Generation Kostenlos und die intellektuelle Finsternis

by Gunnar on 5. Mai 2009 · 4 comments

Weil die Debatte um Urheberrecht, Kostenlos-Kultur et cetera neulich hier auch Thema war, verlinke ich rasch zwischendurch zwei (relativ) aktuelle Beiträge mit sehr unterschiedlichen Standpunkten:

Im Netz der Piraten: “Die Ideologen eines »befreiten Wissens« mögen der Meinung sein, die elitäre »etablierte« Kunst könne so leicht durch das unlektorierte Mitteilungsbedürfnis der Nutzermassen ersetzt werden wie der professionelle Journalismus durch Jedermann-Reporter; YouTube-Filmchen seien ohnehin kurzweiliger als großes Kino. Welche intellektuelle Finsternis droht uns, wenn sie sich irren? Dem Heidelberger Appell ist deshalb uneingeschränkt zuzustimmen: Die Freiheit von Literatur, Kunst und Wissenschaft ist ein hohes Verfassungsgut. Zu dieser Freiheit gehört das Recht des Urhebers, nicht im Internet enteignet zu werden. Verlieren wir diese Freiheit, setzen wir unsere kulturelle Zukunft aufs Spiel.” [Quelle: Zeit.de]

Die Mär von der Generation Kostenlos: Es erscheint kurzfristig einfacher, gegen die eigenen Kunden zu wettern und so laut zu lamentieren, dass man hofft, die Politiker mögen mit schärferen Gesetzen zu Hilfe kommen, damit alles so bleibt wie es ist . Aber das Einzige, was man damit mittel- bis langfristig erreicht ist, einen unüberwindbaren Graben zwischen sich und seine Kunden zu ziehen, die zu recht eine tiefe Abneigung entwickeln. [Quelle: Netzwertig.com]

Ich kommentiere das nicht weiter, in my humble opinion greifen beide Standpunkte ein bisschen kurz. Aber zu dem Thema hat eh jeder seine Meinung, ist so ein klassisches Lager-Thema, wo man sich für ein Ufer entscheiden muss.

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