Keine Ahnung, ob ich Flattr schon mal erwähnt/verlinkt habe, wenn nicht, tu’ ich’s jetzt:
Flattr ist ein System, mit welchem ein monatlich festgelegter Kleinbetrag durch Klicks auf verschiedene Webseiten verteilt werden kann. Man lädt sein Konto mit, sagen wir, fünf Euro auf, klickt dann im nächsten Monat auf diverse Flattr-Buttons auf diversen Webseiten und am Ende des Monats werden die fünf Euro auf die Klicks aufgeteilt — hat man fünf Mal geklickt, bekommt jeder Geklickte einen Dollar, hat man 500 Mal geklickt, gibt’s für jeden einen Cent. Ganz einfach und in seiner Schlichtheit einigermaßen elegant. Wer, ahem, gerne diesen Blog liest und Herrn Kaliban für seine harte Arbeit mit ein paar Eurocent entschädigen möchte, könnte beispielsweise Mitglied bei Flattr werden (das System ist zur Zeit in der Beta) und auf diesen Button klicken:
Ich lasse den Button und eine Kurzerklärung dazu eine Weile in der rechten Spalte stehen. Ihr könnt’s euch ja noch überlegen. Eigentlich ist Flattr eher dazu gedacht, Einzelbeträge zu belohnen; vermutlich werde ich also irgendwann einen Button unter jedem Beitrag haben und meine Blog-Einnahmen vervielfachen, harhar, heute 4.35 Cent monatlich, morgen der Ferrari und das Haus am Comer See.
Eine Erklärung der schwedischen Macher von Flattr gibt’s im Video:
Grundsätzlich sei noch angemerkt, dass es, wie immer im Internet, ein quasi gleichwertiges konkurrierendes System gibt: Kachingle. Da kann man nun lang diskutieren, welches die bessere Sache ist, aber eigentlich ist es egal, wer gewinnt. Es wär’ einfach gut, wenn’s eine brauchbare Micropayment-Möglichkeit gäbe, um im Web mit Kleinbeträgen Leute entlohnen zu können, die tolle Sachen bauen, schreiben, malen, komponieren et cetera.


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pffff…sicher nicht, da kann ich ja gleich für musik oder filme zahln -.-
Stimmt… Du arbeitest schließlich auch kostenlos 8h am Tag! Wieso sollte also jemand anders Geld für seine Arbeit kriegen!? Ist ja unerhört!
Ich kann mir nicht so recht vorstellen, dass sich das durchsetzen wird.
Immerhin bezahlen die Leute dort (zumindest vorerst) für nichts. Sie bekommen keine Gegenleistung dafür. Ich denke das ganze wird sich auf dem Niveu von Paypal-Spenden-Buttons einpegeln. Es wird nicht ganz untergehen, aber erfolgreich sein wirds auch nicht.
Aber wer weiß….
Was heißt denn, die Leute bezahlen und bekommen keine Gegenleistung? Machst Du die Augen zu, wenn Du Blogs liest oder was?
Der Text ist die Gegenleistung, Superhirn. Wenn er Dir nicht gefällt oder Dich nicht unterhält, musst Du ja nicht klicken.
Man sieht schon an diversen Aktionen im Internet, dass Leute bereit sind, auch für eigentlich kostenlose Dinge zu zahlen, einfach aus Dankbarkeit. Oder Gerechtigkeitssinn, Ehrgefühl.
Bin mal gespannt.
Es gibt zwar Unmengen an Leuten da draußen die sowohl für brauchbare als auch weniger brauchbare Blogs bzw. Blogeinträge zahlen würden, nur das Problem an der Sache ist: Die melden sich bei so einem Dienst nicht an, auch wenn sie prinzipiell nicht dagegen sind.
Ich würde auch gern mal ab und zu auf so einen Button klicken und ein paar Cent abgeben für gute Inhalte, nur hab ich keine Lust auf die Arbeit im voraus: Konto anlegen, Geld drauf überweisen, wieder ein neues Passwort merken, Spammails vn Flattr,checken ob ich nicht zuviel Geld raushaue usw. Ne kein Bock !
Du kannst nicht zu viel Geld raushauen, da du ja jeden Monat einen festgelegten Betrag hast. Wie oft du dann auf einen dieser Buttons klickst ist egal, der finanzielle Aufwand für dich ändert sich nicht.
Das find ich mal ne verdammt gute Idee! Es sollte auch die Möglichkeit geben, einen bestimmten Betrag exklusiv an einen Blogger zu vergeben, falls einem mal ein Artikel besonders gut gefallen hat. Werde mir das auf jeden Fall mal näher ansehen!
Ist es eigentlich Absicht, dass man nur den ganzen Blog flattrn kann und nicht einzelne Beiträge.
Mir wären zumindest die meisten Sonntagslink einen flattr wert und nicht nur ein genereller flattr für alles.
Ja. Vorerst wollte ich das noch so lassen.
Okay. :) Danke
Als ich hier das erste Mal von flattr gelesen haben, wusste ich nicht so recht, was ich davon halten soll. Habe es beschlossen zu ignorieren.
Hier schreibt jemand, der sich akribisch damit beschäftigt hat, die Tücken des Systems auf.
und wer braucht den Schmarrn?
Ach, niemand. Aber wer braucht solche Kommentare?
Hallo Herr Kaliban,
auch wenn schon etwas Zeit vergangen ist, möchte ich mich dennoch bei ihnen bedanken.
Ihr Artikel hat mich ermutigt, sich mit dem Thema auch etwas mehr zu beschäftigen.
Nach dem ich den Flattr-Button nach keinem einzigen Klick vom Blog nahm entschied ich mich nun vor kurzem, den Button wieder einzusetzen, auch wenn ich mir davon nur wenig verspreche.
Mal sehen, was die Zukunft bringt.
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