Herrn Kaliban hat heute morgen seine falschen Freunde auf Facebook gefragt, welche Serie er als nächstes angucken soll. Hier sind ein paar der Antworten, vielleicht fühlt der eine oder andere Mitlesende inspiriert.
UPDATE, 3.8.10: Aus den von euch in den Kommentaren genannten Seriennennungen habe ich eine gloriose Top 20 gemacht. Klickst du hier!
Die folgenden Serien wurden von mindestens drei Leuten empfohlen: Breaking Bad, Boston Legal, Dexter, Big Bang Theory, My Name is Earl, Gilmore Girls, Mad Men, Fringe, Life on Mars, Torchwood. Sind also vermutlich einigermaßen konsensfähig.
How I met your mother, Sopranos und Coupling wurden je zweimal genannt, dazu kommen Einzelnennungen für Firefly, Battlestar Galactica, Flashforward, The Wire, Oz, Deadwood, Heroes, Glee, Sons of Anarchy, Doctor Who, House, Eureka, Community, Better off Ted, West Wing, Hustle, Veronica Mars, Burn Notice, Californication, Rome, Bones, The Tudors, Monk, Flight of the Concords und Reaper.
True Blood kommt auf zwei Empfehlungen, davon wurde allerdings auch zweimal abgeraten, einmal mit dem Hinweis, das sei “Eine Art Teenie-Vampire-Scheiße gepaart mit Laß jucken Kumpel IV“. Huh.
Wer sekundieren oder was Zusätzliches vorschlagen möchte, möge sich in der Kommentarsektion verewigen.
Ich werde jetzt wohl erstmal in der Reihenfolge Breaking Bad, Life on Mars, Fringe vorgehen.
Nachtrag: Weil’s in den Kommentaren jemand gefragt hat, gibt’s hier eine kleine Liste meiner Lieblingsserien der jüngeren Vergangenheit, quasi eine Top 10, aber ob ich die Reihenfolge morgen noch so machen würde, weiß ich nicht:
1. Six Feet Under
2. Futurama
3. Coupling
4. Firefly *
5. Battlestar Galactica *
6. Dr. Who *
7. Cracker *
8. Deadwood
9. IT-Crowd
10. Rome *
Jaja, sind alle schon älter, aber ich frage ja deswegen, weil ich derzeit ein bisschen raus bin.
Nachtrag II: Habe gestern auf Empfehlung einer Kollegin* die erste Folge der BBC-Mini-Serie Sherlock geschaut und muss sagen: sensationell. Ist eine sehr moderne Sherlock Holmes-Neuauflage, geschrieben von Stephen Moffat (Coupling, Dr. Who). Staffel 1 hat nur drei Folgen (von denen erst eine gesendet ist), die sind dafür alle in Spielfilmlänge. Man kann sich die erste Folge hier in voller Länge angucken, falls man im BBC-Sendegebiet wohnt. Oder, ahem, wenigstens überzeugend so tut.

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Boston Legal ist ein must, aber bitte in der englischen Fassung, die dt. Synchro geht gar nicht.
HIMYM ist auch empfehlenswert, aber mittlerweile ziemlich umfangreich und entsprechend zeitintensiv.
Rome ist grandios und verbindet auf einzigartige Weise Doku mit Drama.
Californication ist auch ein absolutes Highlight, so eine Art erwachsenes Two and a half men.
Empfehlen könnte ich noch Life und bedingt auch The Pacific.
Cougar Town ist auch ganz witzig, ich schaus grade auf Sat. 1, es scheint sich aber auch eher an ein weibliches Publikum a la Sex and the city zu richten.
Life on Mars kann ich nur empfehlen, leider waren die Quoten der Sendung nicht so hoch wie sie es verdient hätte
Ach ja und “Scrubs” kann man immer gucken.
Also Fringe kann ich nur empfehlen, interessante Serie.
Torchwood gehört definitiv auch zu meinen favoriten, ist übrigens ein Spin-off von “Doctor Who”, welche ebenfalls eine richtig tolle serie ist *g*.
Heroes hab ich lange im TV verfolgt, aber hat meiner meinung nach, deutliche Tiefpunkte nach der ersten Staffel, hängt wohl mit dem Drehbuchautoren-Streik zusammen, der zu dem Zeitpunkt war :-(.
Soweit erstmal von mir :D
Pflichtprogramm:
Breaking Bad
Dexter
Mad Men
Sopranos
The Wire
West Wing
———————————
auch sehr gut:
Big Bang Theory
Oz
Deadwood
Californication
Rome
Flight of the Concords
Sons of Anarchy
Community
Better off Ted
Heroes Staffel 1
————————————
geht so:
Fringe
Burn Notice
Heroes Staffel 2-4
+ zusätzliche Empfehlungen:
Weeds (einzuordnen bei sehr gut)
Ich finde einige davon gut, aber wenn ich mich auf eine beschränken müsste: Firefly.
Ja, Firefly – hat (leider) auch nur wenige Folgen.
Rome und Californication kann ich nur empfehlen. Beide definitiv nix für Kinder aber du bist ja schon groß.
Also House muss man natürlich kennen, Monk ebenfalls. Das mit der Originalfassung gilt ansonsten doch wohl für alle Serien – oder war seit Alf mal irgendwas auf Deutsch besser? Ich habe mal etwa 30 Sekunden Gilmore Girls auf Deutsch gesehen – das ging ganz und gar nicht, obwohl die Serie im Original einen gewissen Unterhaltungswert hatte.
Ja, ich finde die deutsche Simpsons-Version um Längen besser als die englische auch wenn sie mit Anke Engelke als Marge doch etwas nachgelassen hat.
Alles nur im englischen Original zu empfehlen:
Battlestar Galactica und Caprica (Zweiteres macht allerdings eher nur dann Sinn wenn Ersteres wenigstens ein wenig gefallen hat)
Warehouse 13 und Eureka – Man sollte sich nicht am etwas seichteren Erzählstil von Zweitem stoßen, sondern einfach nur die abstrusen Einfälle der Autoren bewundern)
True Blood – Jaaa, das Ganze ist nunmal basierend auf einem Jugendbuch in dem es um Vampire und Co geht. Die Serie an sich ist aber trotzdem spannend und HBO spielt halt seinen Kabelstatus aus und lockt durch nackte Haut und Fluchen Zuschauer ins Kabelnetz.
Ansonsten persönliche Empfehlungen noch NCIS und der Spinoff NCIS-L.A.
Wie gesagt, alles nur auf englisch zu empfehlen, die deutschen Synchros sind entweder total für die Füße oder so uninspiriert dass viel verloren geht.
Ich kann Firefly nur jedem empfehlen der auch nur irgendwas für SF & Western übrig hat.
Es ist eine Schande das diese hervorragende und vor allem witzige Serie schon nach 14 Folgen eigestellt wurde.
Wenigstens gabs danach noch den Film.
Und denn genialen Nathan Fillon gibts ja jetzt in Castle zu sehen – übrigens auch eine Spitzenserie.
Breaking Bad und My Name is Earl sind grandios! Gucken!
Interessant was sich ausserhalb meines Gehirns so als “gut” manifestiert. Aber jedem Tierchen halt SEIN Pläsierchen.
Von “Fringe” würde ich persönlich abraten, zu hanebüchen. Wenn man aber mit “Akte X” was anfangen konnte: Bitte sehr.
Ich würde stattdessen “Battlestar Galactica” als Must einsetzen.
“The Big Bang Theory” hat zwar auch gute Ansätze, ist aber sehr 90er in der Machart. Den Gedanken hatte ich übrigens auch beim Sehen von “The IT-Crowd”.
Über “Boston Legal” kann man nicht diskutieren. Das IST Pflicht.
Hat ein paar interessante Vorschläge dabei, obwohl es mich erstaunt, dass “The Mentalist” noch nicht genannt wurde. Humor, Spannung und Unterhaltung auf (imho) echt hohem Niveau.
Life ist sicher einen Blick wert, Flash Forward verliert sich nach der Hälfte und Heroes wird gegen Ende wieder besser.
Empfehlen kann ich weiter: Criminal Minds, Twin Peaks (alt, aber genial, von David Fincher) und natürlich 24, sofern du die noch nicht gesehen hast. Und mit deiner Reihenfolge machst du wirklich auch nichts falsch…;-)
Danke an dieser Stelle übrigens für den Tipp mit “IT-Crowd”, gekauft und herrlich amüsiert, wirklich sehenswert!
Da schließe ich mich an, Twin Peaks ist jedem zu empfehlen ders noch nicht kennt. Die Mutter aller Serien, jedoch von David Lynch nicht Fincher!
HIMYM ist herrlich.
Mein absoluter favorite: IT-Crowd, Nerds im Keller einer Firma, voller Klischees und dabei herrlich ironisch. Unbedingt schauen!
Möchte hiermit für die dritte Nennung von Life sorgen. Habe noch keine Krimiserie erlebt, die ich mir mehrmals ansehen konnte (von wegen “Ich weiß doch schon wer der Mörder ist” und so…) – aber Life geht immer wieder, hier geht’s fast mehr um die Charaktere als um die Mordfälle.
Genial gespielt und immer wieder wahnsinnig lustig und schräg.
Und mit coolen Zen-Sprüchen:
“Niemand von uns ist allein – die Luft die ich ausatme, atmet ein anderer wieder ein.
So gibt es keinen Unterschied zwischen mir und meinem Freund.
So gibt es keinen Unterschied zwischen mir und meinem Feind.”
Fringe – Bietet ab der Hälfte der 1. und in der 2. Staffel eine interessante und spannende Story. Wissenschaftlich korrektes oder ähnliches sollte man nicht erwarten, aber die Charaktere sind doch sympathisch und laden zum Weiterschauen ein.
How I met your mother ist bedenkenlos zu empfehlen.
Firefly wie oben schon gesagt ebenso.
Battlestar Galactica ist meiner Meinung nach eine der tollsten SciFi-Serien die es gibt. Zwischendrin gibt es durchaus mal Hänger, aber es lohnt sich von Anfang bis Ende.
Heroes fing toll an und ging mir persönlich in der zweiten Staffel dann irgendwie verloren.
Californication ist großartig. Two and a half men für Erwachsene trifft es. Und David Duchovny macht dort auch eine gute Figur.
Was ich mir als nächstes endlich mal zu Gemüte führen wollte ist Babylon 5. Scheinbar auch eine gute Empfehlung.
LIFE! Klare anguck-empfehlung (habs allerdings noch nicht wiedergefunden nach dem Staffelende – läufts noch?)
How i met ur Mother
Scrubs
Navy CIS
Burn Notice
Boston Legal
Leverage! Ist Heist-Movie im Robin-Hood-Style im Serienformat. Soll angeblich dieses Jahr noch auf VOX anlaufen, ansonsten englische Version schauen, die ist bei den meisten Dingen leider eh besser.
Edit sagt, da fehlen noch paar Trailer-Links:
http://www.youtube.com/watch?v=fAV9EMnbKeM
http://www.youtube.com/watch?v=pZMo27hibwM
Neben dem schon genannten und etwas älteren Alltime Favorite “The West Wing” kann ich folgende Serien empfehlen: Burn Notice, Sons of Anarchy, Entourage, Eureka, Chuck und Glee (ja, auch Glee).
True Blood ist ja nun schon genannt worden, hat aber nichts mit der aktuellen Teenie-Vampir-Welle zu tun. Ist eine etablierte Südstaaten-Serie (als Buch) und baut ein ziemlich cooles Universum auf. Was da gefickt, geflucht und getötet wird, geht echt auf keine Kuhhaut. Die HBOler lassen es da richtig krachen. Serienschöpfer ist Alan Ball (Six Feed Under) und Lead ist die super spielende Anna Paquin (The Piano). Wenn man Manns genug ist und Bücher aus der Ich-Erzähler-Sicht einer Frau zu lesen, kann ich das auch nur empfehlen. Gute Unterhaltung.
Noch ein Kommentar zu Life on Mars: Die britische Fassung verstehe ich kaum und US-Fassung ist ein müder Abklatsch in nicht ganz 2 Staffeln, lohnt eher nicht. Das Nachfolgeprojekt der BBC “Ashes to Ashes” ist verständlicher und für jemanden, der Teenie in den 80ern war, alle mal sehenswert, vor allem mit den Webisodes in denen die Musik der jeweiligen Folgen vorgestellt wird. *lol*
Californication ist sehr lustig. Hank ist der Wahnsinn. Kann ich auch nur empfehlen. Aber man muss es halt von anfang an sehen, damit man mitkommt.
Hm also ich scheue momentan auch Fringe, ist äußerst kurzweilig, aber bitte nur im O-Ton. Die Deutsche Syncro ist wieder mal grottig. Wer sich sowas freiwillig antut… naja.
Ich such aktuell auch nach einer guten SciFi serie, habe schon so ziemlich alles durch was es gibt… Evtl. probiers ich es so quasi als verzweiflungstat mal mit Dr. Who.
Anyway, meine Empfehlung: Fringe. Und Torchwood.
Oh, da fehlt aber noch was in der Liste:
“United States of Tara” – verdammt gut geschrieben und produziert von Diablo Cody (“Juno”) mit der herausragenden Toni Colette in der Hauptrolle der Mutter mit multipler Persönlichkeit
“Dollhouse” – ein Muss für alle Joss-Whedon-Fans, wurde leider nach 2 Staffeln abgesetzt, ist aber verdammt spannend und gut geschrieben, wie ich finde
“Freaks and Geeks” – auch eine Serie von sehr kurzer Dauer (ebenfalls während der ersten Staffel abgesetzt), ist aber grandios komisch und gleichzeitig die Hölle einiger High-School-Kids in den 80ern
Und je nachdem wie sehr du auf Comedy stehst:
“Modern Family” und “Parks and Recreation” sind auch ganz hervorragend!
Californication ist grandios. David Duchovny herrlich in seiner Rolle. Ein absolutes Must-See, m.M.n.
My Name is Earl ist auch gut, zumindest die ersten beiden Staffeln.
Wenn Du viel Zeit hast, würde ich noch zu Frasier raten. Ein Sitcomklassiker. Selten eine besser inszenierte Sitcom gesehen.
Ah, endlich kann ich Herrn Kaliban auch mal etwas Gutes tun. :-)
Hier meine Highlights mit 4 und 5 Sternen.
**** 30 Days
**** Being Human
**** Bored to Death
**** Breaking Bad
**** Burn Notice
**** Chuck
**** Extras
**** Family Guy
**** Kenny vs Spenny
**** Legend of the Seeker
**** LOST
**** Lucky Louie
**** Two and a Half Men
***** Damages
***** Firefly
***** How I Met Your Mother
***** King Of Queens
***** Scrubs
***** South Park
***** The Big Bang Theory
***** Weeds
Also Coupling ist ein Klassiker und ein totales Muss. Blödsinnig humoristische Dialoge vom Feinsten. Hat man mal ein oder zwei Leute, die die Serie auch kennen, dann gibts Rezitationswettstreits über die besten Gags ohne Gleichen.
Zudem gibts nicht viele Staffeln, also ist es schnell mal angesehn.
Btw: Florian Sander schreibt in seinem Block gern und viel über neue Serien und seine Eindrücke dazu (, sowie über Fotografie-Peripherie und interessante Fundstücke im Netz):
http://www.kreativrauschen.de/
Wieviel Zeit hat der Herr Kaliban denn?
Wenn man wirklich konsequent schauen kann, dann das “Literaturfernsehen” (SZ) von HBO – und das dann am Stück und auf Englisch: 6 feet under(!!!), Sopranos(!!), The Wire(!!), Entourage(!), Rome(!), True Blood (!). Die Sammelbox von The Wire gibts bei Amazon UK für 65 Pfund.
Wie kommt es eigentlich, dass hier NIEMAND Six Feet Under empfiehlt? Die Serie ist großartig und das Ende ist das BESTE, was eine Serie je zu bieten hatte. 9.95/10!
Dexter ist natürlich ein Muss, ebenso Boston Legal (zumindest S1&S2, dann ermüdet es). Kann man auch gut zwischendruch sehen.
Lost würde ich nach dem Ende nicht mehr empfehlen. Und Flashforward stürzt in der Mitte TOTAL ab. Life endet nach der 2.2 auch ziemlich unbefriedigend. Californication: Mal ehrlich – findet man das als erwachsener Mitteleuropäer nicht doch irgendwann zu aufgesetzt? Hat hier irgendwer Pushing Daisies gesehen und gemocht???
PS: Man kann ja auch nach der Folgenlänge gehen: The Wire: 60 Minuten, da braucht man Zeit. Entourage meist 23 Minuten, klasse für Zwischendurch.
PPS: Herr Kaliban war doch früher (pre-Goldkind) ein starker Serienschauer. Wie wäre es mit einer Top Ten, damit man mal einen Anhaltspunkt hat?
Top 10 habe ich gemacht. Enthält natürlich auch Six Feet Under. The Wire hat mir gerade mein Bruder zum Geburtstag geschenkt, das kommt dann wohl auch bei Gelegenheit dran.
Ha, me and my uncanny premonitions!
Ja, unfassbar. Als wären wir irgendwie… verwandt…
Watch Entourage!!!
http://www.youtube.com/watch?v=TGTJSorTQvw
Entourage habe ich die erste Staffel gesehen. Nett, aber eine zweite wollte ich dann doch nicht.
Du solltest nicht so viel fernsehen…
;-)
Serien schauen ist doch quasi wie Lesen – das fällt nicht unter fernsehen… ;-)
Komisch. Mir fehlt mit Kind die Zeit für Serien. Ich schaue seit 8 Monaten LOST und bin jetzt erst in Season 5 angekommen.
Mein geheimer Favorit ist übrigens “desperate housewives”, dass ich als Vater allerdings als “desperate housemen” verstehe.
Dank auch an die falschen Freunde für die hier genannten Tipps.
Mir fehlt auch die Zeit — 2009 habe ich fast nur Dr. Who geschaut, 2010 bislang nur die 4. Season von Battlefield Galactica.
Bei uns (Tochter 11. Woche) geht es noch. Aber nur Serien, bei denen die Frau mitschaut (inzwischen aber sogar 24 oder The Wire). Zwischendurch gibt es aber immer mal wieder Shaun das Schaf als Ausgleich :-)
Wow, nach den Empfehlungen weiß ich, womit ich den Rest des Jahres verbringen werde. Ich kann mich übrigens den wenigen Stimmen anschließen, die True Blood empfehlen. Besonders die starke Hauptdarstellerin fesselt an den Schirm. Die erste Staffel ist famos und dürfte dem Kaliban viel Spaß machen, während sich an Staffel Nr. 2 aufgrund eines Mystik-Overkills die Geister scheiden (Staffel 3 läuft gerade im TV). Allerdings sollte die Gattin vorher über die Serie aufgeklärt werden, denn bei zufälligem Mitgucken könnten manche schlüpfrige und/oder brutale Szenen sehr missverstanden werden. HBO überschreitet hier mal wieder mit Genuss Grenzen und Tabus.
Chuck hingegen ist harmlos-charmante Unterhaltung mit Herz und Phantasie. Das Erfolgskonzept: Ein Mix aus Agentenfilm, Drama, Comedy und Nerdhumor. Genüsslich wird mit Klischees gespielt, während eine ideale Besetzung hervorragende Arbeit leistet. Der Anspruch ist eher gering, was aber nicht weiter stört, denn man bekommt spannende Unterhaltung.
Aus Großbritannien kommt die absolut geniale Sci-Fi-Serie Red Dwarf. Wer sie noch nicht kennt und auf verschrobenen britischen Humor gepaart mit absurden Einfällen steht, sollte sie sich sofort besorgen. Große Empfehlung!
Rome, The Pacific und Firefly sollte man als Blogger von Welt einfach kennen, während Flash Forward mit der Zeit schlicht an Reiz verliert. Ich habe bis heute nicht das (unfreiwillig vorzeitige) Serienfinale gesehen.
Also mit deiner ersten Reihenfolge machst Du zunächst bestimmt nichts falsch – ich habe aber das unbestimmte Gefühl, dass Du Fringe recht schnell wieder abbrechen wirst.
Life on Mars (UK) solltest Du aber auf jeden Fall auf ‘Englisch’ (sofern man das, was in Manchester gesprochen wird, noch so nennen will) mit Untertiteln genießen.
Und falls Du dann noch nicht genug hast: Ashes to Ashes ist zumindest in der ersten Staffel eine würdige Fortsetzung in den 80ern. Vor allem: Zwei Serien, die nach Bowie-Songs benannt wurden, müssen zwangsläufig einfach gut sein!
Und wenn Du dich gerade ein wenig in die Insel hineingehört hast: The Office und Extras (von und mit Ricky Gervais) wären ein guter dritter Gang!
Und da noch immer nicht genug Verwirrung gestiftet wurde, hier noch meine Kandidaten, je absteigend nach Wichtigkeit sortiert und per abbr-Tag reich mit Anmerkungen verziert:
Und wo’s geht: Originalton. Ist immer besser.
Das muss:
- Deadwood
- The Wire
- Battlestar Galactica
- True Blood
- House
- The Sopranos
Sehr, sehr gut:
- Dexter
- Life on Mars
- 30 Rock
- The Sarah Silverman Programm
- Californication
- Heroes
- Ashes to Ashes
Gut und für zwischendurch:
- Arrested Development
- Community
- The Venture Bros.
- Samurai Jack
- Bored to Death
- The Big Bang Theory
- Life
- Robot Chicken
- Aqua Teen Hunger Force
- Tim and Eric, Awesome Show – Great Job!
Inselhumor (gilt zwar generell, aber: unbedingt im Original zu genießen):
- The Office
- Extras
- The IT Crowd
- Flight of the Conchords
- Father Ted
- The Armando Iannucci Shows
- Black Books
- Spaced
- Big Train
- The Mighty Boosh
- No Heroics
Wie es nunmal so ist: es gibt mehr zu gucken, als der Tag einem Stunden schenkt und bei Amazon in den Warenkorb passt.
Folglich gibt es immer noch Serien, von deren Großartigkeit ich mich noch nicht überzeugen konnte,
welche mir aber mehrfach ans Herz gelegt wurden: so z.B. Breaking Bad, Mad Men, West Wing, Tudors und Treme.
Aber ich glaube, das waren sowieso erstmal genug Anregungen. Viel Spaß allerseits!
- “How I met your mother” ist sozusagen eine Neuauflage von “Friends”. Alberne Beziehungsdinger in New York, hier und da etwas kitschig, die Figuren wachsen einem aber schnell ans Herz und der anzugtragende selbsternannte Frauentraum Barney ist eine mehr als großartige Figur. Deutsche Synchronfassung ist OK. Hat leider eingespielte Lacher. Sehr sehenswert, grade auch zu zweit.
- “Fringe” ist wie “X Files” damals war. Viel schwurbeliges Verschwörungszeug, eine interessante Hauptfigur und insgesamt eine solide Optik, vom Vorspann einmal abgesehen. Ich fand es insgesamt aber eher langweilig und konstruiert, wie “X-”Files”.
- “Burn Notice” lässt sich wohl am ehesten als Kreuzung von MacGyver, A-Team und James Bond beschreiben. Spion fliegt raus und muss sich alleine behaupten. Viele coole Sprüche, poppige Optik, Traumnebenrolle für Bruce Campell. Nutzt sich allerdings schnell ab, nach den ersten 10-12 Folgen ist die Luft raus.
- “Californication” ist wohl das beste, was David Duchovny gemacht hat. Ein leicht heruntergekommener Schriftsteller hat Sex, viel viel viel Sex. Auf Dauer etwas bemüht und sehenswert ist wohl nur die 1. Staffel. Am besten mit Originalton sehen.
- “Dexter”, großartig. Grade die ersten Staffeln spielen wunderbar mit Moral, Sympathie und Spannung. Absolute Empfehlung.
- “Battlestar Galactica” fängt großartig an, nimmt sich viel Zeit für die politischen und persönlichen Probleme der letzten Menschen und setzt nur sporadisch auf Action. Driftet dann leider sehr ins esoterische ab, dennoch die beste SF-Serie der letzten Jahre.
- “Firefly” ist süß. Alles etwas naiv geschrieben und die Figuren wirken wie eine D&D-Rollenspieltruppe, aber mit viel Charme. Funktioniert über die 12/13 Folgen die es gibt hervorragend, deutsche Synchro ist gut.
- “True Blood” hat den besten mir bekannten Vorspann einer TV-Serie, atemberaubend gut, liegt sicher auch irgendwo bei Youtube. Das Setting ist toll ausgearbeitet (inklusive christlicher Fundamentalisten die sich gegen die Vampire verbünden), etwas klischeehafte, aber toll gespielte Figuren. Teenieliebe ist dabei, aber steht nicht im Zentrum, kein Vergleich zu Twillight.
- “Eureka” ist eher so mittelgut, wenn überhaupt. Wirkt alles sehr bemüht, der rote Faden ist nur hier und da mal zu erspähen… gibt einfach zu viel was besser ist.
- “Misfits” kurze BBC-Serie über ein paar jugendliche Straftäter die in irgendeinem heruntergekommenen Vorort plötzlich Superkräfte entwickeln. Grandios gespielt, sehr dezent, aber auch recht hart inszeniert. Toll!
- “Dead Set” ist ebenfalls britisch, der Plot: Die einzigen, die die Zombieapokalypse überleben, sind die Menschen im Big-Brother Haus. Ist sehr skuril, sehr blutig und genau so lang (4-6 Folgen oder so) wie es Spaß macht.
- “Sporanos” dürfte die Serie sein, die den neuen Aufschwung der Serien maßgeblich mitverursacht hat. Lebt von vielen Referenzen zum amerikanischen Gangsterfilm, hält sich über weite Strecken vom Kitsch fern… ist nur einfach viel viel zu lang.
- “Deadwood” nimmt ein paar historische Figuren und baut darum einen Western mit “realistischem” Anspruch. Viel Dreck, Sex, Gewalt und Schimpfwörter und so weit weg vom klassischen Westernfilm wie man bei dem Setting nur sein kann. Wirklich wirklich gut.
-”Pushing Dasies” knallbunte, opulente und ideenreiche Inszenierung. Viel Kitsch, aber der ist Konzept. Die Hauptfiguren wirken zwischenzeitlich etwas konstruiert, aber der Rest ist so erfrischend, dass man darüber hinwegsehen kann.
- “Flash Forward”… ich muss gestehen, ich habe nur die Pilotfolge gesehen, das hat mir gereicht. Furchtbar schlechte Schauspieler die einer bemüht mysteriösen Story hinterherjagen. Ich verzichte.
Habe ich auch nach der ersten Folge ad acta gelegt.
Das Buch (das eine ganz andere Handlung hat) ist allerdings super.
Ich kann da noch Supernatural empfehlen ;)
Um das ganze nun noch ein bisschen konfuser zu gestalten, werde ich keine der bisherigen Serien bewerten, sondern einfach einen neuen, eher unbekannten Seriennamen in den Raum schmeißen und in nichtssagenden Worten loben:
“Freaks and Geeks” ist sehr gut und lustig und hat alles was man fuer eine gute Serie so braucht!
Heh. Grandios.
Breaking Bad kann ich ebenfalls nur empfehlen. Weiterhin Father Ted und Black Books.
Ich habe sonst nicht so viel für Serien übrig, aber auf ZDF neo habe ich letztens eine Serie namens “In Treatment” entdeckt. Ist ganz interessant, da in jeder Folge eine Psychotherapiesitzung dargestellt wird. Die Folgen passen auch auf die Wochentage, also Montags wird die Montagssitzung mit immer dem gleichen Patienten gezeigt und daraus entwickelt sich dann eine kleine Handlung. Ganz cool für Zwischendurch, die Folgen gehen auch nur 30 Minuten. Das Konzept ist auf jeden Fall mal was Anderes.
Läuft allerdings recht spät, so zwischen 0:00 und 1:00 Uhr und die Hälfte ist auch schon rum.
Hallo Herr Kaliban,
also wenn Du von Dexter noch nichts gesehen hast, dann kann ich Dir nur dazu raten und Dich beglückwünschen, weil damit wartet eine wirklich geile Serie auf Dich.
Und bitte sagt hinterher nicht, ich hätte euch nicht den Tip gegeben.
Grüsse
Also hier wurde ja schon viel gutes genannt, aber…
PRISON BREAK
ist ja wohl der Süchtigmacher schlechthin. Meine absolute Lieblingsserie, obwohl Staffel 4 ab der Hälfte dann ein wenig dahinsiecht. Lost und 24 sind selbstverständlich auch zu empfehlen, wenn nicht schon längst bekannt.
Und dann möchte ich hier auch noch eine klare Empfehlung zu How I Met Your Mother hinklatschen, bin grad an Season 2 und wurde bisher bestens unterhalten.
Prison Break war die erste Staffel ganz gut, obwohl mir das irgendwie immer zu viele Wendungen waren (“Wir brechen jetzt aus, nein, erst müssen wir noch das Loch graben, dem Farmer die Goblins vertreiben und nochmal meinen rechten Arm durchlesen”). Die zweite Staffel habe ich abgebrochen.
Ähnlich ging’s mir mit Lost und 24 — hammerstark angefangen, irgendwann bricht das Fundament ein. Ist aber nur meine Meinung, Geschmäcker sind halt verschieden.
Wendungen sind das Salz in der Seriensuppe! Imho. Unter drei Plottwists pro Folge schalte ich gar nicht erst ein ;)
;-)
Was (sinnlose) Plottwists angeht, da steht Alias sicher ganz oben.
Btw: Fallen Ren & Stimpy eigentlich auch unter “Serien”?
Wer sich selbst des öfteren als Nerd outed und IT-Crow bennent, der sollte auf jeden Fall Big Bang Theory gucken. Lustiger geht fast gar nicht.
ah ja, DOLLHOUSE von Joss Whedon soll ja noch ganz gut sein. Hört man. Gibts aber bisher nur als Import.
Ich mach’s mal kurz, da ich mit Serien eigentlich relativ wenig zu tun habe – zum Glück, denn Zeit fressen die ja weg wie nischt. Monk ist wirklich immer wieder amüsant und leicht anzuschauen; ich würde auch fast behaupten, dass man die Sendung einfach kennen muss.
Dexter hat mich ebenfalls vollkommen überzeugt. Soweit ich mich erinnern kann, ist sogar die deutsche Fassung sehr gut gelungen. Michael C. Hall (Dexter), der auch im Film Gamer mitwirkte, spielt seine Rolle wirklich verdammt gut. Ich hab ihn mir sehr gern angesehen.
Naja, viel Spaß bei ‘wasauchimmer’.
Von mir gibts hier auch nochmal ne Empfehlung für “Life” und “Dexter”
Life ist relativ Kurz, nach 2 Staffeln ist Schluss, aber macht echt Laune.
Dexter fesselt anfangs echt, wird Storytechnisch in der Mitte etwas hanebüchen, aber mach von vorne bis hinten Laune.
NCIS und NCIS LA sind natürlich auch nicht zu verachten!
The Mentalist und Dexter sind ein Muss! Ebenfalls zu empfehlen ist auch “Pushing Daisies”, wobei hier der WAF besonders hoch ist, wurde aber leider nach der 2. Staffel eingestellt. In meiner Top Ten liegt Dr. House auf Platz 1, gefolgt von Dexter und CSI-Las Vegas, die Ableger von CSI sind nicht so doll, wobei CIS-LV nach der 7. Staffel auch extrem nachgelassen hat. The Big Bang Theory schlägt in Witz und Darstellung The IT-Crowd um Längen! Was ich bisher von Lie to me gesehen habe, gefiel bisher ganz gut, könnt man empfehlen. Wenns mal wieder was Altes sein soll für zwischendurch: ich habe gerade M*A*S*H am laufen, alle 11 Staffeln (nicht am STück, sondern seit Januar ^^). Ich bin halt auch schon alt ;)
Falls noch nicht gesehen, “dead like me” ist eine grandiose Serie gewesen. Schon ein bisschen älter zwar, aber herrlich schrullig …
Blackadder! Season 1 ist recht gewöhnungsbedürftig, dafür sind 2-4 einfach unschlagbar. Lustig und satirisch, mit brillianten Dialogen und einem unverwechselbaren Rowan Atkinson (sowie einem original britischen Hugh Laurie).
Bisher noch nicht genannt, trotzdem würde ich noch Supernatural in den Raum werfen. Die letzte Season war zwar die Schwächste, aber der Rest kam richtig gut, würde ich als “Buffy the Vampire Slayer für Halbstarke” charakterisieren, man freut sich aber trotzdem immer wieder auf jede neue Folge. Ne Weile lief noch Shark mit James Woods als ehemaliger Strafverteidiger, der jetzt als Staatsanwalt arbeitet – nett anzusehen, schade, dass es nach 2 Staffeln vorbei war.
Ansonsten Breaking Bad, wobei das bei allem zweifellos vorhandenen Humor doch eine relativ ernste Story ist die teilweise auch bedrückende Momente hat – diese aber sehr gut mit Humor auflösen kann. Einfach genial.
Burn Notice ist ebenfalls erstklassig, wenn man die erste Staffel überlebt hat wirds nur besser, gewinnt schon durch Bruce Campbell als abgehalfterter FBI-Agent.
Californication kriegt auf jeden Fall eine Stimme, ganz ganz erstklassig, dazu haben meine Vorredner aber schon alles gesagt.
Dexter – definitiv Pflichtprogramm, leichter Hänger in Season III, nimmt aber wieder Fahrt auf.
Leverage, auch schonmal genannt – erinnert mich immer leicht an eine zeitgemäße Mischung von Robin Hood und “Cobra, übernehmen sie”.
The Mentalist – Ebenfalls spassig, allerdings manchmal ein wenig seichte Stories, trotzdem auf jeden Fall sehr sehenswert.
Finger weg von Fringe – irgendwo oben stands schon, extrem an den Haaren herbeigezogene Stories wie ich finde, als hätten die Autoren von Akte X an Realitätsverlust gelitten. Flash Forward fing klasse an, hat aber nach 2-3 Folgen jeden Reiz verloren. Life on Mars fand ich sensationell belanglos. Heros, erste Season schauen, dann vergessen.
Just my 2 cents…
“Castle” ist ganz klar zu empfehlen, eine von den eigentlich guten Serien, die in Deutschland mit einem Kabel 1-Sendeplatz gestraft wurden.
Im Grunde eine Krimiserie auf Basis der typischen “Polizist u. Nicht-Polizist lösen im Team Fälle”-Formel, aber die Dialoge und Schauspieler heben es für mich vom Einheitsbrei ab. Mit Nathan Fillion in der Hauptrolle ist eine Show einfach sehenswert
hmm, vielleicht solltest du nen tv-blog machen – das bewegt auf alle fälle die gemüter :)
ps: wer firefly gut findet, hat kein gehirn, kein geschmack und ist auch ansonsten ein komischer mensch.
pps: hast du nicht bei allen tv-serien einen bogen (arc) gefordert? fringe??
ppps: tv-serien sind die neuen bücher.
jemand schon mal was von ,, the black donellys,, gehört?
ein freund gab sie mir zusammen mit 30rock und veronica mars und ,,tbd,, hat mich echt umgehauen.
eine newyorker famile wird in die mafia reingezogen sehr sehenswert.
der pilot in 3 dritteln:
http://www.youtube.com/watch?v=RpE4uJAHnNo
http://www.youtube.com/watch?v=H0rgUc8eeo4
http://www.youtube.com/watch?v=WHrGe1pfkPo
tschau
Glückwunsch zu deiner Entscheidung, mit Breaking Bad anzufangen. Wirklich eine der besten Serien der letzten Jahre. Da muss nichts mehr hinzugefügt werden.
Zu Fringe: Lass dich von den Hassern nicht abschrecken, die Serie ist nämlich einzig und allein wegen John Noble und Anna Torv ziemlich fantastisch. Mag sein, dass dort viel an den Haaren herbeigezogen wird (die Serie macht allerdings auch keinen Hehl aus ihrem Technobabble-Sciencebullshit), aber der Vergleich zu den X-Files ist hier nicht nur fehl am Platz, sondern geradezu kurzsichtig.
Ja, die 1. Staffel hat sehr viel belangloses “Freak of the Week ” Schema, das wird aber durch John Nobles genial gespielten Mad Scientist mehr als wett gemacht. Ab der 2. Staffel gewinnt Fringe dann ordentlich an Fahrt mit seinen Paralleluniversen, Zeitreisen und Superverschwörungen…
Nennt mich Fanboi. Ich kanns nur empfehlen.
PS: “WISSENSCHAFT PRISON” war pures unbeabsichtigtes Comedygold.
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