Sonntagslinks are looking at you

24. Januar 2010

in achdasinternet

Sonntagslinks are looking at you

“♫ Immer wieder Sonntags… ♫ kommt die Erinnerung… ♫” … dass die Sonntagslinks erst halb fertig sind und dringend online gehen müssen, um die regulären Besucher dieses Blogs nicht zu enttäuschen. Also los jetzt, ohne lange Vorrede. Kann allenfalls noch rasch MrLuzifer, Chikari, Simon und Konrad für ihre Beiträge danken.

VIDEO: Voldemort und Harry Potter machen es unter sich aus — im Rapper-Battle. ###

VIDEO: Cheddar, ein Kurzfilm über eine Maus, eine Falle und, nunja, Käse. ###

VIDEO: Infernal Tango ist ein fieser kleiner Kurzfilm von Simon V., einem der freundlichen Kaliban-Leser. ###

BILD: So sieht eine Billion (engl. Trillion) Dollar aus. ###

BILDER: Chris Jordan konstruiert interessante Kunst mit Aussage. ###

BILD: Aktionswochen! Jetzt Mitglied werden! ###

BILD: Videospiele-Statistik, hübsch aufbereitet. ###

BILD: 14 von 14 Leuten fanden dieses Review nützlich. ###

BILDER: Peinliche Momente der (amerikanischen) Politik. ###

BILDER: Google Earth zeigt Haiti nach dem Erdbeben. ###

BILDER: Das gnadenlose Internet deckt auf, dass man diese Dame von der Jungen Union schon mal anderswo anders gesehen hat. Totally unrelated: ein Song von Michael Krebs. ###

BILDER: Die richtigen Gesichter hinter den Alien-Masken. ###

TEXT: Sensationell, wie akribisch die Jungs vom Sprittwoch jeden Fehler in Knight Rider aufdecken. ###

TEXT: Absurd, wie ideologisch sich die Stiftung Warentest 1984 dem Thema “Heimcomputer” genähert hat. ###

TEXT: 10 wissenschaftliche Rätsel, die in letzter Zeit gelöst wurden. ###

TEXT: 5 Dinge, die Facebook über mich weiß. Zusätzlich zu den 1000 anderen. ###

SOUND: Das Bösewicht-Lachen kann man immer mal wieder brauchen, denke ich. ###

GAME: Schulaufgabe: die Länder des Nahen Ostens richtig zuordnen. ###

GAME: Tetris aus der Ego-Perspektive. Sozusagen. Naja. ###

TWITTER: Oh. Unser aller Freund Gordon Shumway twittert jetzt auch. ###

SITE: Diese Webseite ist was für Leute, die gerne Musik ausprobieren. Mit offenen Ohren und so. ###

SITE: Oh, da hat jemand dieses Web 2.0-Community-Zeug endlich mal einem sinnvollen Zweck zugeführt: Radarfallen-Warnungen. ###

DING: Aufwändige Cover für Notebooks. Sieht aus wie ein, ach seht selbst. ###

Und als Abschluss, wie immer, ein beeindruckendes VIDEO:

{ 1 trackback }

Aber Mr. President… « mkraxx's Blog
27. Januar 2010 um 18:46

{ 22 comments… read them below or add one }

1 Lucky_Luke 24. Januar 2010 um 22:33

An vierter Stelle bei Chris Jordan scheint der Link zu fehlen.
;D
An dieser Stelle nochmal ein allgemeines “Danke” für die netten Linklisten.

Antworten

2 Syrix 24. Januar 2010 um 22:33

Abend,
bei Eintrag #4 mit Chris Jordan fehlt ein Link glaub ich.
Das Rapbattle ist ganz nett, mir gefällt aber die Coldmirrorvariante mehr.
Den Rest habe ich jetzt noch nicht genau angeschaut

Antworten

3 Sebastian 24. Januar 2010 um 23:07

Wie passend, dass ich heute erst Misfits of Science mit “Predator” Kevin Peter Hall gesehen habe.

Antworten

4 Dominik Jungowski 24. Januar 2010 um 23:28

Hmm, ich glaube mit deinen Sonntagslinks hast du die Webseite, auf der der Cheddar Kurzfilm liegt, zu Fall gebracht :D

Antworten

5 phil 25. Januar 2010 um 16:21

Diese Frau von der CDU war “quite shocking”
Dabei sind die doch angeblich so konservativ

Antworten

6 Konrad 25. Januar 2010 um 21:01

Und wie das dazugehörige Video beweist auch die versautesten ;)

Antworten

7 Pascal Parvex 25. Januar 2010 um 20:35

Die Sprittwoch-Seite ist uralt, die habe ich schon 2005 gekannt. :) Haben leider schon lange keine Updates mehr gemacht.

Antworten

8 Gunnar 25. Januar 2010 um 21:00

Ich weiß. Ist mir nur neulich mal wieder aufgefallen.

Antworten

9 odnowkeat 26. Januar 2010 um 16:55

Dass sie so alt ist, macht doch nix. Ich kannte sie noch nicht und find sie genial. Also danke für den Linktipp.
Dass sie nicht mehr aktualisiert wird, macht allerdings schon eher was…

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10 Krautmeister 25. Januar 2010 um 23:19

Auch auf die Gefahr jetzt etwas … ähm … spießig zu wirken:
Den Sonntagslink auf die JU-Dame hätte es nicht zwingend gebraucht, oder?

Sonst aber wieder sehr nett.

Gruss,
Krautmeister

Antworten

11 odnowkeat 26. Januar 2010 um 17:03

Wieso nicht?
Ich fand es gut. Und sei es nur als mahnendes Beispiel, dafür, was passieren kann wenn man nicht aufpasst, was man für Bilder von sich macht und wer die in die Finger kriegt.

Außerdem hätte ich selbst mit 20 (oder auch in noch jüngeren Jahren) kein Nacktfoto von mir an eine der meistgelesenen Jugendzeitschriften oder sonstwohin geschickt. Ich finde es lässt tief blicken, wenn Menschen so etwas tun und würde es auch in meine Überlegungen einbeziehen, ob ich so jemanden irgendwann mal zu meinem Vertreter auf Landes-/ Bundesebene wählen möchte. (Das heißt jetzt nicht, dass ich jemals in Erwägung gezogen hätte CDU/CSU zu wählen.)

Antworten

12 Krautmeister 26. Januar 2010 um 17:34

Wie tief lässt das denn blicken?
Was sagt die Tatsache, dass jemand mal Nacktfotos von sich hat veröffentlichen lassen (mit 20) genau über den Menschen und seine Zukunft aus? Warum genau soll diese Person dann nie mehr in ein öffentliches Amt gewählt werden?
Tschuldigung, aber ich sehe noch nicht den argumentativen Zusammenhang.
Die Presse ist voll von Menschen, die sich für Geld ausziehen (aus welchen Motiven auch immer) – aber die dürfen sich dann alle nicht politisch engagieren und müssen über investigative Methoden von den Wahllisten gemobbt werden,weil manche Leute damit ein Problem haben?

Und das “mahnende Beispiel” fehlender Medienkompetenz: das ist mir – mit Verlaub – als Argument zu billig, weil die Kosten für die Person m.E. zu hoch sind.

Zur News wird es doch nur, weil sie nicht in der PDS sondern der JU ist…

13 odnowkeat 27. Januar 2010 um 00:05

Wie tief das blicken lässt? Mir sind Menschen ein wenig suspekt, die sich mit welchen Mitteln auch immer in die Medien drängen, nur um ohne eigene Leistung beachtet zu werden.
Dabei isses mir tatsächlich relativ wurscht, ob sich jemand für seine 15 Minuten Ruhm bei Germany’s Next Topmodel oder eben in der Bravo zur Wichsvorlage prostituiert. Ich finde beides reichlich armselig. Wie wenig Selbstwertgefühl muss man haben, um auf so eine Weise um Anerkennung zu betteln?
Okay, bei den Knechtinnen von Heidi Klum kann man als Ausrede gelten lassen, dass die Damen vielleicht wirklich so beschränkt sind, dass sie an die versprochene große Karriere glauben, aber was bitte soll diese “Guckt mal alle her: ich bin nackt! So, das war’s auch schon.” – Aktion in der Bravo? Tschuldigung, aber diese dämliche Doppelseite bzw. die Leute, die sich dafür hergeben fand ich schon immer mehr als peinlich.

Im Übrigen ist es mir ziemlich Jacke, ob besagte Person dann 2 Jahre (!!!) später in der Union, bei den Grünen oder im öffentlich rechtlichen Fernsehen ernst genommen werden will.
Ich erwarte von einem 20-jährigen Menschen so langsam mal, dass er die möglichen Folgen gewisser Aktionen abschätzen kann. Dazu gehört eben auch, dass solche Bilder wieder auftauchen können und eben nicht von allen mit Wohlwollen aufgenommen werden. Wenn man dazu nicht in der Lage ist, hat man einfach Pech gehabt und muss akzeptieren, dass manche Türen für einen verschlossen bleiben.

Ganz nebenbei: ich habe nirgends geschrieben, dass solche Leute nicht mehr in öffentliche Ämter gewählt werden dürfen. Alles was ich geschrieben habe, ist, dass ich sowas bei meiner freien, geheimen und gleichen Entscheidung darüber, wem ich meine Stimme gebe, berücksichtige. Das darf ich und ich tue es auch. Jedem anderen steht es genauso frei, solche Aktionen in seinen Entscheidungsprozess mit einfließen zu lassen. Und genau das meine ich mit dem Abschätzen von Folgen gewisser Aktionen.

Was deinen Satz zu den zu hohen Kosten für das mahnende Beispiel angeht: Nein, sind sie nicht. Es ist ihre freie Entscheidung gewesen, blankzuziehen. Ich weiß, ich wiederhole mich, aber es gibt Dinge mit denen man bei manchen Menschen Anstoß erregt. Dass Nacktheit in der Öffentlichkeit dazugehört, sollte man spätestens gegen Ende der Pubertät wissen.
Ein schlauer Mensch hat mir mal gesagt: “Dies ist ein freies Land. Du kannst tun, was du willst. Aber du musst die Konsequenzen dafür tragen.”
Wenn ich mich also in einer Zeitschrift oder auf meinem facebook-Profilbild nackt präsentiere, ist das vielleicht nicht strafbar, aber es gibt sicher genug Menschen, die mich daraufhin schräg ansehen.
Wenn ich mich dann irgendwo auf einen Job bewerbe, ist da nix verwerfliches dran, das darf und wird mir niemand verbieten. Wenn der Personaler dann aber mein Nacktbild findet, weil er sowieso jeden Kandidaten googled, steht es ihm doch auch frei, zu sagen: “Bäh! So einen will ich hier nicht haben.”
Ist letztlich das gleiche Spiel, wie zu viele frei zugängliche Informationen und unvorteilhafte Bilder im StudiVZ oder facebook.
Der Unterschied zu meinem Beispiel von eben ist einzig, dass dass das Mädchen von der Jungen Union sich schon wieder in die Öffentlichkeit drängt. Sprich: sie macht sich zu einer öffentlichen Person, an der eben auch ein öffentliches Interesse besteht, weshalb Betroffene, durch Berichterstattung in den Medien, eine in einem angemessenen Maße beeinträchtigte Privatsphäre akzeptieren müssen. Da sie also eine Person von öffentlichem Interesse ist, ist sie eben auch ein besseres Beispiel als Lieschen Müller, die eigentlich nur Sekretärin werden will, letztlich aber vielleicht auch mal Leuten beruflich die Hand schütteln könnte, die sie vor 3 Jahren schon mal in der Bravo gesehen haben. Also: wo zum Geier ist mein Argument zu billig?

14 Krautmeister 27. Januar 2010 um 10:09

Mir sind diese Moralvorstelllungen zu streng und zu absolut.
Da es sich hier nicht um eine Person den öffentlichen Lebens handelt (was auch immer das sein mag), gebietet es m.E. derRespekt vor diesem Menschen, zwei völlig unzusammenhängende Tatsachen im Internet nicht zu verlinken.

Ich bin froh, dass ich alle meine Fehler, die ich mit 20 gemacht habe (wobei ich diesen Bravo-Artikel immer noch nicht als peinlichen Fehler sehe, aber das am Rand – da halte ich es mit Ellenn) nun nicht um die Ohren gehauen bekomme.

Und ich hoffe für Dich, dass Dich niemand mit so strengen Maßstäben misst,wie Du sie bei anderen anlegst.

15 odnowkeat 27. Januar 2010 um 18:37

Okay,

das ist wohl etwas entartet, also nochmal: Worum es mir eigentlich ging, war, dass ich nicht viel von Menschen halte, die um jeden Preis öffentliche Beachtung brauchen. (Haben die keine Freunde?) Insbesondere wenn sie diese ohne jegliche eigene Leistung erreichen wollen. Das schrieb ich ja im ersten Absatz.

Dass das nicht zwangsläufig mit Nacktheit zu tun haben muss, hätte ich besser mal deutlich herausgestellt. Da die Dame im konkret vorliegenden Beispiel aber eben die Methode des sich-in-aller-Öffentlichkeit-nackt-präsentierens gewählt hat, hab ich mich dummerweise darauf eingeschossen. Entschuldigt bitte, dass ich kein naheliegenderes Beispiel verwendet habe.
Dumm auch, dass ich mich durch den, wie ich finde, aggressiven Unterton in Krautmeisters erster Antwort auf meinen Beitrag, in Rage geschrieben habe, wodurch der Beitrag länger geworden ist, als ihm guttat und ich eben dadurch immer wieder auf das ach so schlimme Nacktsein gekommen bin.

Da ist es dann natürlich kein wunder, wenn alle nur “Nackt” lesen und denken, es ginge mir ausschließlich um die Nackheit.

So, und weil der aufmerksame Leser dieses kleinen Textes den ersten Absatz vielleicht schon wieder vergessen hat und hier so oft “Nackt” auftaucht, zum Schluss noch mal die ersten Zeilen, meines vorigen Beitrags:

Wie tief das blicken lässt? Mir sind Menschen ein wenig suspekt, die sich mit welchen Mitteln auch immer in die Medien drängen, nur um ohne eigene Leistung beachtet zu werden.

Was ist so falsch daran?

16 Krautmeister 27. Januar 2010 um 23:31

Da ist erstmal nichts falsch. Ich heibe Deine Einschätzung aber auch nie kritisiert.

Ich finde es aber falsch, einen “Fehler”(?) einer Person, die kein Medienexperte mit 10 PR-Beratern ist, durchs globale Dorf zu treiben. Und mit solchen Äußerungen wie “läßt tief blicken” eine moralische Verwerflichkeit zu insinuieren und Werturteile über Menschen zu fällen, die man nicht kennt. Aber vielleicht war das ja auch nicht Deine Absicht und wir redenan einander vorbei.

Um Herrn Kaliban aufzugreifen: Ist das Internet vielleicht doch nur so gnadenlos, wie die Blogbetreiber, die die Links setzen und die Surfer (sagt man das noch so?), die dann die Klicks machen und dem vermeindlichen Skandal folgen?

Antworten

17 odnowkeat 28. Januar 2010 um 00:45

Ich denke wir reden wirklich aneinander vorbei.

Statt Nacktbilder hätten es auch Party-Fotos sein können, auf denen sie in ihrem eigenen ehemaligen Mageninhalt liegt. Solche und ähnliche Bilder sind es, die Personalern schon ewig dabei helfen, die Flut an Bewerbern auf eine Stelle auszudünnen, sprich aufgrund von vielleicht nur einem unvorteilhaften Eindruck, der nicht mal dem gesamten Lebenswandel der Person entsprechen muss, diese aus der engeren Wahl zu streichen. Das kann mit dieser Dame passieren, wenn sie sich in ein Amt wählen lassen will (denn letztlich wäre das Volk dann ihr Arbeitgeber). Genauso kann es aber dem deutschen Michel (falls den noch jemand kennt) passieren bzw. es passiert ihm bereits seit einigen Jahren.

Dabei geht es mir gar nicht mal um böse Blogger oder skandalgeile Surfer, sondern darum, was manche Menschen aus freien Stücken öffentlich in sozialen Netzwerken (oder von mir aus auch in der Bravo, obwohl mich dieser Punkt langsam annervt) reinstellen. Wenn einem das dann irgendwann auf die Füße fällt, isses eben Pech. Ob diese Geschichte der Frau Grundbacher letztlich zum Verhängnis wird, ist mir dabei ziemlich egal. Sie ist nicht mal ansatzweise in meinem Wahlkreis und meine Stimme wäre auch nur eine von Tausenden anderen, die evtl. ganz anders entscheiden. Weiter will ich auf das “mahnende Beispiel” gar nicht eingehen, da ich mich dazu in meinem vorletzten Post eh schon viel zu breit ausgelassen habe.

Ich schreibe deshalb lieber mal ganz ausführlich was meines Erachtens nach tief blicken lässt, weil das ganz offensichtlich der eigentliche Punkt ist, an dem wir aneineander vorbeireden:

Das unbedingte, mit aller Macht in die Medien Gedränge. Und das obwohl man letztlich nichts zu sagen, zu bieten oder geleistet hat. Ich könnte als Beispiele auch Paris Hilton, (Raabs) Elton oder sonstwelche überflüssigen Möchtegern-C-Promis anführen, nur damit endlich durchsickert, dass es mir beim tief blicken lassen eben nicht explizit um Nacktheit geht. Oder noch ein Beispiel: wie kommt es, das sich Abertausende alljährlich bei DSDS vorführen lassen?
Ich frage mich einfach, was jemand kompensieren muss, wenn er so sehr danach schreit, von einer breiten Masse wahrgenommen zu werden, dass es scheint, als wäre es fast egal, womit er diese Aufmerksamkeit erreicht.

Genau das lässt für mich tief blicken. Nicht mehr und nicht weniger.

In diesem Sinne, wäre mir sehr daran gelegen, diese Debatte zu beenden. Wir haben beide unsere Meinungen und werden sie eh nicht ändern. Ich hab letztlich deshalb immer weiter geantwortet, weil ich einfach das Gefühl hatte, dass meine Beweggründe, meinen ersten Post so zu schreiben, wie er da jetzt steht, nicht richtig verstanden werden (was ohne Tonfall, Mimik und direktes Nachfragen ja schnell passieren kann). Sollte mir das mit diesem Beitrag immer noch nicht gelungen sein, dann geb ich’s halt auf und bin der Oberspießer. Ich wüsste einfach nicht, wie ich’s besser beschreiben könnte.

Gute Nacht zusammen

18 HilkMAN 26. Januar 2010 um 01:43

Bei der Billion Dollar bitte unbedingt noch den “U.S. National Debt”-Link anklicken.

Antworten

19 Ellenn 27. Januar 2010 um 06:03

Jeder der sich wegen ein paar nackten Tatsachen so sehr aufplustert wie odnowkeat ist mir persönlich zutiefst suspekt. Wie verklemmt kann man eigentlich sein? Und es stimmt, man muss mit den Konsequenzen seiner Taten leben. Aber dass so etwas harmloses wie das Entblössen in einer Jugendzeitschrift überhaupt irgendwelche negativen Konsequenzen hat, liegt doch eben nur an Leuten mit solch einer total unentspannten Spiesserhaltung wie der von odnowkeat. Da sollte man locker drüber stehen. Lass sie reden ….

Ich finde die Dame hübsch. Mit so einem Körper kann man es sich erlauben ein wenig hausieren zu gehen. Wählen werde ich sie trotz ihrer “Argumente” nicht, weil sie in der falschen Partei ist.

Antworten

20 Ellenn 28. Januar 2010 um 02:44

@odnowkeat:
Auch wenn Sie die Diskussion gerne beenden möchten, noch eine Anmerkung.
Ich finde es wirklich sehr konstruiert der Frau aufgrund eines Nacktbildes zu unterstellen, dass sie sich mit aller Macht in die Medien drängen will. Dieses Phänomen gibt es zwar wirklich und nervt mich auch, ich sehe da im konkreten Fall aber keine Übereinstimmungen. Da hätte sich die junge Frau noch ein paar mehr “Sündenfälle” zu Schulden kommen lassen müssen.

Und überhaupt scheint mir das eine sehr verklemmt-westdeutsche Sicht zu sein. Die Ossis mit ihrer jahrzehntelang gelebten Freikörperkultur können diesen Sturm im Wasserglas sicherlich kein bisschen nachvollziehen. Ich hoffe dass wir Wessis da insgesamt auch viel lockerer werden. Denn wenn sich keiner mehr an so ein bisschen Nacktheit stört, dann können wir uns auch solche unsäglichen Diskussionen sparen.

Antworten

21 odnowkeat 28. Januar 2010 um 10:08

Tach Ellenn,

ich finde es aber durchaus auch interessant, wo diese schlimme, furchtbare, verboten gehörende, einfach nur abscheuliche Nacktheit stattfindet: Auf einer Doppelseite in der Bravo, auf der in jeder Ausgabe zwei neue Menschen vorgeführt werden.

Ich finde es grundsätzlich völlig in Ordnung, in einer Jugendzeitschrift auch mal nackte Tatsachen zu präsentieren. Und sei es unter dem Deckmantel der “Aufklärung”.
ABER: diese Doppelseite gibt es wahrscheinlich schon länger als mich und mittlerweile sollte jeder Bravo-Leser eine Vorstellung davon haben, wie das eigene und das andere Geschlecht unten drunter aussehen.
Der einzige Grund für das weiterbestehen dieser Seite ist meiner Meinung nach der, dass sie eine Möglichkeit zur öffentlichen Selbstdarstellung ist (und natürlich, dass sich Hefte mit nackten Menschen besser verkaufen). Darüber hinaus ist sie komplett sinnlos.
Und hören Sie doch bitte endlich auf, auf der Nacktheit rumzureiten. Ich schrieb bereits, dass es lediglich dem konkret vorliegenden Fall geschuldet ist, dass ich diese als Beipiel angeführt habe.

Im Übrigen sind mir Menschen, die allzu grob verallgemeinern ein wenig suspekt. So zum Beispiel Ihre Aussagen zu Ossis und Wessis. Allein davon lässt sich nur bedingt auf den Charakter schließen. Das Geniale daran ist nämlich, dass ich Ossi bin. Und ganz offensichtlich bin ich ziemlich verklemmt, wenn ich Ihre Aussagen richtig verstehe.
Dabei schätze ich lediglich meine Privatsphäre (ja ich bin wirklich so verklemmt, dass ich finde, dass es durchaus Dinge gibt, die einfach privat bleiben sollten). Wenn jemand auf gewisse Teile seiner Privatsphäre verzichtet, sprich: diese Punkte öffentlich ausbreitet (nur um der ermüdenden Diskussion um Nacktheit vorzubeugen: dies kann auch eine Scheidung oder übermäßiger Alkohol-Konsum sein, egal ob von einem Promi-Paar oder einem Arbeitskollegen), dann muss sich dieser jemand nicht wundern, wenn auch drüber geredet wird. Punkt. Aus. Ende. Ich hab keine Lust mehr.

Antworten

22 Ellenn 29. Januar 2010 um 02:44

Gehen Sie doch nicht immer von sich selbst aus. Sie und ich wissen sicher seit langem wie nackte Menshcen aussehen. Aber für Sie und mich ist die Bravo auch nicht gemacht, sondern für Teenager die gerade in dem Alter sind wo das Interesse am anderen Geschlecht erwacht. und ich finde es besser wenn diese sich dann dem Thema in der Bravo nähern, als mit irgendwelchen Pornos aus dem Internet.

Ansonsten habe ich auch keine Lust mehr auf diese Diskussion, weil mich Ihre Haltung so sehr an die “Was sollen bloss die Nachbarn denken?” – Mentalität meiner Eltern und Grosseltern erinnert.

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