Die aktuelle Sau auf der Dorfstraße

by Gunnar on 1. September 2010 · 5 comments

Eigentlich wollte der Herr Kaliban auch was zur Sarrazin-Debatte sagen. Ach.

Aber man soll nicht mit Wut schreiben, da habe ich den halbfertigen Text weggeworfen. Außerdem ist die ganze alberne Debatte schon zu weit fortgeschritten, als dass man sie noch vernünftig einfangen könnte. Und ich habe keine rechte Lust, das Buch komplett zu lesen. Ich zitiere also nur mich selber:

Und verweise ansonsten auf den gewohnt souveränen Herrn Spreng und zudem auf einen Beitrag des von mir eher weniger geschätzten Frank Schirrmacher, der aber — bei aller Sympathie für Sarrazin — auch nicht umhin kann, das Verlogene am Buch zu kritisieren:

“Sarrazin blendet eine jahrhundertelange, zum Teil verheerende wissenschaftliche Rezeptionsgeschichte darwinistischer Theorien aus und schließt an sie an, als seien sie Erkenntnis von heute. Damit es nicht auffällt, verschleiert er die Terminologie.”

Deutlichere Worte findet — natürlich — Herr Sickendieck von F!xmbr.

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