

Hier als Teaser noch rasch das Programm des Samstags, das vom Sonntag steht hier.

Making Games Talents | Samstag, 7.3.2009

10:00 Begrüßung und einleitender Vortrag “So funktioniert die Branche”
Gunnar Lott, Director New Business, IDG Entertainment

10:30 Keynote: “Die Zukunft der Games-Ausbildung”
Klaas Kersting, CEO Gameforge

11:15 Media Design Hochschule (Düsseldorf, München)

11:45 Games Academy (Berlin, Frankfurt)

12:15 SRH Hochschule (Heidelberg)

12:45 -14:00 Mittagspause

14:00 Quantm Institute (Berlin, München, Wien)

14:30 FH Trier

15:00 SRH Fachschulen (Heidelberg)

15:30 – 16:00 Kaffeepause

16:00 Die Arbeit in einem Entwicklerstudio
Florian Stadlbauer (Executive Director, Deck13) im Gespräch mit Heiko Klinge (Ltd. Redakteur, IDG Entertainment)

16:30 Fragen/Antworten mit Vertretern der anwesenden Schulen und Entwicklerstudios
Moderation: Gunnar Lott, Heiko Klinge, IDG Entertainment

18:30 Ende der Veranstaltung

Blick vom Balkon

by Gunnar on 26. Februar 2009 · 7 comments

winter in münchen haidhausen[München, Haidhausen, Innenhof Prinzregentencarrée, 7:00 morgens, Februar 2009]

Die Discounter-Plage

by Gunnar on 25. Februar 2009 · 23 comments

tengelmann_logoAch, vielleicht ist es albern, vielleicht ist es verklärt sozialromantisch, aber ich boykottiere zukünftig die Ladengeschäfte der Tengelmann-Gruppe und würde mich freuen, wenn das andere Leser dieses Blogs ebenfalls täten.

Warum? Na, wegen des aktuellen Falls mit der gefeuerten Kassiererin, die angeblich Getränkebons im Wert von 1,30 entwendet haben soll. Und die zufällig die einzige aktive Gewerkschaftlerin in ihrer Filiale war. Der Fall ging durch die Medien, ihr habt es sicher alle mitbekommen, aber falls jemand mehr wissen will — der Spiegelfechter erklärt den Hintergrund gewohnt akribisch.

Und ja, ich weiß schon — wenn man derlei Dinge konsequent nähme, müsste man auch Schlecker und Aldi und Lidl und wasweißichwen boykottieren. Aber ich bin halt nicht konsequent. Wer ist das schon?

Textideen from Hell

by Gunnar on 25. Februar 2009 · 7 comments

Der grassierende Wortspielwahnsinn in der Werbung wird mich noch in den Wahnsinn treiben. Wenn dabei Englisch und Deutsch gemischt wird, finde ich’s besonders schmerzhaft.

eilights[Aus einem Werbe-Newsletter-Spam-Zeug-Dings]

Schokolade in der Nacht

by Gunnar on 24. Februar 2009 · 4 comments

Vielleicht hat man die Yogurette, das ist eine Art Kinderschokolade für Frauen, nicht auf dem eigenen Verzehrplan. Vielleicht weil man als gewiefter Beobachter des aktuellen Jahrtausends nicht mehr glaubt, dass sich hinter »die schmeckt so himmlisch joghurtleicht« automatisch ein kalorienreduziertes, im weitesten Sinne gesundes Produkt verbirgt, sondern aus leidvoller Erfahrung weiß, dass gerade solche Nahrungsmittel zumeist besonders viel Wohlfühlfett (*) enthalten. Vielleicht mag man derlei süßes Zeug auch gar nicht, es gibt ja so Leute, denen die Süß-Rezeptoren fehlen und die immer, wenn sie Lust auf so Zwischendurchessen verspüren, zu Rohkost greifen. Freiwillig. Offenbar eine Laune der Natur. Naja, jedenfalls muss man kein Yogurette-Kenner sein, um sich, als Fernsehgucker der Späten Achtziger, an den Werbespruch »Manchmal stehe ich nachts auf und hole mir welche« (*) zu erinnern — ein teuflischer Im-Hirn-Festsetzer, der auch losgelöst von dem Schokoladenmischprodukt, für das er gemacht war, noch ewig in den Köpfen der Menschen umherflottierte und kostenbaren Speicherplatz belegte (*).

Jetzt aber, viele Jahre danach, kommt erst heraus, dass das keineswegs nur ein Textersprüchlein war, nein, die Werber haben offensichtlich auf ein Syndrom hingewiesen, eine Krankheit, die viele Menschen um den Schlaf bringt. Die Rede ist vom NES, ausgeschrieben Night Eating Syndrome (*) — offenbar gibt es alle möglichen Leute, die nachts zum Kühlschrank schlafwandeln, ein Stück Butter, zwei Eier mit oder ohne Schale und drei Deutschländer Würstchen auf bitterer Orangenmarmelade verdrücken, und wieder schlafen gehen. Morgens wundern sie sich, dass sie keinen Hunger haben, dass der Kühlschrank leer ist und dass noch Eierschalenreste in ihren Mundwinkeln kleben. Angeblich sind bis zu 3,3 Millionen Deutsche betroffen. Tragisch.

Aber das ist nur die Spitze des Eisbergs — viele Personen in meinem Umfeld leiden an ähnlichen Symptomen, die aber bislang leider noch nicht als Krankheit anerkannt sind: M. steht nachts auf, um an einem Raid (*) teilzunehmen (Night Gaming Syndrome: NGS), U. erwacht um drei Uhr in der Früh zuweilen mit vorgezogener Morgenlatte (Night Masturbating Syndrome: NMS), A. setzt sich mitten in der Nacht ans Fenster und sinniert über ihre Beziehung zu diesem haltlosen Hallodri nach (Night Worrying Syndrome: NWS).

Und der arme G. schläft abends immer schon um 21:00 auf der Couch ein, wacht aber um zwei mit reduzierter Großhirnfunktion auf und tippt abstruse Texte über Schokolade und NES in sein WordPress-Fenster (Night Blogging Syndrome: NBS).

Ach, all die Schicksale hinter diesen harmlos klingenden Kürzeln. Da müsste die Politik mehr tun.

Viraler Blödsinn und so

by Gunnar on 24. Februar 2009 · 11 comments

Der Kollege Siegismund hat, drüben bei GameStar, eine kurze Kolumne über die Methoden aktueller Guerilla-PR verfasst. Der erste Kommentar eines Users darauf war folgende Äußerung:

fraencko

Erstmal das schöne Wort »Realitätsmanagement«, dann leicht und locker die parodistische Überleitung. Sehr schön.

Der Tag der Mainstreampresse

by Gunnar on 23. Februar 2009 · 11 comments

Erstaunlich: Es ist ein ganz normaler Montag, nicht E3 oder Games Convention oder Tag des Videospiels, und doch erscheinen gleich auf zwei Mainstream-Portalen Artikel zum Thema Videogames.

Erst nimmt Chris bei SpOn den Jubelpatriotismus und die mangelnde Originalität von Killzone 2 ins Visier:

Der Shooter “Killzone 2″ zeigt das erneut: Er ist technisch brillant – und in etwa so smart wie ein “Landser”-Heftchen aus den Fünfzigern. […] Kaiser Wilhelm II. hätte “GTA” nicht verstanden. Dagegen hätte er an “Resistance 2″, “Gears of War 2″ und “Killzone 2″ vermutlich seine helle Freude gehabt.

Das ist ja noch nicht so überraschend. SpOn macht sowas schon mal.

Dann aber regt sich Thomas bei Welt.de über die fortschreitende Mainstreamisierung der Videospiele auf:

Es gibt niemanden, der die Genregesetze radikal bricht, keinen Karl Valentin und keine Nina Hagen des Games. […] Das Videospiel ist erwachsen geworden, hört man oft – das heißt aber auch: Es hat seine Unschuld verloren und noch keine Gelassenheit gefunden.

Und das ist nun schon ein bisschen überraschend — sich in einem Mainstream-Medium zu beklagen, dass sich Games (die, zieht man die ganze DS/Wii-Sportbewegung ab, noch lange nicht irgendswo angekommen sind und schon gar nicht in der Mitte der Gesellschaft) zu sehr dem Mainstream ergeben.

Wir führen unsere kleine Montagstradition fort und beginnen die potenziell anstrengende (oder in meinem Fall: tödliche) Woche mit einer Dosis seelenfestigender Musik.


[Eddie Vedder: Guaranteed]

Hm. Vielleicht brauchen wir, wenn ich mir meinen Terminplan dieser Woche genauer anschaue, sogar die doppelte Dosis:


[Frank Turner: Long live the Queen]

Sonntagslinks

Februar 22, 2009

SITE: Ich weiß auch nicht, was der Betreiber mit dieser Seite erreichen will. Bizarre Idee, das mit den Dinos und den Robotern. ### SITE: Der Youtube Dubber legt den Sound vom einen Video über die Bilder vom anderen. Führt naturgemäß zu fragwürdigen Resultaten. ### SITE: Das Internet vergisst nichts, auch nicht die aus heutiger Sicht […]

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Krass! Herr Kaliban bezieht Stellung!

Februar 21, 2009

Ständig höre ich Leute sagen, Dings (wobei Dings für eine Person, eine Band, einen Film, eine Stadt, eine Sexualpraktik, eine Schokoladensorte oder sonstwas stehen kann) könne man nur lieben oder hassen, dazwischen gäbe es nichts. Dings sei polarisierend, Dings spalte, Dings zwinge unbedingt zu einer Position. Keine Ahnung, ob’s an einsetzender Altersmilde liegt oder der […]

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