Das ZDF, Rainer Fromm, Lügen und Propaganda

by Gunnar on 22. April 2009 · 35 comments

heute journal zdfIch wusste ja, dass mich der “Killerspiele”-Beitrag des Heute-Journals im ZDF aufregen würde, ich wusste, ich hätte es mir nicht anschauen sollen. Ich hatte gestern um 21:45 extra den Fernseher ausgelassen. Aber ich dachte dann eben, ach, kannst ja mal in der ZDF-Mediathek reingucken. Kann ja nicht schaden.

Kann es doch: Die erste Halsaderschwellung bekomme ich bereits bei der Ansage des Moderators, der sinngemäß darlegt, jetzt seien in Berlin ja die Gamestage, alles seriös und so, erfolgreiche Branche jaja, Grußwort von Klaus Wowereit oho, aber man dürfe nicht vergessen, dass die Spieleindustrie einen Teil ihres Geldes mit “üblen Produkten” verdient. Genüßlich den Schlag vorbereitet. So funktioniert Propaganda, nicht etwa Nachrichtenjournalismus.

Die Worte “Wenn man kein in nächtelange Computerspiel-Schlachten gestählter Jugendlicher ist, dann sind viele dieser Szenen schwer zu ertragen” sind dann der Auftakt einer Art Rainer Fromm-Best of (Fromm ist seit fünf Jahren auf einem Kreuzzug gegen gewalthaltige Spiele), gespickt mit sachlichen Fehlern, serviert auf einem Fundament aus Vorurteilen. Dabei weist der Einstiegssatz den Weg — hier geht es in erster Linie um ein Geschmacksurteil. Das ZDF weiß sich da natürlich auf der Seite seiner Zuseher (über Durchschnitt über 60) und schöpft aus dem Vollen.

Hier kann man’s angucken.

Man könnte dazu viel sagen, vielleicht, dass Call of Duty 4 sicher nicht für die “Millitarisierung der Gesellschaften weltweit” verantwortlich ist (wie der Schulpsychologe und Unterzeichner des “Kölner Aufrufs” Werner Hopf meint), sondern dass die Gewalt in Schwarzafrika vermutlich andere Ursachen hat. Oder dass GTA: San Andreas nicht das alleraktuellste Beispiel ist. Auch, dass der Titel des Beitrags mit “Brutale Spiele — Forscher warnen” falsch gewählt ist, denn Forscher kommen keinesfalls vorVielleicht auch, dass man bei Resident Evil 5 gegen Zombies und Monster kämpft (was im gewählten Ausschnitt nicht zu sehen ist). Oder dass das Zitat der Frau Monssen nicht wirklich als Beleg für die suggerierte These “Mit Spielen lernt man Morden” taugt, weil sie ja eigentlich bloß sagt, dass Spiele realistischer geworden sind. Eventuell könnte man kleinlich einhaken, der mit der Einleitung “Innenminister wie Joachim Herrmann” suggeriert wird, der Herrmann sei keine absurde Einzelmeinung, sondern nur ein zufällig gewähltes Beispiel für deutsche Innenminister. Und noch dies und jenes. Aber die ausführliche Analyse spare ich mir, die kann man auch anderswo finden.

Was allerdings auf den ersten Blick erstaunlich ist, ist der direkt folgende Beitrag über E-Sport und Counter-Strike, der im Wesentlichen freundlich die Haltung seiner Protagonisten (der Jungs von n!factulty) übernimmt. Aber auch der wird auf typische Weise anmoderiert, mit dem ekelerregend paternalistischen Hinweis, dass die Spieler von Ego-Shootern ja vielleicht nicht alles “blasse einsame junge Männer, die sich virtuell ihren Frust aus dem Leib schießen und bei denen man nicht so sicher sein kann, dass sie das nicht auch einmal ganz real tun” seien. Und so gibt das natürlich ein schlüssiges Gesamtkonzept — man zeigt erst die schlimmen Sachen, dann ein paar nette, aber nicht allzu helle  Jungs, die sich über die Gewalt nicht recht Gedanken machen. Da kann man gleichzeitig auf Ausgewogenheit plädieren und doch die Schiene weiterfahren, die man seit Jahren durch den strategische Aussendung solcher Beiträge zu ausgewählten Zeitpunkten fährt. Und die offenbar den Boden für eine härtere Gesetzgebung bereiten sollen.

Das ist eine Art Kulturkampf, letzten Endes.

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Hannes April 22, 2009 um 11:58

Na, hast den Beitrag ja doch noch mal erweitert. Hat dir wohl keine Ruhe gelassen. Geht mir auch so. Ich wundere mich, dass ich mich nach so vielen Fehltritten immer noch aufregen kann. Aber es war ja auch mal wieder krass, und das auch noch im heute journal. So unreflektierte CSU-Propaganda habe ich ja nicht mal von der Bild-Zeitung erwartet; die verpacken das wenigstens schöner, machen es heimlicher. Dieser Beitrag war einfach nur platt mit dem Holzhammer.

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Fabian April 22, 2009 um 12:13

Monssen-Engberding, aber sonst natürlich alles richtig.

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D@mien April 22, 2009 um 12:50

Jetzt ist mir schlecht…trotzdem danke für diesen Beitrag. Ein weiterer Strich für die Liste.

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johannes_mario_simmel April 22, 2009 um 12:57

“Das ist eine Art Kulturkampf, letzten Endes.”

Aber der Vorteil ist, dass sich dieses Problem mit der Zeit von alleine lösen wird. In 30 Jahren sitzen all die Frontal 21er nämlich in ihren Stühlchen im altersheim und werden von freundlichen und hilfbereiten Killerspielern gefüttert.

(ist mal meine optimistische Ansicht..)
In diesem Sinne, durchatmen und ignorieren…

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Tim April 22, 2009 um 13:07

guter beitrag, großes lob an herrn kaliban.
eine frage: was ist paternalistisch? pater ist lateinisch für vater, aber den begriff versteh ich trotzdem nicht.

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Freischneider April 22, 2009 um 13:38

Das Problem ist ganz einfach, dass viele Menschen, ich meine die breite Masse der “Bild-Leser”, die für mich Synonym derer sind, die einfach nicht durchblicken, nicht über allzuviel Urteilsvermögen verfügen können und nicht entscheiden können, was Gewalt ist und wie man mit jeglichen Formen eben dieser umgehen kann. Diese breite Masse könnte also schützenswert sein.
Die Formulierungsart gehört nicht zu einer unvoreingenommenen Berichterstattung, da stimme ich zu.

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David April 22, 2009 um 16:14

Es ist eine Schande für unsere Medienlandschaft das Dinge wie moderne Medien einfach nicht ausreichend beleuchtet werden. Kritischer Journalismus scheint über all zu sein nur bei Spielen hat die sprichwörtliche Medallie für unsere Meinungsbildenden Insitutionen nur eine einzige “blutverschmierte” Seite zu haben.

Das einzige was mich in dieser Hinsicht beruhigt ist, dass die Haltbarkeitsfrist dieses Denkens seinen Zenit längst überschritten hat. Früher oder später sind alte Leute in Rente, junge Leute in politischen Positionen und unsere Ego-Shooter so normal wie Popmusik und Kaugummi.

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Rene April 22, 2009 um 17:04

@4: Der Kulturkampf wird nie Enden. Weil es in 20-30 Jahren auch Sachen geben wird, die meisten jetzt Jugendlichen und jungen Erwachsenen ablehnen werden. Keine nachfolgende Generation war grundsätzliche schlauer als die vorangegangene. Und Computerspieler sind keine besseren Menschen, nur weile sie Spiele spielen. Intoleranz, Selbstbezug und Dummheit gibts auch bei uns Gamern mehr als genug…

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Gunnar April 22, 2009 um 17:35

Die Kollegen von GameStar haben auch Stellung bezogen, Redakteur Michael Graf nimmt den Beitrag fachgerecht auseinander:

http://www.gamestar.de/kolumnen/1955529/kleine_fehler_grosse_luegen.html

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ingo April 22, 2009 um 18:10

ich finde, dass die stimmen der verbände wie g.a.m.e. (gab es da noch weitere?) viel zu leise sind. schade eigentlich… woran liegts? oder bekomme ich es nicht mit? außer kurzen pms auf den seiten der spielemagazine lese ich selten etwas.

irgendwie fehlt mir hier das öffentlich-proaktive… oder iwe schon gesagt, ich bekomme es einfach nicht mit. die redakteuere bei “heute” aber anscheinend auch nicht.

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Syko-RC April 22, 2009 um 19:01

himmel, hab ich mich grade aufgeregt. hab seit jahren keinen fernseher mehr (kommen sowieso nur schund und lügen in den nachrichten) und erfahre deshalb erst heute abend von dem beitrag auf dem zdf.

ich sehe keine andere möglichkeit, als den politikern massiv zu zeigen, wo es langgehen soll: wählen gehen, die alten säcke abwählen!!! und/oder dem abgeordneten schreiben!!! NOCH ist deutschland eine demokratie, lasst uns das ausnutzen!!! gehen wir WÄHLEN!!!!

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derGunnar April 22, 2009 um 19:02

Ich möchte gerne auf eine Podiumsdiskussion in Stuttgart anlässlich des 16. Internationalen Trickfilmfestivals hinweisen, wenn es gestattet ist:

http://tinyurl.com/cdrt3f

“Natural Born Players – Gewalt in Computerspielen und Animationsfilmen

Podiumsdiskussion im Rahmen des 16. Internationalen Trickfilm-Festivals Stuttgart
Mittwoch, 6. Mai, 17 Uhr, Altes Schloss/Landesmuseum Württemberg, Stuttgart”

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inte April 22, 2009 um 19:32

…vor allem lenkt sowas auch immer ganz hervorragend von anderen Dingen ab, wei z.B. der Internetzensur, die jetzt eingeleitet wird.

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Styg April 22, 2009 um 20:05

Autsch. Nachdem ich diese Kommentare hier gelesen habe, werde ich mir tunlichst verkneifen, auch nur in die Nähe dieses Links zu kommen. Dieser Fromm kann keine drei Sätze reden ohne nicht mindestens einen Sachverhalt falsch dargestellt zu haben. Seit Jahren krieg’ ich bei Berichten von dieser Figur Bluthochdruck…

Wichtig dennoch, dass in Form von Blogs oder Beiträgen z.B. der Gamestar auch den jüngeren Zockern – die sich teilweise nur schwer gegen derartige Anfeindungen wehren können – gute und vor allem sachliche Argumente geliefert werden.

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PaladinFenris April 22, 2009 um 20:28

Und für so eine Hetzpropaganda erwartet ein Verein wie die GEZ ernsthaft, dass man Rundfunkgebühren abdrückt? Würde mich mal gerne mit einem Brief an den Verein wenden, dass man die bereits geleisteten Zahlungen einfordert. Man kann der Bild-”Zeitung” ja schließlich auch ausweichen …

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Fat Cat April 22, 2009 um 20:30

@derGunnar: Danke für den Hinweis, ich werde auf alle Fälle dort sein.

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siR April 22, 2009 um 22:09

Ich bin zu der Zeit auch in Stuttgart. Vielleicht trifft man ja auch Kollege Pfeiffer… ;)

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Batolemaeus April 22, 2009 um 23:47

Konnte es mir nicht verkneifen, in einer viel zu freundlich gehaltenen Mail an das ZDf aus dem Rundfunkstaatsvertrag zu zitieren..

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Mone April 23, 2009 um 09:00

@siR den Kollegen Pfeiffer hab eich sowas von gefressen.

Ansonsten habe ich meine Halsschlagader geschont und den Fernseher auf anderen Kanälen laufen lassen. Diese Diskussionen und die scheinbar wissenschaftlich eindeutigen Studien – da frage ich mich, wie Journalisten eigentlich recherchieren müssen, um die anderen Fakten zu übersehen. Aber sagen wir es mit dem ZDF: Auf einem Auge blind ;)

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Claudia April 23, 2009 um 11:17

Nana, den Begriff “Hetzpropaganda” find ich jetzt, bezogen auf eine zugegebenermaßen vielleicht etwas einseitig gehaltene Reportage, etwas fehl am Platze. Schließlich geht´s ja letzten Endes nur um Computerspiele. Manche Kommentare implizieren durch ihre drastische Wortwahl ja fast schon, dass Gamer inzwischen massivste Repressalien zu erleiden haben, und ganz so ist es ja doch noch nicht, oder??

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Hannes April 23, 2009 um 13:09

Ich frage mich ja, ob es noch mal eine Reaktion der heute Redaktion geben wird. Oder sind die wirklich so arrogant?

Ich finde übrigens Hetzpropagande kein übertriebenes Wort. Schließlich geht es hier um Diffamierung und auch um Vergleich von Spielen mit Kinderpornographie. Wenn das keine Hetze ist, dann weiß ich es nicht.

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Ellenn April 23, 2009 um 13:15

@Claudia :

Genau darauf soll es nach dem Willen der Konservativen aber hinauslaufen, siehe den Kinderporno-Vergleich von Beckstein, Herrmann, etc…. Und die Einschränkungen die wir Deutsche im Gegensatz zum Rest Europas jetzt schin hinnehemen müssen, ist auch sehr ärgerlich. Und mit solchen Beiträgen wird das Klima weiter vergiftet. Jetzt ist nach Stuttgart schon die zweite grosse grosse Lan-Party abgesagt worden :
http://www.readmore.de/index.php?cont=news&id=5068

Die Stigmatisierung zeigt Wirkung. Wehret den Anfängen.

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Das Centi April 23, 2009 um 15:28

“Steffen Seibert” ist gewissermaßen ja auch schon ein Satz…

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Jue April 25, 2009 um 14:23

Oh man, das Konzept der Propaganda geht voll auf! Ebenfalls der Satz “(…) darin Bilder, die wir lieber nicht zeigen!” geht mir sehr gegen den Strich! Was ist das für ein “Journalismus”? Erinnert mich leicht an die Mittel einer Deutschen “Zeitung” mit 4 Buchstaben, wobei 2 direkt mit dem Wort BLÖD übereinstimmen.

Und alleine die Gründe für die Killerspiel(TM)-Debatte, nein Hetze! Alles reine Korrelation. Ich möchte die Killerspiele(TM) jetzt nicht entschärfen, aber jene als alleinige Auslöser und Sündenböcke für entgleiste Jugendliche hinzustellen ist rein spekulativ! Um es mal an einer kleinen Zahlenspielerei festzumachen: 80%* der Amokläufer spielen Killerspiele(TM), aber 100% essen Brot.

Das Dumme ist nunmal, dass man Amokläufer nach ihrer Tat nie zu diesem Thema befragen kann.

jm2c

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Oliver Mai 16, 2012 um 16:23

Hallo,
ich wollte auch mal einen negativ-kritischen Beitrag schreiben, da hier ja alle einer Meinungsrichtung angehören zu scheinen, natürlich nicht um ihrer selbst willen, sondern weil ich anderer Meinung bin als Sie, Herr Lott.

Erstens: der Link ist tot (Hier kann man’s angucken.)

Zweitens: Ihre Kritik ist unglaubwürdig, da Sie ja selbst, wie nachzulesen ist, dort gearbeitet haben und natürlich die Branche ganz anders sehen, da Sie Ihre Brötchen, wahrscheinlich immer noch, in dieser verdienen. (Von Ende 2007 bis Ende 2010 verantwortete Gunnar Lott bei der IDG Entertainment Media GmbH als Director Online and New Business die operative Führung aller Webseiten (u.a. gamestar.de…..)

Drittens, Herr Rainer Fromms ZDF Beitrag von 2009 kenne ich zwar jetzt nicht, aber einen neuen von 2012, über die Neonaziszene zusammen mit Rolf-Axel Kriszun, und der ist sehr gut. Daher brauche ich die 2009er Sache nicht zu kennen, um sagen zu können, daß Herr Fromm glaubwürdiger, liberaler, antifaschistischer usw. ist als Sie oder andere Befürworter von harten Video – u. Computerspielen. Diese Branche ist nicht verantwortungsvoll genug!!! Das steht fest. Ich bin gar nicht der Meinung, daß gewaltverherrlichende Spiele unbedingt der Grund für Amokläufe von Jugendlichen etc. sind, aber Gewaltlosigkeit fördern sie wohl nicht gerade, wie es die Branche fast darstellen möchte. Die Eltern sind die Verantwortlichen. ok

Mit freundlichen Grüßen

Oliver

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