I give to you: the Sonntagslinks

by Gunnar on 22. November 2009 · 17 comments

Die Sonntagslinks sind die wöchentliche Sammlung von Links und Surftipps, die der Betreiber dieses Blogs allsonntäglich mit Liebe zusammenstellt. Feedback und Ergänzungsvorschäge werden gerne entgegengenommen. Für die im Laufe dieser Woche eingegangenen Hinweise möchte sich der Herr Kaliban artig bei David, Klaus, Marc und Dominik bedanken.

VIDEO: Pitchfork hat eine halbstündige Doku über den großartigen Leonard Cohen, den aber außer mir sicher hier wieder niemand gut findet. Naja. ###

VIDEO: Mac oder PC? (Southpark-Gag, schon ziemlich alt).

VIDEO: Violence and Videogames sagt nichts Neues, verpackt es aber ganz hübsch. ###

BILDER: Hausbesuch in den Büros von Twitter. ###

BILDER: Wolkenformationen, von absurd bis wunderschön. ###

BILDER: Eine Sammlung schiefgegangener Untertitelungen aus US-News-Sendungen. ###

BILDER: Die Künstlerin Heather Jansch baut lebensgroße Pferde aus Treibholz. ###

BILD: Ein schönes Bild geben die Hardcore-Handschuhe von Marc Johns ab. ###

BILD: Teh Kuchen to end all Kuchen! ###

BILD: Die Haltungen der Katze, klassifiziert. ###

COMIC: Ich weiß gar nicht, wie ich diesen Comic beschreiben soll. D&D auf intellektuell? ###

COMIC: Was man den Leuten bei UPS/DHL wirklich beibringt. ###

COMIC: Welche Internet-Seite welcher Droge ähnelt. Brillant. ###

AUDIO: Musiker interpretieren Melodien von C-64-Spielen. ###

TEXT: “Doing the useless the hard way” ist das Motto des Bloggers Ochen. Dieser (schon was ältere) Eintrag beweist das eindrucksvoll. Brillante Idee. ###

TEXT: Hier gibt’s die Hintergründe zu Wireds “Vanish”-Schnitzeljagd. Brillant. Falls es jemand verpasst hat: Die Zeitschrift Wired hat einen Autor untertauchen und von Leser “jagen” lassen. Sehr cool. ###

TEXT: Wie schwer ist eigentlich dieses Internet? ###

TEXT: Cooler Kommentar zum Thema “Was ein Game-Designer können muss”. ###

BLOG: Ich bin nicht wirklich sicher, was der Autor dieses Blogs der Welt sagen will, aber die Textchen sind irgendwie faszinierend. ###

SITE: Mikestar ist, äh, eine Karaoke-Community. ###

SITE: Traurige Tiere, von bösen Menschen in Kostüme gesteckt. ###

SITE: Was Bankräuber so für Anweisungen ‘rüberschieben, wenn sie Geld wollen. ###

SITE: Darkcopy ist ein webbasierter, kostenloser Klon des Mac-Programms Writeroom und will Leuten, die sich beim Schreiben leicht ablenken lassen, das Leben erleichtern. Hübsch. ###

SITE: Mass we pray ist das neue Spiel des religiösen Spieleentwicklers Prayerworks Interactive. Auf den ersten Blick. Auf den zweiten ist die Sache natürlich nur eine Werbung von EA für Inferno. Aber das Video ist hübsch. ###

SITE: Wenn man mal eine Sendung im TV verpasst haben sollte, muss man nicht auf den Webseiten der Sender rumsuchen, sondern kann direkt zu sendungverpasst.de gehen. ####

SITE: Von all diesen Aggregatoren, die derzeit auf den Markt drängen, erscheint mir Nandoo noch der brauchbarste zu sein. ###

Als Abschluss gibt’s wieder ein VIDEO, diesmal die aktuelle Folge von “Know Your Meme”:

{ 15 comments… read them below or add one }

Froschi November 22, 2009 um 22:43

Regarding EA: Du meinst bestimmt Dante’s Inferno, oder? Davon abgesehen: Das Schokosofa ist teh awesomez0r!

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Konrad November 22, 2009 um 23:05

Norah O`Donnel – The White Ho

Ein Brüller xD

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Ben November 22, 2009 um 23:18

Gegen Facebook und Google wirkt Twitters Bürolandschaft vergleichsweise bieder.

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Hunterwolf November 22, 2009 um 23:59

Ich wusste gar nicht dass Sie Thatguywiththeglasses.com besuchen, Herr Kaliban :)

Wieder mal ne schöne Liste, wie prinizpiell jeden Sonntag – dankeschön ;)

Mfg,
[Hunter.Wolf]

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Marjan November 23, 2009 um 11:31

die sonntagslinks sind diesmal aber “brilliant”. ;)
und zum thema gewicht des internets: das haben doch schon die jungs von The IT-Crowd festgestellt: “the internet doesn’t _weigh_ anything.” http://www.youtube.com/watch?v=iDbyYGrswtg

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PhanThomas November 23, 2009 um 16:21

Die Seiten-Drogen-Vergleichsgeschichte ist beeindruckend. Da muss man mal drauf kommen. Und es ist irgendwie alles so beschämend wahr.

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Kelloggs November 23, 2009 um 17:09

Leonard Cohen ist schlicht unglaublich! Letztes Jahr hab ich ihn auf einem Konzert erlebt. Beeindruckende Präsenz. Unglaublich gealtert und die Stimme hat sich ein wenig verändert, aber immer noch beeindruckend.

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Matthias November 23, 2009 um 20:32

Ich unterstreiche auch mal die Leonard Cohen-Verehrung, und ergänze die musikalische Lobpreisung um eine literarische in Form einer Kauf-Empfehlung: http://www.amazon.de/Das-Lieblingsspiel-Leonard-Cohen/dp/3936738599/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1259001088&sr=1-1

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Batolemaeus November 24, 2009 um 03:03

Ach guck, der Herr Kaliban hat Dresden Codak gefunden. Sehr interessanter Autor meiner Meinung nach.

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KeinBockAufGeflameDeshalbAnonym November 24, 2009 um 11:54

Zu: Violence and Videogames

neue-oz.de/preexport_startseite/Jugendgewalt-nimmt-dramatisch-zu.html

Fast 100% Steigerung bei Gewalttaten von Jugendlichen in den letzten 10 Jahren. Zeitgleich zum rasanten Aufstieg und einer wohl unstrittigen Brutalisierung von Videospielen. Ist natürlich in keinster Weise ein Beweis für einen ursächlichen Zusammenhang. Und erst recht keine Behauptung, dass es Videospiele alleine sind, die das verursachen.

ABER: Alle werden übereinstimmen, dass Videospiele Teil unserer Medienwelt sind. Und jeder, der ein wenig älter ist und darüber hinaus mit der Gabe (wahlweise dem Fluch) zur Selbstreflexion gesegnet ist, wird zustimmen, dass Medien (egal ob Musik, Film, Spiel, wasimmer), erst recht in jugendlichem Alter, einen Einfluss auf ihn (gehabt) haben. Dieser muss keineswegs immer und bei jedem negativ sein, aber selbstredend auch nicht immer und bei jedem positiv.

In diesem Sinne ist es ziemlich idiotisch, Videospielen jeglichen Einfluss auf die unschöne Entwicklung in punkto Jugendgewalt abzusprechen. Exakt genau so idiotisch, wie Videospiele für alles und jedes verantwortlich zu machen. Studien hin, Studien her. Für jede Studie die das eine zu belegen vorgibt, gibt es eine andere, die das Gegenteil behauptet.

Wenn sich diese Erkenntnis (eben zumindest AUCH eine TEILverantwortung zu besitzen) bei Spielern und vor allem Produzenten (und Presse), so langsam durchsetzen könnte, wäre vermutlich viel gewonnen.

Stattdessen ist das Gegenteil zu beobachten. Kein Jahr vergeht ohne irgendeinen neuen Gewalt- und Brutatilitätsrekord, der all jenen, die irgendwie immer noch hoffen, Videospiele könnten sich irgendwann aus ihrem weiterhin ziemlich pubertären Zustand herausentwickeln, einfach nur noch peinlich ist.

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Batolemaeus November 24, 2009 um 14:47

KeinBockAufGeflameDeshalbAnonym, du verwechselst Symptom und Ursache.

Spiele sind ein Spiegel der Gesellschaft, wie jedes Medium auch. Und genau so wie James Bond mit jedem Film immer gewaltfixierter wurde, so lässt sich dies auch bei Spielen beobachten.
Das Problem sind nicht Bücher, Spiele oder Filme, das Problem ist die Gesellschaft.

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Styg November 24, 2009 um 17:33

Aktuell bestehen Debatten größtensteils aus der Vertretung der jeweils bevorzugten Ansicht über kausale Zusammenhänge, in der linken Ecke “gewalthaltige Spiele bedingen gewaltbereite Menschen”, rechts befindet sich der Kontrahent “Gesellschaftliche Probleme bedingen gewaltbereite Menschen”.
Man könnte auch “gewalthaltige Menschen bedingen gewalthaltige Spiele” (Angebot und Nachfrage …) argumentieren, humoristisch tot getreten ist “Konsumartikel bedingen menschliches Verhalten” am Beispiel Brot etc.

Meine Meinung? “Sowohl als auch” und “Weder noch”. Die Debatte um’s Verursacherprinzip greift bei Medien nicht, Stichwort Wechselwirkungen.
Gesellschaftliche Zustände sind Ursache komplexer und vielschichtiger Zusammenhänge, nicht simpler kausaler Verknüpfungen. Wer so argumentiert, sieht nur einen winzigen Teil des Bildes.

Da natürlich keine Fraktion den schwarzen Peter auf sich sitzen lassen möchte, werden wir mit den aktuell beliebten Stellvertreterdiskussionen und diversen Pfeiffern (wobei viele Zocker auch recht, hm, drastische “Meinungen” haben) wohl noch eine Zeit lang leben müssen.

Ich geh’ dann mal zocken.
Nachdem ich die Zeitung gelesen habe.

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KeinBockAufGeflameDeshalbAnonym November 24, 2009 um 19:14

Meine Meinung? “Sowohl als auch” und “Weder noch”. Die Debatte um’s Verursacherprinzip greift bei Medien nicht, Stichwort Wechselwirkungen.
Gesellschaftliche Zustände sind Ursache komplexer und vielschichtiger Zusammenhänge, nicht simpler kausaler Verknüpfungen.
————
Exakt so ist es. Wechselwirkungen. Das eine wirkt auf das andere, das andere zurück auf das eine. Aber das ist ja nur die Analyse. Der spannende Part ist ja, was fängt man mit dieser nicht allzu schwierigen Erkenntnis an?

Momentan passiert Folgendes: Jeder sagt, der Zusammenhang ist viel zu komplex, da muss ich mich nicht kümmern, sollen mal die Anderen machen, oder keiner, is mir eigentlich auch egal. Ist das wirklich die richtige Konsequenz?

Mir erschiene folgende Schlussfolgerung logischer: A ha, alles wirkt aufeinander und wieder zurück, da dürfte wohl eine gewisse Wirkung durchaus vorhanden sein. Vielleicht sollte man etwas tun. Oder im Falle von Computerspielen vielleicht auch besser einfach mal nicht tun.

Sehr konkreter Vorschlag in dieser Hinsicht für einen bestimmten US-amerikanischen Actionspielzusammenschusterer: Wie wäre es damit, für das nächste Jahr einfach mal darauf zu verzichten, noch einen draufzusetzen… Viel mehr als Neugeborene auf der Entbindungsstation abzuschlachten kann ja nun ohnehin nicht mehr kommen. Worauf zumindest ich bestens verzichten kann.

Als Kunde kann man übrigens auch was tun, z.B. einfach mal nicht kaufen. Habe ich bei MW2 schon dieses Jahr gemacht, und es hat nicht einmal wehgetan.

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Styg November 24, 2009 um 23:06

Ich sage nicht, dass man als Konsequenz der Komplexität die Finger von dem Thema lassen soll, im Gegenteil. Ich habe lediglich gesagt dass man mit gewissen Diskussionsmechaniken wohl noch eine Weile leben muss. Übrigens auch der aufgeheizten Stimmung die schnell in “alle, immer, nie”-Pauschalaussagen oder persönliche Rhetorikfeden abdriftet.

Kaufverhalten ausrichten? Natürlich, wie bei _jedem_ anderen Medium auch. Ich kaufe keine Dinge, die mir inhaltlich gegen den Strich gehen. MW2 ist in der Hinsicht plumpe Provokation, da denke ich garnicht groß drüber nach, das wird so oder so nicht gekauft. Genau wie ich mir Trilliarden an menschenverachtenden filmischen Schlachtplatten nicht kaufe, von Scheißmusik mit fragwürdigem Inhalt die Finger lasse und mir keine Hakenkreuzbilder in die Maisonette hänge . Ist doch im Prinzip ein völlig normales Konsumverhalten. Oder sollte es zumindest sein.

Bei nahezu jedem anderem Medium ist dieses selektive Verhalten und die selektive Wahrnehmung längst normal. Lediglich Computerspiele sind als interaktives Medium wohl noch zu jung, um diese Selbstverständlichkeit entgegengebracht zu bekommen. Das wäre aber Grundlage jeglicher Diskussion. Dann könnten auch die Experten der verschiedenen Gebiete mal sachlich zueinander finden.

Verdammt, ich mach’ mal irgendwann doch noch einen Blog auf… sorry für’s off-topic, die Sonntags-Links fand’ ich wie immer super. :)

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KeinBockAufGeflameDeshalbAnonym November 24, 2009 um 23:40

Dann sind wir ja praktisch einer Meinung.

Womit nur noch die gefühlten 99,9% Restspieler und weite Teile der Jubelpresse zu überzeugen wären, für die weiterhin alles gut ist, solange es nur ordentlich rummst und das Antialiasing wieder etwas besser ausschaut.

Aber das sollte eigentlich ein Klacks sein… :-)

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