Japaner, Milliarden und der Zug in die Schweiz

by Gunnar on 16. Juni 2009 · 18 comments

Sacht mal, was ist das da für eine komische Sache mit den japanischen Milliardenschmugglern, die der italienische Zoll gefasst hat? Kann mir das jemand erklären?

Da überlegt sich JEMAND, Wertpapiere im Wert von knapp 100 Milliarden Euro von Italien in die Schweiz zu schaffen. Das mit der Schweiz ist ja irgendwie logisch, da schafft man ja gerne Geld hin. Und dass die Papiere in Italien sind, nun, warum nicht? Italien liegt quasi an der Grenze Europas, hat unkontrollierbare Seegrenzen, korrupte Politiker und die Cosa Nostra. Aber was ist das für ein JEMAND? Als Einzelperson wäre er als Besitzer der Kohle reicher als Bill Gates und Dagobert Duck. Und selbst für eine Organisation wie katholische Kirche oder die Mafia (die laut Berichten von 2007 90 Milliarden Umsatz im Jahr macht) wären 100 Mrd. eine Menge Holz, die man nicht mal eben so in Wertpapieren anlegt. Und wenn es die Mafia wäre, warum vertraut man das Zeug zwei Japanern an? Die zudem offenbar nicht zu den gewieftesten Schmugglern gehören, denn die Idee, sich in einen (selten kontrollierten) Pendlerzug zu setzen, ist auch nur auf den ersten Blick schlau — natürlich fallen in einem Zug, wo Schaffner und Passagiere sich jeden Tag wiedertreffen, zwei fremde Asiaten um so sicherer auf.

Aber damit enden die Merkwürdigkeiten nicht: Der italienische Zoll, nicht eben für seine Konsequenz berühmt, schnappt die Burschen, obwohl die Ware immerhin in einem Geheimfach versteckt ist. Ein Tipp? SOLLTEN die Herren gar auffliegen? War das abgesprochen? Oder andersherum — war es abgesprochen, die auffälligen Japaner unbehelligt durchfahren zu lassen? Hat das vielleicht schon ein paar Mal geklappt, nur diesmal hatte ein japanophober Nachwuchszöllner Dienst, dem die Absprache nicht bekannt war? Wie dem auch sei — erst gelingt dem Zoll der spektakuläre Fang, dann verhört man die Japaner und… lässt sie laufen. Zack. Weg. Wären da nicht noch ein, zwei Dinge zu klären gewesen? Rätsel über Rätsel.

Und dann sind da ja noch die Wertpapiere — US-Staatsanleihen und Kennedy-Bonds mit Nennwert von 500 und 1000 Millionen Dollar, derlei Hochprozentiges wird normalerweise nur zwischen Banken direkt gehandelt. Oder zwischen Staaten. Aber auch große Banken oder Staaten dürften mit so hohen Summen normalerweise nicht hantieren. Und schon gar nicht in so dilettantischer Weise. Und überhaupt: Niemand scheint so recht zu wissen, was diese Kennedy-Bonds eigentlich sind. Und ob sie überhaupt echt sind. Man sollte doch denken, dass so hoch dotierte Wertpapiere irgendwo erfasst sind. Oder ist der ganze Kladderadatsch doch gefälscht, wäre ja nicht das erste Mal? Aber wenn ja, warum sagt dann nicht irgendwer Wichtiges, dass es so ist?

Und dann ist da noch die seltsame Stille der US-Medien, die das Thema nicht zu interessieren schien, obwohl es doch immerhin US-Wertpapiere sind, um die es da geht. Will da vielleicht ein Staat, sagen wir JAPAN, auf dem Schwarzmarkt seine US-Staatsanleihen loswerden, weil er befürchtet, die USA gingen demnächst pleite? Und die US-Behörden wissen das und zittern, wegen der Auswirkungen auf die Zinsen, und haben den US-Medien Stillschweigen abgerungen, während die CIA unterwegs ist, um die Zeugen umzubringen?

Ist das nicht überhaupt alles ein bisschen surreal? Hat nicht jemand von den Mitlesenden dazu eine hübsche Verschwörungstheorie?

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Konrad Juni 16, 2009 um 22:05

Ich behaupte die Illuminaten stecken dahinter… und Aiman Abdallah wird der Sache auf den Grund gehen!

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mightymib Juni 16, 2009 um 22:25

Die Japaner sollten nur von den ANDEREN Japanern mit dem Koffer voller Uran für Iran ablenken. Man verdeckte eine grosse geheime Operation mit einer noch grösseren geheimen Operation und lässt diese auffliegen. Ist doch logisch.

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el-flojo Juni 16, 2009 um 23:04

A propos Verschwörungstheorie. Fefe war erstaunlich ruhig zu dem Thema. Dann wird wohl er dahinterstecken. ;-)
Oder der Gärtner.
Im Zweifelsfall gibt’s ja noch den Mossad. :-D

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Groovechampion Juni 16, 2009 um 23:53

Kim Jong-Il will cashen und denkt, zwei Japaner könnten am wenigsten auf ihn zurückzuführen sein… clever! und schade um die gefälschten Papiere!

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hoschi Juni 17, 2009 um 00:22

Werden Wertpapiere hetzutage nicht digital gehandelt und übertragen ? man muss doch keine Blätter mit Aufdruck Wertpapier XY, 1 Mille Nennwert mit sich rumtragen. Gerade bei solchen Summen kann ich mir das gar nicht vorstellen und wenn, dann müssten das ja ganze Berge von Papier sein und nix was sich in einem Geheimfach schmuggeln liese.
Und was ist jetzt mit dem Geld ? Auch wenn das Verschleppen über die GRenze nicht so ganz legal ist, dürfte es wohl immer noch dem Besitzer gehören. Und wer das ist müsste sich doch leicht rausbekommen lassen. Der ital. Staat kann jetzt ja wohl kaum sich die Frechheit erlauben, dass Zeug einfach zu konfiszieren.
Vielleicht steckt sogar Herr P. von der C. dahinter? Man weiss es nicht. Ich bin wie 1 auch dafür, dass Aiman sich der Sache widmet. Mit seinem mystery-Blaulicht und dem “Experten”-Team wird er in seinem geheimen Kellergeölbe schnell die Wahrheit ans Licht bringen.

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Styg Juni 17, 2009 um 00:43

Da keine Menschen gestorben sind oder zumindest C-Promis kopulierend erwischt wurden, interessiert das die Nachrichten wohl nicht. Zu wenig Blut und Titten.

@hoschi: In ein Land eingeführte Finanzmittel müssen bei Einreise ab einem gewissen Schwellenwert angegeben werden. Besteht ja immerhin Verdunklungsgefahr, denn ansonsten wäre der Kram mit Sicherheit auf nachvollziehbarem Weg in die Schweiz gebracht worden. Wird man erwischt, drückt man einen nicht unerheblichen Batzen davon ab. Bei der Summe dürfte das eine recht – hell yeah! – anständige Summe sein.

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Mike Hartmann Juni 17, 2009 um 08:07

Das Geld stammt aus dem Budget der Mondlandung, die ja bekanntlich nicht stattgefunden hat.

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Onkel Mike Juni 17, 2009 um 08:16

Italien hat Japan gekauft und Giovanni war das erste Mal als Kontrolleur eingesetzt. Dumm gelaufen, wir sollten da auch nicht mehr so viel drüber reden.

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PhanThomas Juni 17, 2009 um 09:22

Keine Theorien parat. Offenbar hat der CIA aber auch ein paar deutsche Journalisten umgebracht oder bedroht. Man liest erstaunlich wenig in den Medien, was in Anbetracht der gigantischen Werte irgendwie fast so so seltsam ist wie die Verwendung von japanischem Bauernvolk zum Transfer. Hm.

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Porter Juni 17, 2009 um 09:58

Verschwörungstheorie? da müsst ihr bei infokrieg.tv nachgucken ^^ vonwegen Weltbank/Rockefeller/Rothschild/Federal Reserve/New World Order blub ^^

hier ein paar hundert Milliarden da ein paar hundert Miliarden, zur Zeit läuft doch unter der Milliarden Granze gar nichts mehr, und so wie damit rumgeworfen wird könnte man denken dass das doch auch nur peanuts Beträge für Staat und Banken sind… eigentlich ist alles Verschuldet aber trotzdem ist Geld da?! -_-

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Matthias Juni 17, 2009 um 10:43

Das waren halt einfach irgendwelche Abgesandte von Real Madrid… nichts ungewöhnliches.

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Yukiru Juni 17, 2009 um 11:07

“Die beiden Japaner haben die kostbare Fracht wahrscheinlich am 2. Juni nachmittags oder am Vormittag des 3. Juni in Mailand entgegen genommen.”

2 & 3 = 23

Ganz klar bewiesen: Illuminati.
Die wollten mit dem Geld den Vatikan kaufen, den Papst durch einen Doppelgänger ersetzen und klammheimlich die nicht gefundenen Massenvernichtungswaffen von Saddam Hussein in die USA abtransportieren.
Da auf den Waffen noch der Stempel von Saddam draufklebt, werden alle denken, dass die Regierung der USA die Waffen doch gefunden hätte und sie für einen globalen Konflikt bereithalten würde.
Zum Glück wurde dieser Skandal rechtzeitig von Italien verhindert.

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siR Juni 17, 2009 um 12:20

Da wird sich jemand demnächst ein paar besonders teure Faceliftings leisten können!!

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m.bay Juni 17, 2009 um 14:20

Nette Story. Da der japanische Geheimdienst zusammen mit dem BND nicht zu den hellsten der Welt gehört, schließe ich das mal keck aus. Viel eher hat man den guten Herren einen Koffer in alter Spammail-Manier angedreht (“Bringen Sie das bitte meinem Cousin in der Schweiz – ich kann ja nicht – und nehmen Sie sich als kleines Trinkgeld einen oder zwei Scheine daraus.”) und da die das wohl glaubhaft vermittelt haben, wurden die auch gleich wieder laufen gelassen.

Und das Geld? Äh … Waffenhandel oder so.

Vielleicht hatten diese Spam-Mail-Versender aber auch eigentlich immer Recht mit diesen Gewinnspielangeboten.

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