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	<title>Kommentare zu: Die Idiotie der Generation Kugelschreiber</title>
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	<description>A hollow voice says &#34;fool&#34;.</description>
	<lastBuildDate>Sat, 11 Feb 2012 19:31:06 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Christoph72</title>
		<link>http://kaliban.de/2009/07/die-idiotie-der-generation-kugelschreiber/comment-page-1/#comment-32485</link>
		<dc:creator>Christoph72</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 07:47:43 +0000</pubDate>
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		<description>...der Schlußgag war gut! ;-)

Stimmt natürlich, daß Äußerungen von Ministern und Fraktionschefs grundsätzlich mal Parteilinie sind, und wenn nicht, daß man es dann an den Schlagzeilen des Folgetages merkt. Ich würde jetzt aber den Fraktionschef der Grünen in der Bremer Bürgerschaft nicht auf den Level eines (Bundes-)Ministers heben, obwohl er formal natürlich Landesfraktionschef ist.

Bleibt das Problem, daß man wirklich nicht weiß, wen man wählen soll, weil es einfach so viele dumme Äußerungen aus jeder Partei zu so vielen wichtigen Themen gibt, daß es schon eine hohe Verantwortung ist, das kleinste Übel erst einmal zu erkennen und dann (aus-)zu wählen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;der Schlußgag war gut! ;-)</p>
<p>Stimmt natürlich, daß Äußerungen von Ministern und Fraktionschefs grundsätzlich mal Parteilinie sind, und wenn nicht, daß man es dann an den Schlagzeilen des Folgetages merkt. Ich würde jetzt aber den Fraktionschef der Grünen in der Bremer Bürgerschaft nicht auf den Level eines (Bundes-)Ministers heben, obwohl er formal natürlich Landesfraktionschef ist.</p>
<p>Bleibt das Problem, daß man wirklich nicht weiß, wen man wählen soll, weil es einfach so viele dumme Äußerungen aus jeder Partei zu so vielen wichtigen Themen gibt, daß es schon eine hohe Verantwortung ist, das kleinste Übel erst einmal zu erkennen und dann (aus-)zu wählen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Michael Schropp</title>
		<link>http://kaliban.de/2009/07/die-idiotie-der-generation-kugelschreiber/comment-page-1/#comment-33972</link>
		<dc:creator>Michael Schropp</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 17:19:59 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;span class=&quot;topsy_trackback_comment&quot;&gt;&lt;span class=&quot;topsy_twitter_username&quot;&gt;&lt;span class=&quot;topsy_trackback_content&quot;&gt;Generation Kugelschreiber: http://bit.ly/28hCcV&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><span class="topsy_trackback_comment"><span class="topsy_twitter_username"><span class="topsy_trackback_content">Generation Kugelschreiber: <a href="http://bit.ly/28hCcV" rel="nofollow">http://bit.ly/28hCcV</a></span></span></span></p>
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	<item>
		<title>Von: Jürgen F.</title>
		<link>http://kaliban.de/2009/07/die-idiotie-der-generation-kugelschreiber/comment-page-1/#comment-32484</link>
		<dc:creator>Jürgen F.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 16:43:55 +0000</pubDate>
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		<description>@Garuchmet:
 
ok, hast recht, war schon keulig, aber das Thema &quot;reizt&quot; mich eben - bin halt auch nur ein Mensch. Wenn auch nur ein kleiner. ;-)
 
Wenn Du mir aber unterstellst, ich würde Enttäuschungen vermeiden wollen, mich in eine Kuschelecke zurtückziehen wollen, irrst du Dich. Ich denke nur, dass die Leute, die so stark auf die Power von Web2.0 bauen, eben &quot;enttäuschtER&quot; sind als ich, wenn sie merken, dass sie die ganze Diskussion am Ende doch sehr einseitig geführt haben und sich eben nicht soviel bewegt hat, wie sie sich erhofft haben.  (Wie gesagt, da finde ich es konstruktiver wählen zu gehen, um so gwisse Leute abzustrafen. Letzten Endes können alle anderen, die jetzt auf die Politik schimpfen, es auch nicht groß anders machen - realistisch betrachtet.)
 
Und ich meine auch nicht, dass man sich NICHT mit der Sache beschäftigen soll. Aus gewissen Gründen ist das Vorgehen gewisser Politiker natürlich fragwürdig und problematisch, dass muss man diskutieren - keine Frage. Ich denke nur, dass diese einseitige Web-Diskussion, bzw. die Wahl der Mittel letztendlich zu einer Verzerrung der (Selbst-)Wahrnehmung führt, weil sie sowieso am falschen Ort geführt wird und die eigentlich wichtigen Dinge ignoriert, verkannt oder gar nicht wahrgenommen werden.

Egal - hätte sowieso besser nichts zu der Sache getippt. Kostet alles nur wertvolle Lebenszeit und hält vom arbeiten ab. Eine richtige Diktatur oder ähnliches wird&#039;s in Deutschland nicht mehr geben, allein deshalb, weil so viele Leuts schlicht zu egoistisch und selbstbezogen sind. Wer von uns selbstbestimmten Individuen könnte sich denn heute noch einem Führer unterordnen? ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Garuchmet:</p>
<p>ok, hast recht, war schon keulig, aber das Thema &#8220;reizt&#8221; mich eben &#8211; bin halt auch nur ein Mensch. Wenn auch nur ein kleiner. ;-)</p>
<p>Wenn Du mir aber unterstellst, ich würde Enttäuschungen vermeiden wollen, mich in eine Kuschelecke zurtückziehen wollen, irrst du Dich. Ich denke nur, dass die Leute, die so stark auf die Power von Web2.0 bauen, eben &#8220;enttäuschtER&#8221; sind als ich, wenn sie merken, dass sie die ganze Diskussion am Ende doch sehr einseitig geführt haben und sich eben nicht soviel bewegt hat, wie sie sich erhofft haben.  (Wie gesagt, da finde ich es konstruktiver wählen zu gehen, um so gwisse Leute abzustrafen. Letzten Endes können alle anderen, die jetzt auf die Politik schimpfen, es auch nicht groß anders machen &#8211; realistisch betrachtet.)</p>
<p>Und ich meine auch nicht, dass man sich NICHT mit der Sache beschäftigen soll. Aus gewissen Gründen ist das Vorgehen gewisser Politiker natürlich fragwürdig und problematisch, dass muss man diskutieren &#8211; keine Frage. Ich denke nur, dass diese einseitige Web-Diskussion, bzw. die Wahl der Mittel letztendlich zu einer Verzerrung der (Selbst-)Wahrnehmung führt, weil sie sowieso am falschen Ort geführt wird und die eigentlich wichtigen Dinge ignoriert, verkannt oder gar nicht wahrgenommen werden.</p>
<p>Egal &#8211; hätte sowieso besser nichts zu der Sache getippt. Kostet alles nur wertvolle Lebenszeit und hält vom arbeiten ab. Eine richtige Diktatur oder ähnliches wird&#8217;s in Deutschland nicht mehr geben, allein deshalb, weil so viele Leuts schlicht zu egoistisch und selbstbezogen sind. Wer von uns selbstbestimmten Individuen könnte sich denn heute noch einem Führer unterordnen? ;-)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Gunnar</title>
		<link>http://kaliban.de/2009/07/die-idiotie-der-generation-kugelschreiber/comment-page-1/#comment-32483</link>
		<dc:creator>Gunnar</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 11:31:05 +0000</pubDate>
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		<description>Das sehe ich anders -- Pragmatismus hin oder her, jede Partei hat die Repräsentanten, die sie sich selber ausgesucht hat. Und auch wenn es amokhafte Alleingänge von eitlen Provinzfürsten gibt, ein nicht unwesentlicher Teil der Kommunikation von Funktionsträgern ist entweder abgestimmt oder entspricht zumindest der Stimmungslage einer parteiinternen Gruppierung.

Wenn ich bei Äußerungen von Innenministern, Bundesvorständen und Fraktionschefs immer annehmen muss, das sei jetzt möglicherweise nicht Parteilinie, dann bleibt mir außer den Programmen kaum noch was, worauf ich eine Wahlentscheidung stützen kann.

Außerdem: Hey, ich wähle seit vielen Jahren grün -- trotz Claudia Roth ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das sehe ich anders &#8212; Pragmatismus hin oder her, jede Partei hat die Repräsentanten, die sie sich selber ausgesucht hat. Und auch wenn es amokhafte Alleingänge von eitlen Provinzfürsten gibt, ein nicht unwesentlicher Teil der Kommunikation von Funktionsträgern ist entweder abgestimmt oder entspricht zumindest der Stimmungslage einer parteiinternen Gruppierung.</p>
<p>Wenn ich bei Äußerungen von Innenministern, Bundesvorständen und Fraktionschefs immer annehmen muss, das sei jetzt möglicherweise nicht Parteilinie, dann bleibt mir außer den Programmen kaum noch was, worauf ich eine Wahlentscheidung stützen kann.</p>
<p>Außerdem: Hey, ich wähle seit vielen Jahren grün &#8212; trotz Claudia Roth ;-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christoph72</title>
		<link>http://kaliban.de/2009/07/die-idiotie-der-generation-kugelschreiber/comment-page-1/#comment-32482</link>
		<dc:creator>Christoph72</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 09:37:32 +0000</pubDate>
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		<description>Problematischerweise ist es keine sinnvolle Option, jede Partei nicht mehr für wählbar und insgesamt für &quot;total bekloppt&quot; zu halten, die irgendeinen Typen in ihren Reihen hat, der ohne nachzudenken und Ahnung zu haben etwas Dummes zu irgendeinem Thema sagt oder schreibt. Dann wären nämlich seit Jahrzehnten alle Parteien ohne Ausnahme unwählbar. Abgesehen davon, daß diese Vorwürfe in der Masse auch ein bißchen arrogant wirken könnten, weil man umgekehrt sich dem Vorwurf aussetzt, keine Ahnung davon zu haben, was realistisch in der Politik machbar ist und was nicht und daß auch der beste, sorgfältigste Super-Volksvertreter nur auf die Art &quot;drei kleine Schritte vor und dann wieder zwei zurück&quot; vorankommt. Insofern muß ich dem dankenswerterweise zitierten Jürgen Frey schon auch zustimmen - und aus schlechter Erfahrung gleich überdeutlich dazusagen, daß ich gegen &quot;Netzsperren&quot; und quasi &quot;für&quot; &quot;Killerspiele&quot; bin...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Problematischerweise ist es keine sinnvolle Option, jede Partei nicht mehr für wählbar und insgesamt für &#8220;total bekloppt&#8221; zu halten, die irgendeinen Typen in ihren Reihen hat, der ohne nachzudenken und Ahnung zu haben etwas Dummes zu irgendeinem Thema sagt oder schreibt. Dann wären nämlich seit Jahrzehnten alle Parteien ohne Ausnahme unwählbar. Abgesehen davon, daß diese Vorwürfe in der Masse auch ein bißchen arrogant wirken könnten, weil man umgekehrt sich dem Vorwurf aussetzt, keine Ahnung davon zu haben, was realistisch in der Politik machbar ist und was nicht und daß auch der beste, sorgfältigste Super-Volksvertreter nur auf die Art &#8220;drei kleine Schritte vor und dann wieder zwei zurück&#8221; vorankommt. Insofern muß ich dem dankenswerterweise zitierten Jürgen Frey schon auch zustimmen &#8211; und aus schlechter Erfahrung gleich überdeutlich dazusagen, daß ich gegen &#8220;Netzsperren&#8221; und quasi &#8220;für&#8221; &#8220;Killerspiele&#8221; bin&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Player1</title>
		<link>http://kaliban.de/2009/07/die-idiotie-der-generation-kugelschreiber/comment-page-1/#comment-32481</link>
		<dc:creator>Player1</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 09:10:58 +0000</pubDate>
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		<description>War auch eher abstrakt gemeint, nicht direkt auf das Thema bezogen. Sozusagen eher eine ungebetene &#039;Wehret den Anfängen&#039;-Mahnung. 

Über die beschriebene Art der Urteilsbildung kommt man jedenfalls meiner Meinung nach, ohne es zu wollen und schneller als einem lieb ist dazu, dass dann wirklich irgendwann Elterngeld, Steuerprogression und die Absetzbarkeit von Videospielkonsolen die Wahlentscheidung bestimmen. 

Jedenfalls wenn man nur noch so auf die Welt blickt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>War auch eher abstrakt gemeint, nicht direkt auf das Thema bezogen. Sozusagen eher eine ungebetene &#8216;Wehret den Anfängen&#8217;-Mahnung. </p>
<p>Über die beschriebene Art der Urteilsbildung kommt man jedenfalls meiner Meinung nach, ohne es zu wollen und schneller als einem lieb ist dazu, dass dann wirklich irgendwann Elterngeld, Steuerprogression und die Absetzbarkeit von Videospielkonsolen die Wahlentscheidung bestimmen. </p>
<p>Jedenfalls wenn man nur noch so auf die Welt blickt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Gunnar</title>
		<link>http://kaliban.de/2009/07/die-idiotie-der-generation-kugelschreiber/comment-page-1/#comment-32480</link>
		<dc:creator>Gunnar</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 08:45:16 +0000</pubDate>
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		<description>Nee, das sind zwei ganz unterschiedliche Dinge -- das ganze netzpolitische ist für mich wie für die meisten anderen eine Frage des Interesses, nicht der Interessen: Mir persönlich sind Sperren und Verbote und Überwachungsversuche letztendlich Wurscht, ich komme schon zu den Dingen, die ich haben will und ich bin freiwillig so sichtbar in Google und sozialen Netzwerken, dass eine Kamera in meinem Badezimmer kaum eine Steigerung wäre.

Würde ich mein Kreuz nach Eigennutz machen, ginge es eher um Dinge wie Elterngeld, Steuerprogression und die Absetzbarkeit von Videospielkonsolen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nee, das sind zwei ganz unterschiedliche Dinge &#8212; das ganze netzpolitische ist für mich wie für die meisten anderen eine Frage des Interesses, nicht der Interessen: Mir persönlich sind Sperren und Verbote und Überwachungsversuche letztendlich Wurscht, ich komme schon zu den Dingen, die ich haben will und ich bin freiwillig so sichtbar in Google und sozialen Netzwerken, dass eine Kamera in meinem Badezimmer kaum eine Steigerung wäre.</p>
<p>Würde ich mein Kreuz nach Eigennutz machen, ginge es eher um Dinge wie Elterngeld, Steuerprogression und die Absetzbarkeit von Videospielkonsolen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Player1</title>
		<link>http://kaliban.de/2009/07/die-idiotie-der-generation-kugelschreiber/comment-page-1/#comment-32479</link>
		<dc:creator>Player1</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 08:21:25 +0000</pubDate>
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		<description>@Gunnar

&lt;em&gt;&#039;Die Finanzpolitik eines Steinbrück oder die China-Strategie einer Merkel kann ich nur mäßig qualifiziert beurteilen, aber ob der Matthias Güldner oder der Joachim Herrmann arrogante Idioten sind, die sich nicht mal die Mühe gemacht haben, zu versuchen nachzuvollziehen, was andere Generationen so denken, das sehe ich sehr deutlich nach ein paar Zeilen Text oder einer kurzen Rede.&#039;&lt;/em&gt;

Nachvollziehbar, man muss dabei nur höllisch aufpassen, politische Einschätzungen und Entscheidungen nicht nur noch nach eigenen Interessen zu treffen. Im Extremfall führt das dann dazu, dass man - wie so viele Menschen - das Kreuzchen immer da macht, wo man sich - ohne weitere Rücksicht auf das große Ganze - am meisten für sich (oder das eigene Konto) verspricht. 

Insofern lohnt es sich durchaus, sich auch und gerade mit den schwierigen Themen zu beschäftigen.

Ohne Frage anstrengend und immer mal wieder vielleicht auch unangenehm, wenn dann Dinge mal nicht ins eigene Weltbild passen. Aber vielleicht ist das sogar wichtiger als sich die meist ohnehin ziemlich feststehende Meinung zu Dingen, die einen persönlich betreffen, immer wieder selbst zu bestätigen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Gunnar</p>
<p><em>&#8216;Die Finanzpolitik eines Steinbrück oder die China-Strategie einer Merkel kann ich nur mäßig qualifiziert beurteilen, aber ob der Matthias Güldner oder der Joachim Herrmann arrogante Idioten sind, die sich nicht mal die Mühe gemacht haben, zu versuchen nachzuvollziehen, was andere Generationen so denken, das sehe ich sehr deutlich nach ein paar Zeilen Text oder einer kurzen Rede.&#8217;</em></p>
<p>Nachvollziehbar, man muss dabei nur höllisch aufpassen, politische Einschätzungen und Entscheidungen nicht nur noch nach eigenen Interessen zu treffen. Im Extremfall führt das dann dazu, dass man &#8211; wie so viele Menschen &#8211; das Kreuzchen immer da macht, wo man sich &#8211; ohne weitere Rücksicht auf das große Ganze &#8211; am meisten für sich (oder das eigene Konto) verspricht. </p>
<p>Insofern lohnt es sich durchaus, sich auch und gerade mit den schwierigen Themen zu beschäftigen.</p>
<p>Ohne Frage anstrengend und immer mal wieder vielleicht auch unangenehm, wenn dann Dinge mal nicht ins eigene Weltbild passen. Aber vielleicht ist das sogar wichtiger als sich die meist ohnehin ziemlich feststehende Meinung zu Dingen, die einen persönlich betreffen, immer wieder selbst zu bestätigen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gachmuret</title>
		<link>http://kaliban.de/2009/07/die-idiotie-der-generation-kugelschreiber/comment-page-1/#comment-32478</link>
		<dc:creator>Gachmuret</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 05:01:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://kaliban.de/?p=7298#comment-32478</guid>
		<description>Nun,

wer polemisiert, sollte auch ein bißchen Polemik wegstecken, ohne nun gleich wieder die große Keule rauszuholen.
Natürlich ist der von Dir vorgeschlagene Weg eine feine Sache, um Enttäuschungen zu vermeiden. Das könnte man übrigens noch weiter treiben: Wer sich erst gar nicht mit dem ganzen Zeug beschäftigt, also zu der Überzeugung gelangt ist, so klein und unbedeutend zu sein, daß er gar keinen Einfluß hat - der wird nicht mal mehr ein wenig enttäuscht. Hat allerdings auch nichts bewegt.
Und hier sind wir beim Punkt: &quot;Die Gesellschaft&quot; und &quot;die Demokratie&quot; sind immer wir. Ist immer jeder einzelne. Denn wie soll sich eine Gesellschaft schließlich sonst definieren, wenn nicht durch ihre Mitglieder? 
Ja, mag sein, daß Online-Petitionen und tausende Blog-Beiträge nichts bringen werden. Ja, mag sein, daß sich viele zu wichtig nehmen. 
Aber:
Noch keine gesellschaftliche Veränderung  ist ohne das Engagement Einzelner eingetreten (Viele kleine Leute an vielen kleinen Orte, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern, weiß ein afrikanisches Sprichwort).
Und:
Wer heute unten ist, muß dies nicht zwangsläufig auch morgen noch sein.
Zum Schluß noch dies:
Wahlen und Politiker sind auch nicht alles. Wer nicht gewählt wird, ist deswegen noch lange nicht ohne Einfluß. Manchmal bringt übrigens konsequentes, ausdauerndes Krachmachen etwas (siehe Bombodrom - mit nem Kreuzchen bei der Wahl wären die Pläne wohl nicht vom Tisch gewesen).
Also, allein die Tatsache, daß es Menschen gibt, die sich nicht ihre Kuschelecke zurückziehen, sich ihre Meinung bilden und dann ein Kreuzchen machen, weil sie meinen, mehr eh nicht tun zu können, macht sie nicht zu naiven Illusionisten. Und das hat im Übrigen rein gar nichts mit dem Internet zu tun, sondern ist eine ganz grundlegende Frage, wie man seine Rolle als Staatsbürger definiert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun,</p>
<p>wer polemisiert, sollte auch ein bißchen Polemik wegstecken, ohne nun gleich wieder die große Keule rauszuholen.<br />
Natürlich ist der von Dir vorgeschlagene Weg eine feine Sache, um Enttäuschungen zu vermeiden. Das könnte man übrigens noch weiter treiben: Wer sich erst gar nicht mit dem ganzen Zeug beschäftigt, also zu der Überzeugung gelangt ist, so klein und unbedeutend zu sein, daß er gar keinen Einfluß hat &#8211; der wird nicht mal mehr ein wenig enttäuscht. Hat allerdings auch nichts bewegt.<br />
Und hier sind wir beim Punkt: &#8220;Die Gesellschaft&#8221; und &#8220;die Demokratie&#8221; sind immer wir. Ist immer jeder einzelne. Denn wie soll sich eine Gesellschaft schließlich sonst definieren, wenn nicht durch ihre Mitglieder?<br />
Ja, mag sein, daß Online-Petitionen und tausende Blog-Beiträge nichts bringen werden. Ja, mag sein, daß sich viele zu wichtig nehmen.<br />
Aber:<br />
Noch keine gesellschaftliche Veränderung  ist ohne das Engagement Einzelner eingetreten (Viele kleine Leute an vielen kleinen Orte, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern, weiß ein afrikanisches Sprichwort).<br />
Und:<br />
Wer heute unten ist, muß dies nicht zwangsläufig auch morgen noch sein.<br />
Zum Schluß noch dies:<br />
Wahlen und Politiker sind auch nicht alles. Wer nicht gewählt wird, ist deswegen noch lange nicht ohne Einfluß. Manchmal bringt übrigens konsequentes, ausdauerndes Krachmachen etwas (siehe Bombodrom &#8211; mit nem Kreuzchen bei der Wahl wären die Pläne wohl nicht vom Tisch gewesen).<br />
Also, allein die Tatsache, daß es Menschen gibt, die sich nicht ihre Kuschelecke zurückziehen, sich ihre Meinung bilden und dann ein Kreuzchen machen, weil sie meinen, mehr eh nicht tun zu können, macht sie nicht zu naiven Illusionisten. Und das hat im Übrigen rein gar nichts mit dem Internet zu tun, sondern ist eine ganz grundlegende Frage, wie man seine Rolle als Staatsbürger definiert.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jürgen F.</title>
		<link>http://kaliban.de/2009/07/die-idiotie-der-generation-kugelschreiber/comment-page-1/#comment-32477</link>
		<dc:creator>Jürgen F.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 00:27:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://kaliban.de/?p=7298#comment-32477</guid>
		<description>@Ellenn:

Woher willst Du denn wissen, was ich an Fakten und Ideen zu dieser Sache zur Kennntis nehme, bzw. schon genommen habe? Vielleicht habe ich nur eine andere Sicht oder Einschätzung der Dinge. Die darf ich doch haben, oder? Von wegen Demokratie, freie Meinung und so.

Aber egal, stimmt schon: natürlich bin ich nur ein kleiner Untertan oder etwas netter formuliert: ein ganz kleiner Teil dieser großen Gesellschaft. Genau wie Du, bzw. wir alle. Ob man sich diesen Umstand nun schöntwittert, durch eine &quot;interessante&quot; Facebook-Seite aufzuwerten versucht oder sich mit seinem breiten Fachwissen über die virtuelle Welt in Foren zum &quot;Experten&quot; stilisiert - es ändert letztendlich nichts an der Tatsache, dass die meisten von uns eben nicht so wichtig sind, wie sie gerne wären und nicht oben an der Spitze der Pyramide leben und von dort aus mitbestimmen. Und mittlerweile denke ich, das ist auch gut so, bzw. genau DER Vorteil einer parlamentarischen Demokratie. (Was auch der Grund ist, warum ICH nicht nach Korea auswandere. Erstens stört es mich nicht groß, wenn andere eine andere Meinung haben und zweitens: Deutschland ist schon schön.)

Von mir aus darfst Du und jeder andere mich gerne als Untertan, Obrigkeitsgläubiger oder Naivling einstufen. Wobei ich aber zum Glück total harmlos bin, denn ich weiß wo im Leben mein Platz ist und will mich daher lieber nur so einmischen, wie ich es für angemessen und wirkungsvoll halte: indem ich mir eine Meinung zu den Dingen bilde und danach setze ich bei der Bundestagswahl mein Kreuzchen. (Wobei ich hoffe, dass ich mit meiner Wahl mehr Glück habe, als sonst im Lotto.) 

Gut, wahrschenlich werde ich mich danach nur wieder über die Politiker und ihre Fehler aufregen. Wahrscheinlich bin ich dann aber trotzdem weit weniger enttäuscht als die, die sich der Illusion hingeben, dass sie mit ein paar Mausklicks mal auf die Schnelle ein bißchen die Welt verändern, bzw. &quot;ihre&quot; virtuelle erhalten - aber nach der Wahl realisieren, dass sie nur im Netz eine große, starke, bzw. laute Gemeinschaft sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Ellenn:</p>
<p>Woher willst Du denn wissen, was ich an Fakten und Ideen zu dieser Sache zur Kennntis nehme, bzw. schon genommen habe? Vielleicht habe ich nur eine andere Sicht oder Einschätzung der Dinge. Die darf ich doch haben, oder? Von wegen Demokratie, freie Meinung und so.</p>
<p>Aber egal, stimmt schon: natürlich bin ich nur ein kleiner Untertan oder etwas netter formuliert: ein ganz kleiner Teil dieser großen Gesellschaft. Genau wie Du, bzw. wir alle. Ob man sich diesen Umstand nun schöntwittert, durch eine &#8220;interessante&#8221; Facebook-Seite aufzuwerten versucht oder sich mit seinem breiten Fachwissen über die virtuelle Welt in Foren zum &#8220;Experten&#8221; stilisiert &#8211; es ändert letztendlich nichts an der Tatsache, dass die meisten von uns eben nicht so wichtig sind, wie sie gerne wären und nicht oben an der Spitze der Pyramide leben und von dort aus mitbestimmen. Und mittlerweile denke ich, das ist auch gut so, bzw. genau DER Vorteil einer parlamentarischen Demokratie. (Was auch der Grund ist, warum ICH nicht nach Korea auswandere. Erstens stört es mich nicht groß, wenn andere eine andere Meinung haben und zweitens: Deutschland ist schon schön.)</p>
<p>Von mir aus darfst Du und jeder andere mich gerne als Untertan, Obrigkeitsgläubiger oder Naivling einstufen. Wobei ich aber zum Glück total harmlos bin, denn ich weiß wo im Leben mein Platz ist und will mich daher lieber nur so einmischen, wie ich es für angemessen und wirkungsvoll halte: indem ich mir eine Meinung zu den Dingen bilde und danach setze ich bei der Bundestagswahl mein Kreuzchen. (Wobei ich hoffe, dass ich mit meiner Wahl mehr Glück habe, als sonst im Lotto.) </p>
<p>Gut, wahrschenlich werde ich mich danach nur wieder über die Politiker und ihre Fehler aufregen. Wahrscheinlich bin ich dann aber trotzdem weit weniger enttäuscht als die, die sich der Illusion hingeben, dass sie mit ein paar Mausklicks mal auf die Schnelle ein bißchen die Welt verändern, bzw. &#8220;ihre&#8221; virtuelle erhalten &#8211; aber nach der Wahl realisieren, dass sie nur im Netz eine große, starke, bzw. laute Gemeinschaft sind.</p>
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