Überleben, wenn die Zombies kommen

by Gunnar on 23. Juni 2009 · 47 comments

zombieWann immer ich ein neues Gebäude betrete, schaue ich mir an, wie die Fluchtwege sind, ob man die Türen blockieren kann, ob Geräte in der Nähe sind, die man als Waffen verwenden kann. Ich schaue nach allem, was meine Überlebenschance im Falle eines Zombieangriffs erhöht. Manchmal gehe ich im Kopf mögliche Anti-Zombiemaßnahmen durch. Vorläufige Erkenntnisse: Flughäfen sind oft Todesfallen, Hotels generell zu offen gebaut, das IDG-Hauptgebäude hält eine Belagerung sicher eine Weile durch. Vermutlich hat der Architekt deshalb die Treppenhäuser zu eng geplant.

Uh. Das macht ihr sicher alle so, oder? Kann ja auch so schnell was passieren. Besser, man ist vorbereitet. Gewappnet. Präpariert. Gerüstet. Weiß Bescheid. Kennt die Tricks.

Ich meine, jeder macht sich Gedanken über Zombies, nehme ich an. Zumindest aber ein substanzieller Teil der Wikipedia-Befüller und Onlinecommunitybenutzer. Ist offenbar eine Art kulturelles Phänomen. Bringt der Zombie an sich irgendwelche uralten Saiten in uns zum Schwingen, erinnert sich unser Stammhirn an das Leben im Kral, wo die Medizinmänner an jedem ungeraden Dienstag Menschen in Zombies und Zombies in Anwälte verwandelt haben?

Oder sehnt sich der getriebene Bewohner der allzu komplexen und mit Fallstricken durchsetzen modernen Welt einfach unbewusst nach einem infizierenden Biss eines Zombies und dem dann folgenden Unleben ohne Verantwortung, Stress und Steuererklärungen?

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