Gestern weilte ich in Berlin, wegen Medienwoche und IFA und so. Am späten Nachmittag hatte ich eine unverplante Stunde zu überbrücken und wollte die in einem gemütlichen Café mit einem Buch verbringen. Also fuhr ich zum Alexanderplatz, nicht weil ich da hinwollte, sondern mehr zufällig, weil der auf halber Strecke zur nächsten Verabredung liegt — und zudem an einer U-Bahn-Strecke. Hilfreich, da die S-Bahnen in Berlin ja derzeit ein paar Problemchen haben.
Am Alex kaufe ich mir bei Wohlthat’s ein Buch und suche dann nach einem nahen Café. Es war keines in Sichtweite und nach ziellosem Herumlaufen stand mir nicht der Sinn, also griff ich zum iPhone, um mit der App “AroundMe” eines zu suchen. Das mitdenkende iPhone verlässt sich dabei nicht auf das Funknetz, sondern sucht selbständig kurz nach nahen WLANs. Und findet… …das WLAN “Laternenmast36″. Und ich stehe mitten auf dem Platz, neben… aha, einem Laternenmast.
WTF? Haben Laternenmasten in Berlin ihr eigenes WLAN? Ist das gar ein Feldversuch im Rahmen dieses komischen Projektes für ein innenstädtisches freies WLAN?


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Vielleicht http://berlin.freifunk.net/
Ggf. ist an dem Mast ein Freifunk-Antennchen.
iPhone? Was ist denn aus dem Blackberry geworden, ist Herr Kaliban etwa der dunklen Seite unter Imperator Steve Jobs verfallen?
Ja. Zack. So schnell geht das.
Soso, Herr Kaliban kauft also in bösen Ramschläden. Aber andererseits: Wohlthat jibbet ja in München nicht. ;)
Zu dieser Freifunk/WLAN-Geschichte stand auch kürzlich was in der taz: http://tinyurl.com/nn5s48
Ich vermute, das bezieht sich eher auf die Bezirke und “Kreuzberg 36″ oder so, und jemand hat schlicht sein ungesichertes Netz so genannt.
Ein einzelnes Netz, mitten auf dem Alex?
Die Zuständige für den Alexanderplatz von der Senatsverwaltung weiß von nichts. Eine große Verschwörung?