The Abgeordneter from Hell, Teil 3

by Gunnar on 19. Mai 2009 · 10 comments

Bernd Posselt plakat parodie

Bernd Posselt, Münchens laute Stimme an Brüssels Büffet

So, einen noch, dann höre ich auf, über die Plakate von Bernd Posselt (CSU) zu lästern, das hatte ich hier und hier ja schon ausreichend getan. Ahem. Aber das Bild rechts, das ich bei der Hopfen-Post gefunden habe, ist einfach zu schön: Offenbar haben ein paar findige Menschen, möglicherweise Ästheten wie ich, einige der Plakate von Bernd Posselt gehackt oder wie immer man das bei Plakaten nennt.

Wow. Gute Arbeit.

Aber ich will auch nicht verschweigen, dass der Herr Abgeordnete darauf ziemlich souverän reagierte, mit der Aussage, er gehe selten zu den Buffets der Lobbyisten, denn: “Die Pfunde, mit denen ich wuchere, habe ich mir ehrlich in bayerischen Wirtshäusern und Münchner Biergärten erarbeitet”

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lanze Mai 19, 2009 um 10:48

Über ihre Reihe “The Abgeordneter from Hell” könnt ich mich kaputt lachen.
Aber so schlecht das Orginalplakat auch ist, durch deine Texte ist mir der Mann echt sympatisch geworden. Wenn ich noch in Bayern leben würde und der gute Mann bei ner anderen Partei wäre ( obwohl, dat macht auch keinen Unterschied mehr) würde ich ihn ja fast wählen

mfg

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Peter Mai 19, 2009 um 11:41

Finde ich auch, vor allem die Antwort finde ich so schlagfertig dass eine gewisse Sympathie nicht mehr zu verleugnen ist. :-)

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Player1 Mai 19, 2009 um 11:51

Politiker gehören ja ganz nebenbei auch zu einer Personengruppe, die man nun wirklich – und sei es ausnahmsweise – eher nach ihrer inneren Schönheit beurteilen sollte. Ansonsten hat man dann irgendwann amerikanische Verhältnisse, wo manche Vorwahl aussieht wie ein John F. Kennedy Look-alike Contest.

Zugegebenermaßen ist das Beurteilen der inneren Werte allerdings dieses Jahr, nicht nur in München und nicht nur bei CDU/CSU, wirklich besonders schwierig. Europawahlplakate gleich ohne jede Aussage sind dieses Jahr offenbar der Trend der Saison. Ist ja aus Politikersicht irgendwie auch verständlich. Wenn man erst gar keine Aussage trifft, muss man sich erstens hinterher nicht rechtfertigen und zweitens kann sich niemand über den ja auch meist eher dürftigen Inhalt von Plakatstatements lustig machen.

Mich wird diese ‘Strategie’, durch die ich mich wirklich endgültig veralbert fühle, allerdings vermutlich zum wiederholten Male gleich ganz von der Wahl abhalten. Was aber leider auch keinen Verntwortlichen weiter stören wird.

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ALF Mai 19, 2009 um 15:09

Haben die das selbst gemacht. Werbung für lau. Plakate nachgebessert. Was will man mehr.

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siR Mai 19, 2009 um 18:43

Durchaus souverän ^^

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JBird Mai 19, 2009 um 21:52

Da ist der österreichische EU-Wahlkampf doch gleich viel spannender. Die FPÖ wirbt mit dem Kreuz in der Hand gegen den Beitritt Türkei und Israels(!!), was das Plakat “Abendland in Christenhand” noch um längen topt. Naja, wenigstens haben die Deppen sich damit in Österreich vollkommen ins Abseits geschossen(zumindest politisch, Stimmen werden sie wohl trotzdem noch genügend bekommen…).

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Drizzt Mai 20, 2009 um 01:58

Wenn schon eine Analogie aus der digitalen Welt für die Bearbeitung der Plakate, dann wäre das wohl Defacement, oder?

Grüße,
Drizzt

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hoschi Mai 20, 2009 um 12:38

Bernd Posselt aka Häuser Hans

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olaf Mai 20, 2009 um 18:48

Also zumindest “gemütlich” kommt er doch auf dem Plakat rüber, oder.
Würd mcih gar nicht wundern wenn das Plakat nicht besser ankommen würde als ein “echtes”.

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