Klicks gegen den Weltfrieden

by Gunnar on 21. März 2009 · 4 comments

Früher, da war das alles besser — niemand hat Mit Verlaub, Herr Chef, Sie sind ein egozentrischer Schimpanse mit Haarausfall und den Manieren eines Tasmanischen Teufels mit dem Füller auf ein Blatt Papier gekratzt und es dann in einen Umschlag gesteckt, auf den er versehentlich die Adresse seines Chefs geschrieben hatte.

Wie gefährlich die moderne Kommunikation, wie prekär der Frieden unter den Menschen, wenn die ehrliche Antwort auf eine Mail nur ein paar Klicks weit entfernt ist.

Täglich werden Mails an Kunden weitergeleitet, ohne die Zeile Und wenn den Deppen dieser Entwurf nicht gefällt, dann können sie sich ihre paar Kröten den Darm hochschieben zu löschen, werden offene Meinungen über vermeintlich nahestehende Menschen in die verkehrten ICQ-Fenster getippt, werden kompromittierende Anmerkungen in Word-Dokumenten gelöscht, aber nicht entfernt. Und so weiter.

Es ist ein Wunder, dass wir alle überhaupt noch miteinander reden.

Wir müssen zurück zu Tinte, Papier und Feder, ehe Schlimmeres geschieht. Oder, vielleicht, darauf bauen, dass Google den Weltfrieden rettet.

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Claudia März 21, 2009 um 14:09

Hä? Sorry, aber Dein heutiges Post versteh ich nicht.

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blackAngel März 21, 2009 um 14:47

Er will wohl bloß seine Leser etwas verwirren.^^

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Jagos März 21, 2009 um 16:36

Ich finde Kurzschlussreaktionen toll! Sich öfter mal die Meinung sagen, kann nur gesund sein. Natürlich wenn sich nach einem offenem Gespräch auch die Wogen wieder glätten. Gegen das falsche “wenn du nur wüßtest”-Lächeln im Büroalltag!

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patrick März 23, 2009 um 09:28

Dann freue ich mich jetzt auf den ersten Tintenblog – im Umlaufverfahren…

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