Flattr? Was ist denn das schon wieder?

by Gunnar on 17. Mai 2010 · 19 comments

Keine Ahnung, ob ich Flattr schon mal erwähnt/verlinkt habe, wenn nicht, tu’ ich’s jetzt:

Flattr ist ein System, mit welchem ein monatlich festgelegter Kleinbetrag durch Klicks auf verschiedene Webseiten verteilt werden kann. Man lädt sein Konto mit, sagen wir, fünf Euro auf, klickt dann im nächsten Monat auf diverse Flattr-Buttons auf diversen Webseiten und am Ende des Monats werden die fünf Euro auf die Klicks aufgeteilt — hat man fünf Mal geklickt, bekommt jeder Geklickte einen Dollar, hat man 500 Mal geklickt, gibt’s für jeden einen Cent. Ganz einfach und in seiner Schlichtheit einigermaßen elegant. Wer, ahem, gerne diesen Blog liest und Herrn Kaliban für seine harte Arbeit mit ein paar Eurocent entschädigen möchte, könnte beispielsweise Mitglied bei Flattr werden (das System ist zur Zeit in der Beta) und auf diesen Button klicken:


Ich lasse den Button und eine Kurzerklärung dazu eine Weile in der rechten Spalte stehen. Ihr könnt’s euch ja noch überlegen. Eigentlich ist Flattr eher dazu gedacht, Einzelbeträge zu belohnen; vermutlich werde ich also irgendwann einen Button unter jedem Beitrag haben und meine Blog-Einnahmen vervielfachen, harhar, heute 4.35 Cent monatlich, morgen der Ferrari und das Haus am Comer See.

Eine Erklärung der schwedischen Macher von Flattr gibt’s im Video:

Grundsätzlich sei noch angemerkt, dass es, wie immer im Internet, ein quasi gleichwertiges konkurrierendes System gibt: Kachingle. Da kann man nun lang diskutieren, welches die bessere Sache ist, aber eigentlich ist es egal, wer gewinnt. Es wär’ einfach gut, wenn’s eine brauchbare Micropayment-Möglichkeit gäbe, um im Web mit Kleinbeträgen Leute entlohnen zu können, die tolle Sachen bauen, schreiben, malen, komponieren et cetera.

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