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	<title>Kommentare zu: Dr. Burda und die armen Verleger</title>
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	<description>A hollow voice says &#34;fool&#34;.</description>
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		<title>Von: Der neue alte Journalismus</title>
		<link>http://kaliban.de/2009/06/ach-die-verleger/comment-page-1/#comment-32768</link>
		<dc:creator>Der neue alte Journalismus</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 08:51:36 +0000</pubDate>
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		<description>[...] abgesehen vielleicht von dem einen oder anderen Verweis auf doofe Produkte, kluge Worte oder offenen Wahnsinn. Oder sonstwelchen Anmerkungen. Hm, doch häufiger, als ich dachte. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] abgesehen vielleicht von dem einen oder anderen Verweis auf doofe Produkte, kluge Worte oder offenen Wahnsinn. Oder sonstwelchen Anmerkungen. Hm, doch häufiger, als ich dachte. [...]</p>
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		<title>Von: Gachmuret</title>
		<link>http://kaliban.de/2009/06/ach-die-verleger/comment-page-1/#comment-32305</link>
		<dc:creator>Gachmuret</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 17:09:20 +0000</pubDate>
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		<description>Da muß ich dem werten Kollegen vollumfänglich zustimmen.
Es ist eine Illusion zu glauben, ein Wegfall der Buchpreisbindung würde Preise senken - Schweden hat vor ca. 10 Jahren die Preisbindung abgeschafft. Mit dem Ergebnis, daß die Bücher heute, nach einer hübschen kleinen Marktbereinigung, die etliche kleine Händler dahingerafft hat, die Bücher heute deutlich teurer sind (was man im Übrigen von den deutschen Büchern nicht behaupten kann).
Die Preisbindung bewirkt, daß es egal ist, wo man ein Buch kauft - der Preis bleibt gleich. Dies hilft, ein dichtes Netz von Buchhandlungen und Verlagen zu erhalten. Insofern ist es selbstverständlich ein Gesetz, daß eine Branche (die man im Übrigen nicht allzu hoch hängen sollte - alleine Aldi Nord macht mehr Umsatz als die gesamte Buchbranche) schützt. Weil dies politisch und gesellschaftlich so gewollt ist, weil man der Meinung ist, Literatur seien eben doch keine Socken.

Und um dies noch abschließend hinzuzufügen: Keiner der hiesigen Buchhändler oder Verlage wäre derzeit &quot;systemrelevant&quot; genug, um auch nur einen Cent Unterstützung zu bekommen.
Ob die Big Player des US-amerikanischen Buch&quot;marktes&quot; nicht inzwischen too big to fail sind, steht auf einem anderen Blatt.

kurz:
Die Buchpreisbindung ist ein Schutzgesetz für Kreative, das weiterhin Sinn macht, weil es hilft, eine bunte, lebendige Buchhandels- und Verlagslandschaft samt daran hängender Kreativer zu erhalten.

Fragt mal einen Nicht-Bestseller-Schriftsteller, ob er auf die Künstlersozialkasse wirklich verzichten könnte...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da muß ich dem werten Kollegen vollumfänglich zustimmen.<br />
Es ist eine Illusion zu glauben, ein Wegfall der Buchpreisbindung würde Preise senken &#8211; Schweden hat vor ca. 10 Jahren die Preisbindung abgeschafft. Mit dem Ergebnis, daß die Bücher heute, nach einer hübschen kleinen Marktbereinigung, die etliche kleine Händler dahingerafft hat, die Bücher heute deutlich teurer sind (was man im Übrigen von den deutschen Büchern nicht behaupten kann).<br />
Die Preisbindung bewirkt, daß es egal ist, wo man ein Buch kauft &#8211; der Preis bleibt gleich. Dies hilft, ein dichtes Netz von Buchhandlungen und Verlagen zu erhalten. Insofern ist es selbstverständlich ein Gesetz, daß eine Branche (die man im Übrigen nicht allzu hoch hängen sollte &#8211; alleine Aldi Nord macht mehr Umsatz als die gesamte Buchbranche) schützt. Weil dies politisch und gesellschaftlich so gewollt ist, weil man der Meinung ist, Literatur seien eben doch keine Socken.</p>
<p>Und um dies noch abschließend hinzuzufügen: Keiner der hiesigen Buchhändler oder Verlage wäre derzeit &#8220;systemrelevant&#8221; genug, um auch nur einen Cent Unterstützung zu bekommen.<br />
Ob die Big Player des US-amerikanischen Buch&#8221;marktes&#8221; nicht inzwischen too big to fail sind, steht auf einem anderen Blatt.</p>
<p>kurz:<br />
Die Buchpreisbindung ist ein Schutzgesetz für Kreative, das weiterhin Sinn macht, weil es hilft, eine bunte, lebendige Buchhandels- und Verlagslandschaft samt daran hängender Kreativer zu erhalten.</p>
<p>Fragt mal einen Nicht-Bestseller-Schriftsteller, ob er auf die Künstlersozialkasse wirklich verzichten könnte&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Drizzt</title>
		<link>http://kaliban.de/2009/06/ach-die-verleger/comment-page-1/#comment-32303</link>
		<dc:creator>Drizzt</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 14:04:50 +0000</pubDate>
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		<description>Noch ein Link, den ich einfach mal unkommentiert hier poste: &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30650/1.html&quot; title=&quot;Auch du mein Sohn ... ähm ... Springer&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;auch bei Springer kann man zwecks Gewinnmaximierung sehr kreativ sein&lt;/a&gt;...

Grüße,
Drizzt</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Noch ein Link, den ich einfach mal unkommentiert hier poste: <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30650/1.html" title="Auch du mein Sohn ... ähm ... Springer" rel="nofollow">auch bei Springer kann man zwecks Gewinnmaximierung sehr kreativ sein</a>&#8230;</p>
<p>Grüße,<br />
Drizzt</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Styg</title>
		<link>http://kaliban.de/2009/06/ach-die-verleger/comment-page-1/#comment-32301</link>
		<dc:creator>Styg</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 13:40:45 +0000</pubDate>
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		<description>Als Geschäftsführer eines kleinen Buchverlags muss ich sagen, dass man die Buchpreisbindung nicht vorschnell verteufeln sollte. Sie hat nicht nur negative Seiten. Ein Wegfall würde auch nicht unbedingt günstigere Preise nach sich ziehen.

Betrachtet man ein Buch als reine Handelsware, wirkt die Preisbindung seltsam, zugegeben. Sieht man Bücher als schützenswertes Kulturgut dessen Vielfalt erhalten werden muss, dann macht die Preisbindung Sinn. Sie aufzuheben  würde bedeuten, die Qualität eines Buches anhand dessen Umsatzchancen zu bemessen. Die Preisbindung schützt kleinere Häuser, Nischen, Seltsames, Special Interest. Und es ist schon heute schwer genug, Kleinstauflagen (1000 Expl.) einigermaßen seriös finanziert auf den Markt zu bringen.

Ohne Buchpreisbindung würden die großen Ketten kleine Verlage und Buchhandlungen binnen kürzester Zeit dezimieren. Economy of Scale - eine große Handelskette kauft einen Bestseller mit 50%+x Einkaufskondition ein und gibt ihn dann mit knapper Marge als Lockangebot an den Endverbraucher ab. Der Verkaufspreis würde nur einen Bruchteil von dem der Buchhandlung um&#039;s Eck betragen. Die kann diese Preise nämlich niemals mitgehen. Aber: Die Kette verkauft nur den Bestseller, die Buchhandlung bietet ein breites Sortiment. Dieses Sortiment ist nur durch Querfinanzierung realisierbar, ohne den Umsatz von einzelnen erfolgreichen Produkten wäre das Angebot nicht möglich. 

Die Preise von Bestsellern könnten ohne Buchpreisbindung fallen, das ist korrekt. Aber: Die Preise für &quot;normale&quot; Bücher ohne Beststeller-Charakter würden steigen. Das zeigt ein Blick in die Schweiz, die ohne Not ihre Preisbindung abgeschafft hat. Bestseller sind günstiger, der Rest ist teils deutlich teurer, Buchhandlungen sterben, kleine Verlage sterben, es wird immer weniger veröffentlicht. Und marktbeherschend sind zwei große Ketten - die mittlerweile übrigens die Preise für Bestseller wieder deutlich angezogen haben ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Als Geschäftsführer eines kleinen Buchverlags muss ich sagen, dass man die Buchpreisbindung nicht vorschnell verteufeln sollte. Sie hat nicht nur negative Seiten. Ein Wegfall würde auch nicht unbedingt günstigere Preise nach sich ziehen.</p>
<p>Betrachtet man ein Buch als reine Handelsware, wirkt die Preisbindung seltsam, zugegeben. Sieht man Bücher als schützenswertes Kulturgut dessen Vielfalt erhalten werden muss, dann macht die Preisbindung Sinn. Sie aufzuheben  würde bedeuten, die Qualität eines Buches anhand dessen Umsatzchancen zu bemessen. Die Preisbindung schützt kleinere Häuser, Nischen, Seltsames, Special Interest. Und es ist schon heute schwer genug, Kleinstauflagen (1000 Expl.) einigermaßen seriös finanziert auf den Markt zu bringen.</p>
<p>Ohne Buchpreisbindung würden die großen Ketten kleine Verlage und Buchhandlungen binnen kürzester Zeit dezimieren. Economy of Scale &#8211; eine große Handelskette kauft einen Bestseller mit 50%+x Einkaufskondition ein und gibt ihn dann mit knapper Marge als Lockangebot an den Endverbraucher ab. Der Verkaufspreis würde nur einen Bruchteil von dem der Buchhandlung um&#8217;s Eck betragen. Die kann diese Preise nämlich niemals mitgehen. Aber: Die Kette verkauft nur den Bestseller, die Buchhandlung bietet ein breites Sortiment. Dieses Sortiment ist nur durch Querfinanzierung realisierbar, ohne den Umsatz von einzelnen erfolgreichen Produkten wäre das Angebot nicht möglich. </p>
<p>Die Preise von Bestsellern könnten ohne Buchpreisbindung fallen, das ist korrekt. Aber: Die Preise für &#8220;normale&#8221; Bücher ohne Beststeller-Charakter würden steigen. Das zeigt ein Blick in die Schweiz, die ohne Not ihre Preisbindung abgeschafft hat. Bestseller sind günstiger, der Rest ist teils deutlich teurer, Buchhandlungen sterben, kleine Verlage sterben, es wird immer weniger veröffentlicht. Und marktbeherschend sind zwei große Ketten &#8211; die mittlerweile übrigens die Preise für Bestseller wieder deutlich angezogen haben &#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Sebi_313</title>
		<link>http://kaliban.de/2009/06/ach-die-verleger/comment-page-1/#comment-32300</link>
		<dc:creator>Sebi_313</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 10:56:08 +0000</pubDate>
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		<description>Also mal ehrlich? Ich verstehe diese ganzen Forderungen nach Staatshilfe nicht. 
Ich meine, ich verstehe schon, dass sich natürlich jeder gerne vom Staat unter die Arme greifen lässt. Aber ich verstehe nicht, warum sich der Staat ständig auf sowas einlässt. 
Und das auch nur, wenn große Namen wie Opel, Quelle/Karstadt, Hypo, Holzmann oder jetzt Burda im Raum stehen und das fordern. 
Das erinnert mich an die ähnlich lächerliche Forderung von Bayernmanager Hoeneß, der die GEZ Gebühr zugunsten der Bundesligavereine erhöhen wollte. 

Ich bin immer noch der Meinung, der Staat sollte sich aus sowas raus halten und den Markt die Sache selbst regeln lassen. Sonst würden wir heute noch mit Pferdekutschen fahren. 
Wenn Burda mit der SuperIllu dicht macht, stehen Lisa, Laura und Lina bereits in den Startlöchern diese Lücke zu schließen. 
Wenn Quelle pleite geht, schaffen es andere kleine Online-Shops und regionale Einzelhändler vielleicht auch endlich mal, halbwegs profitable zu sein. 

Warum sollen wir alle für die Interessen einiger weniger zahlen?
Für mich geht das nur, weil die Politik da ohne ende am kummeln und korrumpieren ist. 

Und warum überhaupt, gibt es das Buchpreisbindungsgesetzt???
Noch so eine überflüssige Institution die nur zum Schutz der Verlage geschaffen wurde. Unfassbar für mich ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also mal ehrlich? Ich verstehe diese ganzen Forderungen nach Staatshilfe nicht.<br />
Ich meine, ich verstehe schon, dass sich natürlich jeder gerne vom Staat unter die Arme greifen lässt. Aber ich verstehe nicht, warum sich der Staat ständig auf sowas einlässt.<br />
Und das auch nur, wenn große Namen wie Opel, Quelle/Karstadt, Hypo, Holzmann oder jetzt Burda im Raum stehen und das fordern.<br />
Das erinnert mich an die ähnlich lächerliche Forderung von Bayernmanager Hoeneß, der die GEZ Gebühr zugunsten der Bundesligavereine erhöhen wollte. </p>
<p>Ich bin immer noch der Meinung, der Staat sollte sich aus sowas raus halten und den Markt die Sache selbst regeln lassen. Sonst würden wir heute noch mit Pferdekutschen fahren.<br />
Wenn Burda mit der SuperIllu dicht macht, stehen Lisa, Laura und Lina bereits in den Startlöchern diese Lücke zu schließen.<br />
Wenn Quelle pleite geht, schaffen es andere kleine Online-Shops und regionale Einzelhändler vielleicht auch endlich mal, halbwegs profitable zu sein. </p>
<p>Warum sollen wir alle für die Interessen einiger weniger zahlen?<br />
Für mich geht das nur, weil die Politik da ohne ende am kummeln und korrumpieren ist. </p>
<p>Und warum überhaupt, gibt es das Buchpreisbindungsgesetzt???<br />
Noch so eine überflüssige Institution die nur zum Schutz der Verlage geschaffen wurde. Unfassbar für mich &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Drizzt</title>
		<link>http://kaliban.de/2009/06/ach-die-verleger/comment-page-1/#comment-32293</link>
		<dc:creator>Drizzt</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 20:27:26 +0000</pubDate>
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		<description>Kleiner Nachtrag zum Thema: &lt;a href=&quot;http://netzpolitik.org/2009/hubert-burda-und-das-leistungsschutzrecht/&quot; title=&quot;Auswirkungen der von Burda geforderten Rechte&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;bei netzpolitik.org gibt&#039;s einen hübschen Artikel&lt;/a&gt;.

Grüße,
Drizzt</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kleiner Nachtrag zum Thema: <a href="http://netzpolitik.org/2009/hubert-burda-und-das-leistungsschutzrecht/" title="Auswirkungen der von Burda geforderten Rechte" rel="nofollow">bei netzpolitik.org gibt&#8217;s einen hübschen Artikel</a>.</p>
<p>Grüße,<br />
Drizzt</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Probefahrers Ponyhof</title>
		<link>http://kaliban.de/2009/06/ach-die-verleger/comment-page-1/#comment-32285</link>
		<dc:creator>Probefahrers Ponyhof</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 18:08:26 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Ratlose und enteignete Kulturvermittler und verselbstständigende Kulturproduzenten...&lt;/strong&gt;

Gestern unterhielt ich mich mit einer Presse-Agentur Kollegin über das kleine Projekt Zeitung 2.0, das ich bei DNAdigital angestupst habe und an dem ich grade eifrig schraube. So eifrig, daß ich von dem Thema Burda noch gar nichts mitbekommen hatte, ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ratlose und enteignete Kulturvermittler und verselbstständigende Kulturproduzenten&#8230;</strong></p>
<p>Gestern unterhielt ich mich mit einer Presse-Agentur Kollegin über das kleine Projekt Zeitung 2.0, das ich bei DNAdigital angestupst habe und an dem ich grade eifrig schraube. So eifrig, daß ich von dem Thema Burda noch gar nichts mitbekommen hatte, &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Drizzt</title>
		<link>http://kaliban.de/2009/06/ach-die-verleger/comment-page-1/#comment-32283</link>
		<dc:creator>Drizzt</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 12:26:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://kaliban.de/?p=7057#comment-32283</guid>
		<description>Sehe ich nicht ganz so, die meisten - insbesondere die größeren - Suchmaschinen arbeiten nach Methoden, die jedem bei ein wenig Beschäftigung mit der Materie halbwegs logisch erscheinen*, denn die haben von SEO auch nichts. Das vernichtet eher ihren Wert. Auf der anderen Seite muss sich meiner Meinung nach niemand wundern, wenn seine Seite im Nichts verschwindet, wenn er sämtliche Sachen mit Wert (wird heute gerne als »Content« bezeichnet) in irgendwelchen RIA-Formaten (ja, auch Webseiten die Dank AJAX nichts mehr anzeigen ohne aktiviertes ECMAScript sind nicht gerade förderlich) versteckt oder eine (formale) Seitenstruktur verwendet, die noch nicht mal den ersten und einfachsten Test des W3C-Validators überlebt. Im Endeffekt handelt es sich ja bei einer Suchmaschine um ein Programm, welches aus Inhalt, Struktur und Kontext versucht eine Relevanz zu einem Suchbegriff abzuleiten. Und auch wenn das diversen »Mediendesignern« nicht gefällt: die Struktur ist vorgegeben. Für die optische Aufbereitung gibt es andere Techniken, die eine Suchmaschine gar nicht anguckt.
Auch sehr beliebt um in der virtuellen Leere zu verschwinden: auf Klickstrecken und ähnlich inhaltsleeres Zeug** setzten. Dumm nur, dass das auch eine beliebte Technik von SE-Optimierungen war/ist und die Suchmaschinen auf so etwas meist gar nicht gut anspringen.

Aber um auf das Basis-Argument zurückzukommen: warum dann schon wieder nach Ver- und Geboten schreien? Das ist echt ein ganz übler Reflex (in Deutschland) bei allem und jedem sofort nach einem neuen Ver-/Gebot zu rufen. Das fängt bei PC-Spielen an, geht mit dem »rechtsfreien Raum Internet« weiter und hört den Forderungen aus der Verwerterindustrie noch lange nicht auf. Wäre es nicht schöner, wenn man sich mal konstruktiv und offen mit einer Sache auseinandersetzt? Aber nach gesetzlichen Regelungen rufen geht halt leichter.

Grüße,
Drizzt


* Kleine Anmerkung: d.h. nicht, dass es nicht Fehler in der Software hinter den Suchmaschinen gibt, die sich mittels SEO ausnutzen lassen.
** Ich will hier jetzt eigentlich nicht auf die Blogbar verweisen, aber das fällt verdammt schwer, wenn ich da an einige Webseiten von »Qualitätsmedien« denke.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehe ich nicht ganz so, die meisten &#8211; insbesondere die größeren &#8211; Suchmaschinen arbeiten nach Methoden, die jedem bei ein wenig Beschäftigung mit der Materie halbwegs logisch erscheinen*, denn die haben von SEO auch nichts. Das vernichtet eher ihren Wert. Auf der anderen Seite muss sich meiner Meinung nach niemand wundern, wenn seine Seite im Nichts verschwindet, wenn er sämtliche Sachen mit Wert (wird heute gerne als »Content« bezeichnet) in irgendwelchen RIA-Formaten (ja, auch Webseiten die Dank AJAX nichts mehr anzeigen ohne aktiviertes ECMAScript sind nicht gerade förderlich) versteckt oder eine (formale) Seitenstruktur verwendet, die noch nicht mal den ersten und einfachsten Test des W3C-Validators überlebt. Im Endeffekt handelt es sich ja bei einer Suchmaschine um ein Programm, welches aus Inhalt, Struktur und Kontext versucht eine Relevanz zu einem Suchbegriff abzuleiten. Und auch wenn das diversen »Mediendesignern« nicht gefällt: die Struktur ist vorgegeben. Für die optische Aufbereitung gibt es andere Techniken, die eine Suchmaschine gar nicht anguckt.<br />
Auch sehr beliebt um in der virtuellen Leere zu verschwinden: auf Klickstrecken und ähnlich inhaltsleeres Zeug** setzten. Dumm nur, dass das auch eine beliebte Technik von SE-Optimierungen war/ist und die Suchmaschinen auf so etwas meist gar nicht gut anspringen.</p>
<p>Aber um auf das Basis-Argument zurückzukommen: warum dann schon wieder nach Ver- und Geboten schreien? Das ist echt ein ganz übler Reflex (in Deutschland) bei allem und jedem sofort nach einem neuen Ver-/Gebot zu rufen. Das fängt bei PC-Spielen an, geht mit dem »rechtsfreien Raum Internet« weiter und hört den Forderungen aus der Verwerterindustrie noch lange nicht auf. Wäre es nicht schöner, wenn man sich mal konstruktiv und offen mit einer Sache auseinandersetzt? Aber nach gesetzlichen Regelungen rufen geht halt leichter.</p>
<p>Grüße,<br />
Drizzt</p>
<p>* Kleine Anmerkung: d.h. nicht, dass es nicht Fehler in der Software hinter den Suchmaschinen gibt, die sich mittels SEO ausnutzen lassen.<br />
** Ich will hier jetzt eigentlich nicht auf die Blogbar verweisen, aber das fällt verdammt schwer, wenn ich da an einige Webseiten von »Qualitätsmedien« denke.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Styg</title>
		<link>http://kaliban.de/2009/06/ach-die-verleger/comment-page-1/#comment-32282</link>
		<dc:creator>Styg</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 10:53:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://kaliban.de/?p=7057#comment-32282</guid>
		<description>Interessant in dem Zusammenhang ist auch, dass es z.B. die GameStar - zusammen mit vielen anderen Publikationen - in schönster Regelmäßigkeit auf den einschlägigen Seiten zum Download gibt. Hab&#039;sch mir mal eine runtergeladen. Jaja, ich kauf&#039; sie allesamt brav am Kiosk, keine Sorge. Alles piekfein eingescannt, teils sogar werbefrei. 
Habe ich mal rechercheriert als Herr Kaliban das Thema in einem früheren Blog-Beitrag angeschnitten hatte. 

Ein bisschen kriegt der Print die bei Musik- und Computerspielen herrschende Umsonst-Mentalität also auch ab. Die Wertschätzung ist nicht mehr da, man muss sich was einfallen lassen, Qualität liefern, flexibel sein. Letzteres ist Herr Burda wohl nicht. Denn er fordert Stillstand, zementiert durch die Gesetzgebung. Die Welt hat sich weitergedreht, würde ich sagen ...

Ich würde auch 10 Euro auf den Tisch legen, wenn mich eine Zeitschrift dafür einige Stunden unterhält und ich nicht das Gefühl habe, mit hingeschmiertem Füll-Content oder einer bestimmten Masche abgefertigt zu werden. Kino ist auch nicht günstiger.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Interessant in dem Zusammenhang ist auch, dass es z.B. die GameStar &#8211; zusammen mit vielen anderen Publikationen &#8211; in schönster Regelmäßigkeit auf den einschlägigen Seiten zum Download gibt. Hab&#8217;sch mir mal eine runtergeladen. Jaja, ich kauf&#8217; sie allesamt brav am Kiosk, keine Sorge. Alles piekfein eingescannt, teils sogar werbefrei.<br />
Habe ich mal rechercheriert als Herr Kaliban das Thema in einem früheren Blog-Beitrag angeschnitten hatte. </p>
<p>Ein bisschen kriegt der Print die bei Musik- und Computerspielen herrschende Umsonst-Mentalität also auch ab. Die Wertschätzung ist nicht mehr da, man muss sich was einfallen lassen, Qualität liefern, flexibel sein. Letzteres ist Herr Burda wohl nicht. Denn er fordert Stillstand, zementiert durch die Gesetzgebung. Die Welt hat sich weitergedreht, würde ich sagen &#8230;</p>
<p>Ich würde auch 10 Euro auf den Tisch legen, wenn mich eine Zeitschrift dafür einige Stunden unterhält und ich nicht das Gefühl habe, mit hingeschmiertem Füll-Content oder einer bestimmten Masche abgefertigt zu werden. Kino ist auch nicht günstiger.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Google vs Verleger &#8211; no-index als Experiment &#8212; ☠ Camp Ring2</title>
		<link>http://kaliban.de/2009/06/ach-die-verleger/comment-page-1/#comment-32281</link>
		<dc:creator>Google vs Verleger &#8211; no-index als Experiment &#8212; ☠ Camp Ring2</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 08:53:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://kaliban.de/?p=7057#comment-32281</guid>
		<description>[...] Thomas hat den schönsten hinkenden Vergleich, &#8220;Eintritt für Kioske&#8221; &#8211; herrlich; der Kaliban fragt sich &#8220;was denn in den Medienhäusern da so Schützenswertes produziert [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Thomas hat den schönsten hinkenden Vergleich, &#8220;Eintritt für Kioske&#8221; &#8211; herrlich; der Kaliban fragt sich &#8220;was denn in den Medienhäusern da so Schützenswertes produziert [...]</p>
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	</item>
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