Urlaubsnachgedanken

by Gunnar on 9. August 2009 · 10 comments

## Mal ehrlich, irgendwie war’s doch auch schön, dass man früher kurz vor Urlaubsende die Taschen voller Francs, Lire, Kronen oder sonstwelchen Weichwährungen hatte. Da derlei Devisen ja bis zum nächsten Urlaub (und weiß man überhaupt, ob man da nochmal hinfährt?) möglicherweise schlecht werden, hat man sich kurzerhand in einen sinnlosen Einkaufswahn gesteigert und das letzte Geld verfressen, verzockt, verdummt oder verschenkt. Wieder ein Vergnügen, um das uns die EU betrogen hat. ##

## Mann-o-mann, da fahre ich den ganzen Urlaub lang EXTRA VORBILDLICH, halte an jedem Zebrastreifen, winke Abbieger vor mir rein, überschreite die Höchstgeschwindigkeit nicht und parke da wo ich soll. Und dann fällt mir auf/ein, dass ich damit ja gar nicht zum Ruhm meines Vaterlandes beitrage, weil ich ja in einem Mietwagen mit französischem Kennzeichen sitze und auf den ersten Blick nicht als Deutscher zu erkennen bin. Fuck. Da hätte ich ja auch, unter dem Schutz der ausländischen Scheinidentität, GENAUSO WILDSAUIG fahren können wie die Franzosen. ##

## Le Babelfish:

Spelling #FAIL bei einem frz. Geldautomaten

Spelling #FAIL bei einem frz. Geldautomaten

[Für Stammleser: Die Sonntagslinks fallen aus. Kommen morgen. Heißen dann Montagslinks, ausnahmsweise.]

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