Keine Ahnung, ob’s euch, geschätzte Kalibanisten, überhaupt interessiert, aber in der kleinen Gaming-Welt dreht sich derzeit alles um zwei wichtige Meldungen: die Tatsache, dass man huh! durch einen Programmfehler in Heavy Rain die Heldin Madison Page nackt sehen kann und, minimal relevanter, die merkwürdigen Ereignisse, die derzeit zwischen dem wichtigsten Publisher der Welt Activision Blizzard und seiner geldscheffelnden Tochter Infinity Ward ablaufen. Da geht’s um Entlassungen, einen Rechtsstreit und zurückgehaltene Zahlungen. Oder um eine verlorene Fußballwette. Oder um Bobby Koticks schöne Tochter. Wer weiß das schon?
Ich nicht. Mir auch wurscht.
Ich finde an der ganzen Sache nur hübsch, wie maliziös Tim Schafer, Entwickler von Brütal Legend* und selber Activision-geschädigt*, vor ein paar Stunden zu Activision als Firma den ultimativen Underdog-Kommentar abgegeben hat:


Was soll man machen, letzten Endes ist Activision auch nur ein riesiger Konzern, dem es auf das Geld ankommt. Bin schon gespannt, wie die Sache am Ende auslaufen wird. Schafers Vergleich ist aber göttlich.
Den Fehler in Heavy Rain dürfte man ja bald behoben haben. Den PSN-Fehler hat man ja schon ausgebügelt.
Komisch wie EA es schafft bei mir persönlich immer beliebter zu werden.
Nicht weil sie besser geworden sind (Gott bewahre!) Sondern weil Activision es schafft in einem rasantem Tempo meine Hassskala nach oben zu treiben, Ubisoft ebenfalls, aber noch lange nicht so heftig wie Activision.
P.S: das ist kein Glitch! Das ist ein eigebauter Nacktpatch! ^^ Eine bessere PR kann es für ein Spiel doch nicht geben!
Haha, der Tim Schafer wieder… :-)
Hätte man mir vor vier, fünf Jahren gesagt dass von den größten Publishern EA mein liebster sein wird… Ich hätte ihm gleich einen Schwarm Vögel gezeigt.
Aber was Ubi jetzt so abzieht, und wie Activision immer mehr zu dem verkommt, sogar das noch übertrifft, was EA vor Jahren für die Branche war…