Herr Kaliban wird, man kann es nicht anders sagen, immer noch reicher.
Wie es zum guten Ton in der Blogsphäre gehört, lege ich mal die Einnahmen offen, die ich mit diesem Blog im letzten Monat (Juni 2010) erzielt habe. Also, es gibt theoretisch fünf Geldquellen:
Linklift: 76,93
Google Adsense: 9,98
Flattr: 6,07
Amazon Affiliate: 0,96
Tradedoubler: 0,00
Alle Beträge in Euro. Anmerkungen: Tradedoubler ist, zugegeben, auf der Seite fast nirgendwo mehr vertreten; Amazon steigt deutlich, wenn ich Bücher empfehle (was ich im Juni kaum getan habe); Adsense liegt sonst ein paar Euro höher; Linklift zahlt derzeit gutes Geld, aber der Höhepunkt ist, zumindest für Kaliban.de überschritten. Die Überraschung ist Flattr — dreieinhalb mal mehr Einnahmen als im Monat davor, Durchschnittspreis pro Klick 34 Cent. Kleingeld bislang, aber Kaliban ist mit seinen 40.000 Visits auch kein sehr großes Blog. Und hey, immerhin User-Revenue. Große Sites, die den Button überall einbauen, haben damit auch schon mittelhohe dreistellige Beträge erziehlt, sagt Carta. Eine Kurzanalyse dazu hat Enno Park geschrieben, drüben beim Yucca Tree. Schau’n mer mal, wie sich das noch entwickelt.
Nichtsdestotrotz ist diese Seite natürlich keine kommerzielle Veranstaltung. Wenn ich auf’s Geldverdienen aus wäre, würde ich die Sache ganz anders angehen. Ich sehe das mit den Bannern und den Links und den Buttons eher als Experiment.

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Wenn man da richtig Zeit investiert und ein gutes Blogthema hat kommt da schon was zusammen.
Wenn dus auf Geldverdienen anlegen WÜRDEST, was würdest denn dann anders machen? Mehr Buchempehlungen? Oder gar bezahlte Postings?
Geldverdienen kann man am ehesten mit einem monothematischen Produktblog, denke ich.
Tröste dich – es gibt immer noch viele, viele Menschen, die mit ihren Seiten _weitaus_ weniger verdienen ;)
Linklift kenne ich noch überhaupt nicht, ist das empfehlenswert?
war mal super für blogs mit hohem pagerank. jetzt nicht mehr.
Nun, zumindest decken die Einnahmen die Hostingkosten ab, oder? ;-)
Jep.
Interessante Frage wäre aber noch – Gewerbe dafür angemeldet?
Für sowas muss man nich umbedingt ein Gewerbe anmelden, kann man auch als “Verdienst aus selbständiger Arbeit” angeben. Ab ner gewissen Umsatzhöhe wärs dann mal anzuraten, aber da fehlen beim Herrn Kaliban noch so 4 Stellen VORM Komma ;-)
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