Hm. Die bisherigen Folgen von Sixtus vs. Lobo fand ich eher so mittel, die hier (zum Thema Serious Games) ist aber sehr hübsch. Auch wenn sie kein richtiges Ende hat.
Am Rande: Kann mir jemand mit tieferer Verankerung in der Bloggerszene mal erklären, was viele so an dem Lobo hassen? Ich meine, ja, der ist offenkundig arrogant und narzisstisch (aber wer ist das nicht?) und ich find’s auch mild absurd, seine Twitter-Follower-Zahl durch re:publica-Partys zu boosten oder mit großartiger Geste Blogger-Vermarktungsnetzwerke zu gründen, aber was er macht, ist doch durchgängig unterhaltsam, oder nicht? Und er hat mit der großartigen Frau Passig dieses wirklich witzige Buch geschrieben. Das ist doch schon mehr, als die meisten anderen von sich sagen können.

Ist das Buch tatsächlich witzig oder ist da nur der Trailer toll?
@chris:
Es ebbt in der zweiten Hälfte ein bisschen ab und ein Kapitel ist so eine Frechheit, dass ich’s am liebsten rausreißen würde, aber insgesamt liest es sich flott.
Der erste Satz ist: “Jedem Anfang wohnt ein Zaudern inne”. Wow!
Wenn man Werbung und Werbeunterbrechungen ganz dufte findet, in seiner Freizeit die Cannes-Rolle diskutiert und Frequenz für ein Zeichen von Bedeutsamkeit hält, mag einen auch an Lobo nix abstoßen.
Dann ist aber auch Bohlen super; der hat sicher noch viel mehr erreicht, als die meisten von sich behaupten können. (seit wann ist das eigentlich ein Kriterium für unerlaubte Ablehnungshaltung — viel erreicht, passt schon, oder wie)
Lobo ist ein extrem unterhaltsamer Dummschwätzer auf Dauerwerbesendung. Nur Nutten vermarkten sich stärker. BTW: Werbung und Punk sagt doch schon alles.
Bin nicht tief bis gar nicht verankert in der Bloggerszene, und er geht mir trotzdem auf den Sack. Kann auch an seinen Fans liegen, an denen man nicht vorbeikommt, weswegen man auch an ihm nicht vorbeikommt. Hier steht er ja jetzt auch schon…
Lobo? … klingt wie ein schiesswütiger Outlaw im wildesten Westen. Wie dem auch sei, ich denke er polarisiert und das ist sicherlich seinem Erfolg sehr zuträglich. Hab ihn bis jetzt nur ein paar mal in politischen Diskussionsrunden bewundern “dürfen” (die “Öffentlich Rechtlichen” seien gegrüßt). In die Bloggerszene hab ich null Einsicht – selbstverständlich wusste ich nicht, dass der Mann ein Weblog betreibt oder da irgendwelche Netzwerke gründet -. Warum auch? Pragamtisch gesehen halte ich ihn für wenig bedeutend.
Aber mal zum Beitrag:
Also prinzipiell find ich’s ja gut, dass man sich auf solche Publikationen selbst einen Reim bilden soll/kann (im Hinblick auf das offene Ende). Aber irgendwie kann ich mir dann auch wieder sinnvolleres vorstellen als mit so “aussagekräftigen” – und ich muss sagen auch “nachhaltigen”- Beiträgen meine Zeit ( Zeit = kostbarstes Gut) zu verschwenden. Aber das weiß man ja vorher nicht. VERDAMMT!
Ja, es ist mir schon lieber wenn ich mir über gewisse Sachverhalte selbst den Kopf zerbreche als das sich jemand meinen Kopf zerbricht und dann nicht mal zu einem Ergebnis kommt.
Kurz: Schwache Leistung … ich will meine Zeit zurück … ich fühl mich wie Momo im Kampf gegen Zeitdiebe … und einer von denen heißt dann auch noch Lobo …
Gunnar Lott (@HerrKaliban), ehemaliger Chefredakteur der Gamestar mag Sixtus vs. Lobo zum Thema Open Source: http://tinyurl.com/dfm4ws
Chris, über das Buch kannst du dir hier noch einen SWR2-Podcast anhören (die Texte der Redakteurin dabei lieber ignorieren): http://tinyurl.com/calahc
Und hallo auch :)
Wer ist eigentlich dieser Lobo, und wo kann man ihn finden?
Im Internet.
Ich kannte bisher nur diesen albernen Comic-Lobo. Naja, jetzt halt auch noch son Koch und n Typen mit nem rosafarbenen Iro. Auch gut! :D
Der Comic-Lobo war garnicht albern *aufstampf*
Doch ich hab auch gehört, dass der Recht albern gewesen sein soll :D