Ah, entschuldigt die relative Funkstille auf diesem Blog und anderswo, liebe Leser. Ich bin derzeit ständig mit dieser Rothaarigen unterwegs, das frisst meine ganze Freizeit. Anyway, hier sind die Surftipps für diesen Sonntag. Mit Dank an: Niklas S., Dominik L., verp, Annabel.
VIDEO: Nein. Das glaube ich nicht. Das kann das Verteidigungsministerium niemals genehmigt haben. Ahhhh! ###
VIDEO: Husbands know best, Teil 1 der Animationsserie Meet the Millers. Schon was älter, immer noch gut. ###
VIDEO: Ein Klavierduett. Für Fans von klassischer Musik und Star Wars. ###
BILDER: 33 der absurdesten Gebäude auf dieser Erde. ###
BILDER: Daten visualisieren mit Google Earth. ###
BILDER: Hübsche Fotos mit Sonnenstrahlen. ###
BILDER: Alte Games, moderne Themen. ###
KONZEPT: Wäre es nicht sinnvoll, wenn man ein Handy mit Zuckerwasser betreiben könnte? ###
KONZEPT: Die verwirrende Milchstraße, endlich mal vernünftig dargestellt. ###
TEXT: Es muss ja auch Leute geben, denen die ganze St. Pauli-Verehrung herzlich zuwider ist. ###
TEXT: Das Problem mit Handels(quasi)monopolen, am Beispiel von Amazon.com. ###
TEXT: 16 Fakten über Autos, die wir noch nicht kannten. ###
TEXT: Ach, falls es jemand übersehen hat — Wissenschaftler haben, wenig überraschend, herausgefunden, dass es gesünder ist, barfuss zu laufen als in Super-Duper-250-Euro-Trainingsschuhen. Na sowas. ###
SITE: Gesellschaftswissenschaften als, nunja, Sammelkartenspiel. Brillant. ###
SITE: Welche Spuren hinterlässt mein Browser im Web? ###
SITE: Visualisierung von medizinischen Risikofaktoren oder “Fett sein ist scheiße”. ###
SITE: Grooveshark ist ein bisschen so wie last.fm. Aber besser. Oder eher: anders gut. ###
DING: Erinnert ihr euch noch, wie ihr im Schulbus immer Quartett gespielt habt? ###
Und jetzt wie immmer ein VIDEO:


Dann kommt die SZ um die Ecke und lässt den früheren Virtual Reality-Pionier 

Früher hat mir mein Schweizer Stiefvater nicht etwa alles über die herrliche Landschaft und die schönen Hotels der Schweiz erzählt, worauf die meisten Schweizer ja recht stolz sind. Nein, er hat mir gerne die "wehrhafte Schweiz" vorgeführt, hat mir gezeigt, wo die Panzersperren durch die Täler verliefen, hat auf die Berge gedeutet, in deren schroffen Wänden sich schwach die Tore der Kavernen der Armee abzeichneten, die dort Material lagerte, hat mich stolz auf die Bunker aufmerksam gemacht, deren schmale Fensterschlitze sich gegenüber lagen, um sich gegenseitig Feuerschutz geben zu können, hat mich in den vollausgerüsteten Atomschutzkeller geführt, mit dem jedes Schweizer Haus ausgestattet ist.
Wenn wir nur 30.000 Mann Kleinkriegstruppen aufzustellen, beziehungsweise nach der Niederlage im grossen Krieg beizubehalten vermögen (nicht einmal 10 % der Armee!) ist der Gegner gezwungen, dauernd mindestens 100.000 bis 150.000 Mann (gleich 8-12 Divisionen) im Lande zu belassen, um den Kleinkrieg nur einigermassen niederzuhalten. Grobe Erfahrungszahlen: Pro Quadratkilometer besetztes Gebiet 2 Mann Besetzungsmilitär. Für Kleinkriegsbekämpfung (Säuberung): Fünffache Obermacht an «Menschen» Voraussetzung! Da nicht nur die Schweiz besetzt sein wird, benötigt der Gegner anderswo noch viel mehr Okkupationstruppen. Weil er gleichzeitig noch mit einer Weltmacht im Kampfe liegt, sind unsere Chancen, im Kleinkrieg bestehen zu können, gar nicht so schlecht, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag.


