Nido oder die Zielgruppe, die es nicht gibt

by Gunnar on 18. April 2009 · 25 comments

Ich habe ein bisschen die ganz enge Bindung zu Zeitschriften verloren, seit ich mich nicht mehr hauptberuflich damit beschäftige, eine zu leiten. Ich weiß also nicht genau, ob es an mir liegt oder an den Zeitschriften, dass ich fast alles, was ich an Mainstream-Publikationen in die Finger bekomme, so abgeschmackt finde, so routiniert runtergerissen, so berechenbar stromlinienförmig, so hochglanz-öde.

So Glockenbach, so Prenzlauer Berg, so Karolinenviertel.

Vielleicht liegt das daran, dass überall die gleichen Medienmenschen ihre urbanen Leben leben und mit ihren urbanen Kollegen ihre urban geprägten Magazine machen. Irgendwer sagte mir neulich, dass er glaube, dass das erfolgreichste Magazin der letzten Jahre, die quasi Kuhmist atmende Landlust (463.873 verkaufte Exemplare pro Heft), eben nur dort entstehen konnte, wo es entstanden ist: beim Landwirtschaftsverlag im stinköden Münster. Und nicht in einer der Metropolen. Aber egal.

Ich wollte kurz berichten, dass ich mir heute ein neues Magazin gekauft habe: die frisch erschienene Erstausgabe des Nido (verlegt von Gruner und Jahr, Hamburg. Chefredakteur ist Timm Klotzek, Gründer der NEON). Nido ist, erstmal, ein Heft für Eltern. Kein Ratgeber, sondern Lifestyle, Lebensgefühl und sowas.

Exkurs: [Also ein bisschen so wie Wir vom Süddeutschen Verlag, das kürzlich noch vor der zweiten Ausgabe eingestellt wurde. Völlig zu Recht, allein schon der Claim "Familienmagazin für Eltern, die nicht nur Eltern sein wollen" war so anbiedernd, so gekünstelt, so falsch, dass der Verdacht nahelag, hier würde ein Heft nicht für Leser, sondern für Anzeigenkunden gemacht. Und so war es dann auch: das Layout in Schönheit vor die Wand gefahren, Textchen in Häppchen, Bildchen zu Produkten, Produkten, Produkten und nicht ein Mensch im ganzen Heft, wo man gedacht hätte, jawoll, dass ist einer von uns. Alles immer zu hoch geschossen: die Produkte zu teuer, die Probleme zu Luxus, die Menschen zu untypisch. Bäh. Naja egal, man soll nicht schlecht über Verstorbene reden.]

Nido Gruner und Jahr Das Problem ist nur: Nido ist fast genauso, bis auf die Tatsache, dass das Layout um Lichtjahre moderner ist. Also: großartige Fotos, alles stilsicher, schöne Menschen und partiell auch echt gute Texte. Aber Relevanz? Fehlanzeige. Im Editorial schlägt man, nur halt etwas norddeutsch-schnodderiger, denselben Kurs ein wie die Münchner von “Wir”: “Wir sind eine Familie, aber wir sind nicht gaga”. Argh. Der Satz verrät eine ziemlich elitäre Haltung, ein ziemlich luxuriöses Problem — die Angst des hippen Mitdreißigers, durch spießige Familiengründung ins Coolness-Abseits zu geraten. Dementsprechend werden auch eher Luxusprobleme diskutiert: lässige Altbauwohnung oder doch Häuschen im Grünen? Die Modestrecke (übrigens sensationell fotografiert) zeigt, wo’s hingeht — die dreijährigen Kids tragen Sweater von Boss (79 Euro), Jeans von Diesel (110 Euro), Sakko von Hacknett (160) und anderes Zeugs, das weitab ist von der Ikea-H&M-Realität auch gutsituierter Eltern in, sagen wir, München-Haidhausen. Der Verdacht liegt nahe, dass man ein bisschen zu sehr auf die Anzeigenkunden und zuwenig auf die potenzielle Zielgruppe geachtet hat.

Aber was mich besonders stört, ist (und hier kommen wir wieder zum Anfang dieses länglichen, schon etwas ins Mäandern geratenen Textes zurück) die Routiniertheit des Magazin-Machens, die hier vorgeführt wird: Nido will nichts falsch machen und macht deshalb ein bisschen was von allem, aber eigentlich nichts richtig: ein paar Produkttipps, ein paar Seiten Mode, ein sinnloses Sammelsurium von Musik, Literatur, Film, Promis (mit Elternbezug und ohne) und eine Reiseempfehlung (Wien), ausdrücklich für Eltern, die ihre Kinder zu Hause lassen wollen. Und die Titelgeschichte (die “Ich will wieder arbeiten” heißt) zeigt das Problem exemplarisch: schöner Aufmacher-Doppelseite, gefällige Status Quo-Beschreibung, ein paar Beispiele, eine Beispiel-Person, fertig. Keine Ratschläge, keine Meta-Ebene, nichts, was dem Leser weiterhelfen könnte. Fastfood-Journalismus: schmeckt, aber macht nicht satt. Nichts Überraschendes, nichts tief Recherchiertes, nichts Echtes.

Aber egal, Erstausgaben sind immer schwierig. Ich kaufe mir, falls sie denn wirklich irgendwann erscheint, die zweite Ausgabe und überprüfe meine Meinung dann gerne noch mal.

[Hat echt jemand bis hierhin gelesen? Wow.]

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theNerd April 18, 2009 um 01:06

Wenn man in einer Berliner Vorstadt aufgewachsen ist, hat man bei all den Prenzlauer Berg und Mitte fixierten Berichten über Berlin immer das Gefühl man würde in einer vollkommen anderen Stadt wohnen. “So Prenzlauer Berg” beschreibt dieses Gefühl ganz hervorragend.

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Pomme April 18, 2009 um 09:36

Na aber hallo, bis zum Ende durchgelesen und das auch noch mit Genuss. Obwohl ich weder Vater bin oder sonstwie in die theoretische Zielgruppe von Nido gehören könnte. Aber ich liebe Medien-Kritiken, umso mehr, wenn es nicht schon wieder ums Fernsehen geht. Schön!

Ach, wofür soll denn bitte “Nido” stehen? Soll’s an “Neon” erinnern und die erwachsenen, also die Eltern gewordenen Leser auffangen? Ansonsten ergab die spontane google-Recherche: Nido ist ein Vollmilchpulver von Nestlé für Menschen unter und über 12 Monaten. Hm. Super.

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Urml April 18, 2009 um 09:46

Hey, na klar, durchgelesen. Der Herr Pomme wohl auch ;-)

Ich musste schmunzeln, stand ich doch gestern im Zeitungsladen vor NIDO und frug mich, was dieser lustige Titel bedeutet. “Nicht da”? “Nicht DU”? Kurz reingeblättert, das Teil als VOGUE für Geldschleuder-Eltern mit dauerhafter Hausangestellten abgetan und weg damit. Und warum ist es scheinbar noch immer was Besonderes, das Frauen Kinder+Arbeit unter einen Hut bekommen wollen…

Eigenartiges Teil, diese Zeitung.

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Linus April 18, 2009 um 09:53

Aha. Also hat der Gründer der Neon sein eigenes Altern schlicht in einer neuen Zeitschrift verwurstet? Die Beschreibung passt nämlich immer noch aufs Youngster-Stern-Magazin, sogar der Modeteil ist derselbe, offensichtlich (welcher Zielgruppenmensch dermassen viel Kohle für hässliche Mode ausgeben möchte, soll mir mal unterkommen).

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PhanThomas April 18, 2009 um 10:52

Ich geb’s zu: Hab den Mittelteil des Posts übersprungen. Keine Zeitschrift für mich. Fühl mich eh von all den Angeboten am Kiosk verspottet. Die krieg ich im Leben nicht gelesen. Will es wohl auch gar nicht.

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Evil April 18, 2009 um 11:06

Fastfood-Journalismus: schmeckt, aber macht nicht satt. Nichts Überraschendes, nichts tief Recherchiertes, nichts Echtes.

Ok, ich hab in Nido nicht reingesehen, bin wohl doch noch nicht ganz Zielgruppe, aber erstmal klingt es nach NEON ein paar Jahre später.

Sicher macht NEON nicht immer satt (wobei ich den Artikel über den Tabakkongress in China letztens schon lesenswert fand), aber wenn ich das Heft nach zwei bis drei Stunden durchgelesen hab, fühle ich mich nett unterhalten. Mehr Anspruch stelle ich an das Heft auch nicht. Es soll unterhalten, aber nicht ganz so abgehoben wie die typischen Lifestyle-Hefte (GQ etc.) sein. Der Zweck wird erfüllt.

Wenn ich “satt” werden möchte, greif ich ab und an mal zu einer Cicero, da fehlt mir bloß häufiger die Muße mich ausgiebig damit zu beschäftigen.

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Hazamel April 18, 2009 um 11:16

Sehr schöner Text… und volle Zustimmung, dass es in der Zeitschriftenlandschaft immer mehr so wird.

Über den Name Nido bin ich auch gestolpert. Wird denn im Heft erklärt für was diese Wortschöpfung stehen soll?

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Evil April 18, 2009 um 12:32

Ich zitiers aus einem Artikel von meedia.de:

“Im Mittelpunkt stehen alle Facetten des familiären Zusammenlebens. ‘Nido bedeutet auf italienisch und spanisch Nest’, klärt Klotzek über den Namen des neuen Magazins auf.”

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Matthias April 18, 2009 um 13:37

Nido ist mein Hass-Objekt, seit G+J sie mit einer der schlimmsten Pressemeldung aller Zeiten ankündigte (war so um den letzten September rum). Damals noch unter dem Titel “Nest”. Klingt zumindest in spanisch nicht ganz so schlimm, wenn auch noch immer sehr elitär.

Ich werd sie mir mal kaufen…

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Hannes April 18, 2009 um 14:58

Die Neon war für mich irgendwie noch nie eine ernst zu nehmende Zeitschrift. Der Gehalt der Artikel ist für mich ungefähr den eines nassen Taschentuches.
Nido scheint wohl auch genau in die gleiche möchtegern elitäre Lifestyle-Kerbe zu schlagen. Das zeigt sich, banalerweise, auch schon am Cover. Und da nicht mal an der Aufmachung, sondern an einer der Überschriften: Sex. Es gibt immer MINDESTENS eine Überschrift bei Neon, die etwas mit Sex zu tun hat. Scheinbar ein gewisser Zwang. Oder die Unfähigkeit, normal damit umzugehen wegen Verklemmtheit? Oder einfach: Sex sells?

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Gunnar April 18, 2009 um 15:44

Warum ist Münster bitteschön öde?
Ich finde das nicht besonders gut, wenn man als vermeintlicher Großstäder auf die kleineren Orte herunterblickt. Das ist öde und kleinkariert. Finde ich. Und überheblich.

Gruss
ein anderer Gunnar ;o)

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Gunnar April 18, 2009 um 16:25

Hmm.. Entschuldigung. Ich habe mich im Ton vergriffen.
Ich wollte nur schreiben, das ich diese Unterschiede in den Wesenszügen Großstädter und Land nicht verstehe und das viele Großstädter herabschauen auf die vermeintliche “Provinz”. Diese Breite an unterschiedlichen Menschen und Kulturen macht doch ein Land lebenswert. Aber ich werde Off-Topic.

Gruss
ein anderer Gunnar ;o)

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Drizzt April 18, 2009 um 17:11

Meiner Ansicht nach zeigt das vorgestellte Magazin recht exemplarisch das Problem der Verlage, die mit Gedrucktem ihr Geld verdienen: sie rennen nicht existenten Zielgruppen hinterher, von denen ihnen irgendein smarter, überbezahlter Berater was erzählt hat. War neulich mal wieder in einem Zeitschriftenladen am Bahnhof, obwohl ich eigentlich die beiden Zeitungen die ich lese, nach hause geliefert bekomme, und fühlte mich äußerst deplatziert. Ich konnte mit geschätzten 99,999% der für mich gedachten Hefte nichts anfangen. Und bin dann irritiert wieder aus dem Laden raus. Warum machen Verlage bei dem Irrsinn mit, jeden Monat ein neues Produkt auf den Markt werfen zu wollen? Warum werden bewährte Formate ständig »modernisiert« (was meistens nur heißt: weniger Text/Inhalt, größere Bilder und mehr Werbung)?

@Gunnar, der Andere: da ich auf dem Land aufgewachsen bin und jetzt in der Großstadt lebe, halte ich mich für halbwegs kompetent auf dem Gebiet. Und da gibt es schon gewaltige Unterschiede in der Art, wie Leute miteinander umgehen, wie Situationen wahrgenommen werden usw. Und wenn ich das im Beitrag vom Herrn Kaliban richtig verstanden habe, war das auch mehr als Kompliment gemeint. Um ehrlich zu sein, manchmal möchte ich wieder zurück in die Provinz, die hat auch ihre Vorteile – zumindest wenn es schon DSL gibt. ;)

Grüße,
Drizzt

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henk April 18, 2009 um 22:13

Hmm, ja, danke für’s antesten. Hatte zu dieser Zeitschrift die Werbeposter gesehen und mich gefragt welche Form von Wahnsinn denn das wieder ist. Jetzt weiß ich es. Da gab es doch letztens schonmal so ein komisches Eltern-Mag…hmm…das so mehr für die Öko-Eltern war. Das scheint ja nun die Yuppie-Version zu sein. Bloß ich glaube das die Zielgruppe für so etwas so dermaßen klein ist, das ich dem Mag wohl eher kein langes Überleben zutraue.

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Claudia April 19, 2009 um 13:51

Du hast in der Sache absolut Recht: Magazine, egal ob das “Wir” vom Süddeutschen Verlag oder auch das SZ-Magazin, unterliegen immer dem Anbiedern an Anzeigenkunden, und oft merkt man das allzu deutlich (aber welches Printprodukt macht das nicht?) Bei den etwas anderen Eltern-Kind-Magazinen wie “Wir” oder “Nido” fehlt das klare Profil von “Eltern”, das ja deutlich auf der Ratgeberseite ist. Meiner Ansicht nach existiert aber diese Generation der “Glockenbachviertel” oder “Prenzlauer Berg”-Eltern, und sie ist ja in vielen Dingen ähnlich “profillos” wie die Magazine, die auf sie als Zielgruppe zugeschnitten sind: Ständig hin- und hergerissen zwischen Antiautoritär und doch erziehen-müssend, zwischen Umhängetasche und dem gutbürgerlichen Traum von Haus mit Garten.

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Sveni April 19, 2009 um 22:05

Natürlich, ein Privilieg endlich mal wieder was Intellektuelles, Kritisches und zugleich Humorvolles zu lesen! Eine echt gelungene Seite, bin nur durch Ehrensenf hierhergelangt und bin sehr dankbar dafür!
Lg Sveni

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Traveller April 20, 2009 um 14:36

Es ist zwar uncool und irgendwie konservativ, aber es gibt Blätter, die haben schon lange ein gutes Konzept, klasse Autoren, und Recherche beschränkt sich dort nicht nur auf das Wikipedia-Suchfeld. Und das beste: Die Auflage steigt, trotz bösem Internet. Im ersten Quartal 2009 fast um fünf Prozent. Um welche WochenZEITung handelt es sich wohl?

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frei schnauze April 21, 2009 um 15:37

Ich fühle mich köstlich amüsiert… absolut lesenswerter (ja bis zum Schluss) Post mit herrlicher Wortwahl. Zu der Namenssache: ich hab zuerst an “Nido(er)kunft” gedacht * jedem die seine Assoziation, ne

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siR April 22, 2009 um 12:22

Wirklich guter Post, ich kann dem auch nur in allen Punkten zustimmen.

Bei Neon ist besonders auffällig, dass die Qualität sehr stark schwankt. Es gibt immer wieder Artikel, die wirklich interessant und lesenswert sind. Meistens sind das aber subjektive Texte, also irgendwelche Kommentare.

In der Regel habe ich bei den Neon Artikeln immer das Gefühl, dass sie erstens nur aus einer Bestandsaufnahme und aus keinem Resumee oder ähnlichem existieren und zweitens mit einem aufgesetzten “Wir-sind-eine-Generation” Gefühl aufgeblasen werden, bis die Substanz völlig verloren geht.
Eine typische Scheisshaus-Zeitschrift, imho!

Viel besser dagegen gefällt mir persönlich das SZ Magazin. Sicherlich ist da auch nicht jede Ausgabe ein Meisterwerk, meiner Meinung nach wird aber die Auswahl zwischen Unterhaltung und Information hier deutlich stilsicherer getroffen. Über die “Konsumtipps”, die dort auch immer wieder anzutreffen sind, kann ich gerade noch hinwegsehen… kann man nix machen!

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gabi von mondamo.de April 25, 2009 um 21:41

Ich bin gerade dabei an einem Magazin zu arbeiten und finde diesen Eintrag deswegen sehr hilfreich. Allerdings wird meine Auflage wohl kaum 50 Exemplare überschreiten – für mehr reicht mein Budget nicht – und vielleicht wird es auch nur eine Ausgabe geben – deswegen strenge ich mich umso mehr an, dass es ein qualitativ gutes Heft wird, worin man – so stell ich mir das vor – immer wieder gerne schmökert.
Damit das Magazin aber gut wird, brauche ich auch gute Autoren, die daran mitwirken wollen und vor allem auch Sinn an der Sache sehen – das Thema ist nämlich *Lebenslust*. “Magazin für Lebenslust” klingt vielleicht jetzt fast so – obwohl ich das noch nicht kannte! – wie das von die von die erwähnte Landlust. Aber wenn sich nicht gerade ein begeisterter Bauer, Gärtner oder Selbstversorger findet, wird der Inhalt des Lebenslustmagazins wohl eher Städter wie mich ansprechen. Hoffe ich ;D
wer mal schauen möchte: http://www.mondamo.de/lust
besten Gruß und genießt das Wetter und den Wind!
Gabi

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gabi von mondamo.de April 25, 2009 um 21:43

oh je, ist mein Beitrag jetzt gelöscht, verloren oder als spam eingestuft? hab ich was falsch gemacht? ;(

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gabi von mondamo.de November 2, 2009 um 00:03

also, das erste heft befindet sich gerade in der layoutphase, noch werden artikel aufgenommen. ach ja, und die auflagenhöhe hat sich inzwischen von 50 auf 1000 Stück (für den Anfang) gesteigert ;P

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freaky September 10, 2010 um 13:08

Also, nun ist die Zeitung eine Weile alt – es gibt sie immer noch. Mir gefällt sie.
Ich lese sie allerdings häufig auf der Toilette und brauche fast den gesamten Monat bis sich sie durch habe.

Einiges ist sehr billig gemacht, anderes wirklich interessant.
Ich erwarte keine Hilfe von der Zeitung – sie soll mich unterhalten , vielleicht mal ,
etwas neues zeigen, noch schlummernde Ideen wecken (egal ob Urlaub, Spielzeug, Ausflugsziele…usw.). Ansonsten kann ich unser Kind auch ohne die Zeitung erziehen.

Irgendwie fühle ich mich als Zielgruppe angesprochen (wir leben in Berlin, wir erziehen manchmal hü hott mäßig…und das Kind wird nicht durchgehend der Mund abgewischt). Man muß ja nicht immer alles teure nachkaufen was dort vorgestellt wird.

Naja, dem einen gefällts, der anderen nicht.

Ich glaube wir schließen mal ein Abo fürn Jahr.

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Anni flies the Love bomber Februar 3, 2011 um 00:34

also mir gefällt die Nido, und ich werde sie mir als abo holen. Über geschmack lässt sich halt streiten

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