Bumerang-Geld

by Gunnar on 4. März 2009 · 9 comments

Habe eben, im Privatfernsehen, einen, uh, deutschen Schamanen (*) gesehen. Aus Karlsruhe. Der Herr hat die sympathische, aber irgendwie allzu weltliche Angewohnheit, seine Geldscheine zu streicheln, bevor er sie zum Austausch gegen Waren, Drogen oder Dienstleistungen fortgibt. Das sei ein Ritual, erklärte er, er verabschiede sich eben gerne von seinem Geld, teile ihm mit, dass er es gerne bei sich gehabt habe und dass er sich wünsche, es würde, vielleicht zusammen mit Cousinen und größen Brüdern, zu ihm zurückkehren.

Klingt komisch, aber wie Heinz Rudolf Kunze mal sagte: Das ist durchaus nicht kindisch, sondern irgendwie indisch.

Aber hey, das muss ich auch mal ausprobieren. Irgendwie hat mein Geld die Angewohnheit, in den Taschen fremder Leute zu verbleiben. Wobei das Bargeld aber eigentlich nicht das Problem ist, da hält sich der Abfluss in Grenzen. Schlimmer ist die Sieb-Haftigkeit meines Bankkontos. Kann man das Prinzip auch auf abgebuchte Summen anwenden? Kann ich dem Geld auf meinem Konto eine Art Attachment anhängen, damit es in der Fremde weiß, zu wem es eigentlich gehört?

Ach, mein armes Geld. Falls ihr, liebe Mitlesenden, bei euch verirrtes Geld findet, das eigentlich zu mir gehört, wäre es nett, wenn ihr ihm dem Weg zurückzeigen würdet.

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Drizzt März 4, 2009 um 20:25

Erinnert mich irgendwie an Kalkofes Mattscheibe [0]

Grüße,
Drizzt

[0] Kalkofes Mattcheibe 2008, Folge 5 (ab ca. 2:27

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Mardermolch März 4, 2009 um 20:44

Aus dem selben Grund soll man ja Geld auch auch nicht “Kohle” nennen oder von “sauviel” Geld reden. Denn das sind schmutzige Begriffe und Geld will nirgends sein wo es als schmutzig bezeichnet wird. Oder so.

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Moritz März 4, 2009 um 20:49

Haha, wenn ich mir das so vorstelle, ein Geldschein mit angehängter Notiz… “Nach Gebrauch bitte wieder zurückgeben, Danke.” :D

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Project-Dragon März 4, 2009 um 21:22

Aha, der Herr Kaliban schaut also auch das “Perfekte Dinner”?

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Vivi März 5, 2009 um 00:27

Tja, der schöne Schatz des Chefredakteurs ist ja nun in anderen Händen.
Aber Ceville hat gesagt, Herr Kaliban wäre immer noch reich. Was stimmt denn nun? ^_^

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Player1 März 5, 2009 um 10:06

Schöne Idee mit dem Zurücksenden verirrten Geldes. Das sollte man wirklich einführen.

Hoffentlich kommt niemand der Mitlesenden auf die Idee zu überlegen, wie viele seiner lieb gewonnenen Euros sich über dem Umweg Gamestar/IDG auf das Kalibankonto verlaufen haben. ;-)

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Marjan März 5, 2009 um 12:34

nur was passiert in der zwischenzeit mit all den schönen scheinchen? statistisch gesehen soll in deutschland an jedem geldschein kokain nachweisbar sein! vielleicht sollte ich es doch einmal waschen und bügeln, wie Dagobert.

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Claudia März 5, 2009 um 14:17

Ich sag´s Deinem Geld, falls ich es sehe. Aber irgendwie ist es immer so schnell weg..:-)

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Gunnar März 5, 2009 um 19:33

@project-dragon:

mit halbem auge. beim surfen.

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