The possible Return of Donald

by Gunnar on 16. April 2010 · 26 comments

Aus der Abteilung: “Ideen, mit denen ich möglicherweise ein ganzes Stück reicher werden könnte, wenn ich nur schon reich genug wäre, um sie umzusetzen.”

Mir fiel kürzlich auf, dass ich die Donald-Duck-Geschichten von Carl Barks heute noch auswendig hersagen kann. Und sie auch heute noch unterhaltsam finde. Es gibt nur eben nicht unbegrenzt viele. Jemand müsste also dem saturierten Disney-Konzern eine, vielleicht zunächst nur lokal begrenzte Donald-Duck-Lizenz aus den Klauen brechen, dann ein profiliertes Comic-Autor/Zeichner-Team dran setzen und eine neue Serie von großen Abenteuer-Geschichten (wie Carl Barks sie erzählt hat) auflegen. Sowas in dieser Richtung:

Alles vielleicht noch ein bisschen aufwändiger gezeichnet als damals, aber nicht zu schnickschnackig. Und es braucht lange, ausgefeilte Geschichten mit vernünftiger Sprache. Und Gustav Gans darf nicht vorkommen.

Das Ganze erscheint in fetten Paperbacks mit sammlertauglicher Ausstattung zu, sagen wir, 19.99 Euro das Stück. Mit optionalem Schuber. Ich rechne mit tumultartigen Szenen an den Bücherläden, wo sich halbglatzige mittelalte Männer um signierte Ausgaben prügeln. Und mit seitenlangen Rezensionen quer durch die deutschen Feuilletons, die ja bekanntlich auch von halbglatzigen mittelalten Männern bestückt werden. An die späteren Bände lässt man dann Promi-Autoren wie Gaiman, Ennis oder Carey, es folgen Crossover, Kinofilme, eine Kunstbewegung. Am Ende ist Donald verdientermaßen wieder so groß wie Spider-Man. Achwas, größer.

Das funktioniert bestimmt. Ich würd’s kaufen.

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